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Heiße und trockene Tage: Waldbrandgefahr sehr hoch

Heiße und trockene Tage: Waldbrandgefahr sehr hoch

Ein Schild weist auf die Waldbrandstufe fünf hin.

Heute, 18.06.2021 | 06:25

Endlich wieder das sommerliche Wetter genießen: Viele zieht es ins Freie zum Grillen und Chillen. Gleichzeitig werden die Waldbrände wieder mehr, die Bedrohung in vielen Regionen wächst.

Hohe Temperaturen, wenig Regen: So schön das Sommerwetter für die Menschen in Deutschland ist, für Wälder birgt es die Gefahr von Bränden. Der Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zeigte für das Wochenende einschließlich Freitag alarmierende rote bis dunkelrote Flecken. Der Index rase auf die höchste Waldbrandwarnstufe zu, sagte ein DWD-Sprecher.

Die Wetterexperten sehen vor allem im Nordosten Deutschlands eine hohe Gefahr. Dort seien die obersten Bodenschichten zu trocken. Auch immer wieder aufkommender Wind könnte einen möglichen Brand schnell größer werden lassen. DWD-Waldbrandexperte Christopher Böttcher fasst es so zusammen: Luftfeuchtigkeit, Windgeschwindigkeit, Niederschläge, Temperatur und Sonneneinstrahlung sind wichtige Faktoren.

Brandenburg ist Jahr für Jahr besonders stark von Waldbränden betroffen, denn häufig regnet es in dem Bundesland nicht, wenig oder nur sehr lokal. Kommen die Winde aus dem Norden, sorgen Skandinaviens Gebirge dafür, dass nur noch eine trockene Strömung in Brandenburg ankommt, wie ein DWD-Meteorologe erklärte. Aus dem Südwesten stauten sich Gewitter meist über dem Mittelgebirge, Wolken regneten sich ab, nur noch ein kleiner Restniederschlag komme in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg an. Das Land um Berlin leidet zudem unter den sandigen Böden, die den Regen nicht lange halten können.

Eine Quelle: www.focus.de

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