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Getrübtes Badevergnügen durch Wurmlarven an Berlins Badestellen

Getrübtes Badevergnügen durch Wurmlarven an Berlins Badestellen

Ein gelber Sonnenschirm steht bei sommerlichen Temperaturen in Berlin am Ufer des Flughafensees in Tegel (Archivfoto)
Foto: dpa

Das Landesamt für Gesundheit rät bei anhaltend warmen Wassertemperaturen zu mehr Vorsicht an Berlins Badestellen – vor allem mit kleinen Kindern.

Denn es sei nicht auszuschließen, dass sich im flachen Wasser Mini-Larven von Würmern tummelten. Sie heißen Zerkarien und sind nicht zu sehen. Wenn sie Menschen befallen, kann das unter anderem zu Hautreizungen führen, sagte Sprecherin Silvia Kostner.

Bisher gab es in diesem Sommer wenig Bedenken für Berlins See- und Flussbadestellen. Die Wasserqualität wird regelmäßig überprüft. Kaum messen lässt sich aber ein Zerkarien-Vorkommen im Wasser.

Das kann es zumeist an flachen Stellen geben, die mit Wasserpflanzen bewachsen und von Schnecken besiedelt sind. Dort kann es auch passieren, dass Badende von Zerkarien befallen werden. Sie bohren sich dann in die Haut und sterben kurze Zeit später ab.

Zur Vorbeugung helfen laut Landesamt wasserfeste Sonnenschutzmittel und ein kräftiges Abrubbeln mit dem Handtuch nach dem Bad. Nasse Badekleidung sollte sofort ausgezogen werden. Nachweise von Zerkarien-Befall gab es in den Vorjahren bereits an der Krummen Lanke und am Großen Müggelsee.

Ein Problem an den Badestellen sei aber allein von Menschen verursacht, ergänzte Kostner. Liegengelassene Müllberge lockten Ratten an, die dann unter anderem die Strände verkoteten. Und manche Ratten baden auch gern.

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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