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Irritierendes Prozedere in BerlinAngeklagte auf Corona getestet – Abschiebe-Häftlinge nicht?

Irritierendes Prozedere in BerlinAngeklagte auf Corona getestet – Abschiebe-Häftlinge nicht?

Der Rettungssanitäter von Moabit im Vollschutz: Er entnimmt dem Angeklagten Frank K. (64) Körperzellen

Foto: Matthias Becker

Berlin – Es ist vollkommen absurd! Angeklagte werden in Berlin auf Corona untersucht, Abschiebe-Häftlinge können den Test aber ablehnen …

► Fall 1: An der Moabiter Turmstraße steht Deutschlands größtes Kriminalgericht. Hier gibt es ein bis jetzt noch geheimes Corona-Testlabor. Im Saal B30 steht ein Rettungssanitäter im Vollschutzanzug. Vor ihm sitzt der Angeklagte Frank K. (64).

Dieser soll zusammen mit Roger B. rund eine Tonne Marihuana aus Spanien nach Berlin geschmuggelt haben. Ein Vorsitzender Richter ordnete einen Schnelltest an.

Irritierendes Prozedere in BerlinAngeklagte auf Corona getestet – Abschiebe-Häftlinge nicht?

Quelle: info.bild.de

„Der Verteidiger hat den Kontakt zum Verdachtsfall mitgeteilt“, so Gerichtssprecherin Lisa Jani. „Das Gericht ordnete die Untersuchung nach Infektionsschutzgründen an, damit die Kostenübernahme geklärt ist.“

Verteidiger Mirko Röder (55) lobt: „Es ist schön, nach zehn Monaten Pandemie ein solches Labor zu haben. Jetzt fehlen nur Desinfektionsmittel und FFP-2-Masken in den Sälen.“

Der Test seines Mandanten verlief negativ. Der Prozess ging ohne Verzögerung weiter. Am 1. Februar soll das Testlabor offiziell in Dienst genommen werden.

Eine Quelle: www.bild.de

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