Dnachrichten.de

Handball: Bundesliga-Aus für Spreefüxxe: „Unendlich traurig“

Handball: Bundesliga-Aus für Spreefüxxe: „Unendlich traurig“

Auf einer Trainingsjacke steht der Schriftzug Füchse Berlin.

Donnerstag, 31.03.2016, 17:33

Die stets mit finanziellen Problemen kämpfenden Spreefüxxe ziehen sich im kommenden Sommer aus der Handball-Bundesliga der Frauen zurück. Das Team hatte aber nicht nur mit fehlenden Sponsoren- und Medieninteresse zu kämpfen.

Für die Handballerinnen der Füchse Berlin ist das Abenteuer Bundesliga nach zwei Spielzeiten schon wieder zu Ende. Aus finanziellen Gründen ziehen sich die Spreefüxxe zur kommenden Spielzeit aus der 1. Liga zurück. „Wir haben keinen Lizenzantrag für die nächste Saison gestellt, denn in der laufenden Saison mussten wir den temporären Ausfall von Sponsoren für die Frauen zwischenfinanzieren“, erklärte Geschäftsführer Bob Hanning, der hauptsächlich für das Männerteam der Füchse zuständig ist.

„Wir hatten das Problem, das zwei große Sponsoren nicht gezahlt haben. Mit denen konnten wir natürlich auch nicht für die kommende Saison planen“, konkretisierte Spreefüxxe-Managerin Britta Lorenz. „Wir sind unendlich traurig über das Ende.“

Das fehlende mediale Interesse an den Füchse-Frauen, die stets im Schatten der erfolgreichen Bundesliga-Männer standen, und geringe Zuschauereinnahmen waren seit dem Bundesliga-Aufstieg 2014 stets ein Thema. Außerdem muss das Team von Trainer Lars Melzer den Abgang der beiden Leistungsträgerinnen Frida Tegstedt und Daniela Gustin sowie das Karriere-Ende von sieben weiteren Spielerinnen verkraften. „Um das auszugleichen, hätten wir viel teurere Neuzugänge holen müssen. Diesen Etat hätten wir aber nicht stemmen können“, verdeutlichte Lorenz.

Eine Quelle: www.focus.de

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.

This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish. Accept Read More

Privacy & Cookies Policy