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Geringere Nachfrage bei Impf-Aktionen in Berlin : Marzahn-Hellersdorf öffnet für alle Bewohner – Tempelhof-Schöneberg weitet Angebot aus

Inzidenz sinkt weiter auf 26,3 – fast 45 Prozent der Berliner haben erste Impfung + Kein Corona-Test für Freibadbesuch mehr nötig + Der Corona-Blog.

Geringere Nachfrage bei Impf-Aktionen in Berlin : Marzahn-Hellersdorf öffnet für alle Bewohner – Tempelhof-Schöneberg weitet Angebot aus

Ein Spritze, die für viele eine Erlösung ist: die Corona-Impfung beim Hausarzt.Foto: Kitty Kleist-Heinrich

Ab 13 Uhr an diesem Sonnabend können alle Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks Marzahn-Hellersdorf zur Cabuwazi-Turnhalle an der Otto-Rosenberg-Straße 2 kommen, um sich mit dem Impfstoff von Moderna ohne Termin impfen zu lassen. Das teilte ein Sprecher des Bezirksamts dem Tagesspiegel mit. Wegen zu geringer Nachfrage wurde die Beschränkung für den Sonnabend jedoch aufgehoben. Aus dem gleichen Grund öffnet nun auch Tempelhof-Schöneberg seine Impf-Aktion in der Prignitz-Schule. (Mehr dazu unten im Newsblog.)

Weitere Corona-Nachrichten:

  • Sinkende Corona-Zahlen: In Berlin liegt die Inzidenz am Sonnabend bei 26,3. 44 Prozent sind mindestens ein mal geimpft.
  • Badespaß: Für den Besuch der Berliner Freibäder ist ab sofort kein Corona-Test mehr nötig.
  • Mehr Service: Die aktuellen Corona-Regeln. Hier gibt es kostenlose Schnelltests. Positiv – was nun? Ein Leitfaden. Corona im Kiez: Newsletter kostenlos bestellen.
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Geringere Nachfrage bei Impf-Aktionen in Berlin : Marzahn-Hellersdorf öffnet für alle Bewohner – Tempelhof-Schöneberg weitet Angebot aus

Nachfrage zu gering: Marzahn-Hellersdorf gibt Impfung ab 13 Uhr für alle Bewohner frei

Ab 13 Uhr an diesem Sonnabend können alle Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks Marzahn-Hellersdorf zur Cabuwazi-Turnhalle an der Otto-Rosenberg-Straße 2 (S-Bahnhof Raoul-Wallenberg-Straße) kommen, um sich mit dem Impfstoff von Moderna ohne Termin impfen zu lassen. Das teilte ein Sprecher des Bezirksamts soeben dem Tagesspiegel mit.
Für den gesamten Sonnabend stehen 800 Impfdosen zur Verfügung – und derzeit sind noch einige Hundert davon übrig. Bis 13 Uhr sind nur Bewohnerinnen und Bewohner bestimmter Straßen berechtigt, an der Brennpunkt-Impfaktion des Senats teilzunehmen (siehe Liste in der verlinkten Meldung aus unserem Bezirksnewsletter). Dem Sprecher zufolge gab es am Morgen auch eine Schlange. “Aktuell beträgt die Wartezeit null”, erklärte er jedoch um kurz vor 12 Uhr. Deshalb hat sich das Bezirksamt entschieden, die Beschränkung auf bestimmte Straßen für den Sonnabend ab 13 Uhr aufzuheben.
Wer sich am Sonnabend impfen lassen möchte, muss durch Personalausweis oder Meldebescheinigung dokumentieren, dass er im Bezirk Marzahn-Hellersdorf wohnt. Nach Möglichkeit sollte auch der eigene Impfpass mitgebracht werden. Eine FFP2-Maske ist Pflicht. Der für Moderna erforderliche zweite Termin wird dann in der Halle direkt vergeben, voraussichtlich am 17. Juli.

Tagesspiegel Leute Newsletter

Schon am Freitag war die Impfaktion nur schleppend verlaufen. Von 800 Dosen, die zur Verfügung gestanden hätten, wurden am Ende 720 Dosen verimpft – nachdem es am Nachmittag einen erneuten Aufruf gegeben hatte. Am Sonntag wird die Aktion fortgesetzt, dann stehen noch einmal 800 Dosen zur Verfügung, in dem Fall von Johnson&Johnson, wo eine Spritze genügt, und auch noch einmal von Moderna. Auch am Sonntag dürfen sich zunächst nur die Bewohnerinnen und Bewohner zuvor festgelegter Straßen anstellen. Sollte die Nachfrage auch dann geringer als das Angebot sein, könnte die Aktion im Laufe des Tages erneut geöffnet werden.

Geringere Nachfrage bei Impf-Aktionen in Berlin : Marzahn-Hellersdorf öffnet für alle Bewohner – Tempelhof-Schöneberg weitet Angebot aus

So schnell kann’s gehen: Am Mittag standen nur die Beschäftigten des Ordnungsamts vor der Halle.
 
Bild:
Frank Petersen/Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf

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Tempelhof-Schöneberg öffnet Impf-Aktion für weitere Bewohner*innen

Am Vormittag bildete sich vor der der Schöneberger Prignitz-Schule eine Schlange, nun am Nachmittag erschienen deutlich weniger Freiwillige als erwartet. Deshalb öffnet das Bezirksamt die Impf-Aktion für Bewohner*innen aus anderen Postleitzahl-Bereichen. Dies wurde auf Twitter bekannt gegeben.

Sieben-Tage-Inzidenz in Brandenburg schwächt sich weiter ab

Das Infektionsgeschehen bei dem Coronavirus in Brandenburg schwächt sich weiter ab. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank am Samstag auf 14,1 nach 14,7 am Vortag und 19,1 am Donnerstag, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Vor einer Woche hatte der Wert der gemeldeten Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen landesweit bei 23,2 gelegen. Alle Kreise und kreisfreien Städte lagen am Samstag deutlich unter einer Inzidenz von 30. Die günstigsten Werte meldeten die Landkreise Uckermark (4,2), Ostprignitz-Ruppin (5,1) und Prignitz (7,9). Den höchsten Wert verzeichnete der Landkreis Teltow-Fläming mit 24,1.

Innerhalb eines Tages kamen 48 neue Corona-Infektionen hinzu, nach 45 am Freitag. Die Zahl der bekannten aktuell Infizierten sank seit dem Vortag von geschätzt rund 1700 auf 1500. Es gab einen weiteren Todesfall. Seit Beginn der Pandemie sind in Brandenburg insgesamt 3743 Menschen im Zusammenhang mit deiner Corona-Infektion gestorben. (dpa)
Mehr zu aktuellen Entwicklungen der Corona-Pandemie in Potsdam und Brandenburg lesen Sie im Newsblog der Potsdamer Neuesten Nachrichten:

Alle 1600 Berliner Corona-Testzentren sollen sukzessive kontrolliert werden. Darauf haben sich Senatsgesundheitsverwaltung und Bezirke am Freitag während einer Videokonferenz verständigt. Nach Tagesspiegel-Informationen wird es auch keine Lizenz mehr für weitere Teststellen geben.

tagesspiegel

Inzidenz sinkt weiter – 44 Prozent der Berliner haben Erstimpfung

Die Corona-Zahlen sinken weiter. Die Inzidenz (Infektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen fällt erneut – von 28,7 auf 26,3. Ebenso sinkt die Auslastung der Intensivbetten im Vergleich zu Freitag ein wenig von 11,7 auf 11,1 Prozent. Der R-Wert liegt stabil bei 0,85. 
Keine der Corona-Ampeln steht mehr auf Rot – zwei sind grün, die Inzidenz-Ampel ist noch orange. 

Die Gesundheitsverwaltung meldet in ihrem Lagebericht vier neue Todesfälle und insgesamt 159 Neuinfektionen.
Zum Vergleich: Am Samstag vor einer Woche wurden 17 Todesfälle und 285 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz lag um 10 Punkte höher – bei 36, de Ampel stand noch auf Rot.
Inzwischen sind 44 Prozent der Berlinerinnen und Berliner erstgeimpft. 19,5 Prozent sind vollständig geimpft – haben also beide Spritzen bekommen, einen Impfstoff bei dem nur eine Dosis notwendig ist, oder sind genesen und ein Mal geimpft.

Sicherheitslücke bei Schnelltestanbieter

Durch eine Sicherheitslücke in der Software eines Corona-Schnelltestanbieters mit Stationen in München und Berlin konnten Unbefugte auf Testergebnisse und andere sensible Daten zugreifen. Entdeckt wurde die Schwachstelle durch das Hackerkollektiv „Zerforschung“. Der betroffene Anbieter, die MyDerma GmbH mit Sitz in Berlin, teilte am Freitag mit, die „mögliche Schwachstelle“ habe einige Tage lang bestanden, sei aber, „wie wir sehen können, von niemandem genutzt“ worden.
Nach Angaben des Hackerkollektivs waren rund 17.500 Testergebnisse des Berliner Anbieters von der Sicherheitslücke betroffen. Wie viele davon aus der Münchner Station kamen, wisse man nicht, hieß es von der Gruppe auf Nachfrage. Unter anderem seien aber Namen, Adressen und Telefonnummern „mit vertretbarem Aufwand“ zugänglich gewesen. Eine solche Sicherheitslücke habe man auch bei drei weiteren Anbietern in Berlin und im Großraum Ravensburg gefunden. Der Umgang der Firmen mit Gesundheitsdaten sei „extrem verantwortungslos“.
Die MyDerma GmbH betonte dagegen, bis auf die Hackergruppe habe niemand Zugang zu den Daten gehabt: „Entsprechend sind auch keine Daten in die Hände unbefugter Dritter gelangt.“ Das verwendete System weise nun aber „eine nochmals deutlich höhere Sicherheitsstufe“ auf, teilte die Firma mit. Details nannte sie dazu nicht. (dpa)

Staatliche Museen stellen Kunst in Impfzentren aus

Beim Impfen sind in Berlin künftig auch der berühmte Löwe aus der Thronsaalfassade des Königs Nebukadnezar II. oder die „Paradies“-Tiere von Jan Brueghel d. J. dabei. In den sechs Berliner Impfzentren hängen nun bekannte Motive aus den Staatlichen Museen zu Berlin. Die zwei mal ein Meter großen Poster zeigen Werke aus der Gemäldegalerie, dem Pergamonmuseum, der Alten Nationalgalerie und dem Neuen Museum. Die Motive stammen aus einer Kampagne zur Öffnung der Museen Ende Mai nach dem Corona-Lockdown. Für die Impfzentren wurden sie nach Angaben vom Freitag nun angepasst.
Auch die Impfzentren stünden für Öffnungen, „weil wir durch das Impfen dem Alltag ein gutes Stück näherkommen“, sagte Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) in der Mitteilung. Für Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, sind die Impfzentren „Orte der Hoffnung und der Zuversicht, Orte des Ausblicks auf das Ende der Pandemie“. Mit der Kunst wolle die Stiftung diesen Gedanken noch verstärken.
Die Großplakate sollen aus Sicht des Generaldirektors der Staatlichen Museen, Michael Eissenhauer, „die Lust am Schauen und Entdecken wecken“. Sie seien auch eine Einladung, nach Öffnung der Museen „das Leben mit neuen Eindrücken zu genießen“.
Mario Czaja, Präsident des Landesverbandes des Deutschen Roten Kreuzes, blickte über Impfen und Gesundheitserhalt hinaus. „Wir brauchen für unsere seelische Gesundheit und die langsame Rückkehr in ein gewohntes Leben auch die Kultur wieder dringend.“ (dpa)

Keine Corona-Tests für Freibad-Besuch mehr nötig

Ab sofort müssen Besucherinnen und Besucher von Berliner Freibädern beim Eintritt keinen negativen Corona-Test mehr vorweisen. Das Land will die derzeit 15 geöffneten Bäder so wie die Außengastronomie behandeln. “Die sinkenden Infektionszahlen ermöglichen uns eine Rückkehr zu mehr Normalität im Badebetrieb”, sagte der Vorstandsvorsitzende der Berliner Bäder Johannes Kleinsorg am Freitag. 
Andere Schutzmaßnahmen wie die Besuchsobergrenzen, der Online-Ticketverkauf sowie die Zeitfenster-Regelung sollen weiter bestehen bleiben. Es sei aber davon auszugehen, dass es bei weiterhin sinkenden Zahlen auch weitere Lockerungen gibt. Derzeit stehen berlinweit pro Tag etwa 19.000 Tickets zur Verfügung.

Berliner Staatsballett tanzt auf Ausflugsschiff

Das Berliner Staatsballett erschließt sich coronabedingt eine Bühne auf dem Wasser. Während wieder erste Vorstellungen vor reduziertem Publikum im Opernhaus möglich sind, will das Ensemble zusätzlich auf einem Ausflugsschiff während einer Tour durch die Innenstadt auftreten. Am 10. Juni sollen Zuschauerinnen und Zuschauer vom Spreeufer aus zweieinhalb Stunden „ohne Tickets, Tests oder andere Voraussetzungen“ Ausschnitte aus verschiedenen Choreografien sehen können, darunter auch – passend zum Umfeld – aus „Schwanensee“.
„Wir haben unser Publikum und die Bewegungsfreiheit sehr vermisst und möchten nun über die begrenzten Plätze bei unseren drei Bühnenvorstellungen hinaus in die Stadt hineintanzen, um noch mehr Menschen zu erreichen und Ballett für jeden erlebbar zu machen“, sagte die kommissarische Intendantin, Christiane Theobald, am Freitag in einer Mitteilung. (dpa)

Brandenburger Landesärztekammer: Arztpraxen sollen Impfstoff bevorzugt bekommen

Arztpraxen sollten nach Ansicht der Landesärztekammer in Brandenburg bevorzugt mit Corona-Impfstoff versorgt werden. Die Erfahrung zeige, dass sich gerade die besonders gefährdeten älteren Menschen eher bei ihren Hausärzten in der Nähe als in einem weit entfernten Impfzentrum immunisieren lassen möchten, erklärte Präsident Frank-Ullrich Schulz am Freitag. Auch Krankenhäuser, die die Impfaktionen unterstützten, sollten schneller beliefert werden. „Ein derart geänderter Verteilmechanismus kann die Impfkampagne in Brandenburg deutlich vorantreiben“, zeigte er sich überzeugt.
Schulz verwies darauf, dass es den Ärzten zu verdanken sei, dass Deutschland bei der Impfquote nun auch EU-weit besser da stehe. Doch hätten die Praxen in den vergangenen Wochen keine ausreichenden Impfstofflieferungen erhalten. Das seien verschenkte Möglichkeiten. Er forderte deshalb entsprechende politische Rahmenbedingungen. Die vielen Ärztinnen und Ärzte, die helfen wollen, dürften nicht weiter ausgebremst werden, so Schulz. (dpa)

Brandenburger Kinder- und Jugendärzte: Erst Impfempfehlung abwarten

Der Sprecher des Landesverbandes der Kinder- und Jugendärzte Brandenburg, Detlef Reichel, rät beim Impfen von Kindern und Jugendlichen, die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) abzuwarten. Impfungen für Kinder ab zwölf Jahren bereits kommende Woche zu ermöglichen, ohne erst die Empfehlung zu hören, hält der Kinder- und Jugendarzt aus Prenzlau (Uckermark) für zu früh, wie er am Freitag der dpa sagte. „Aus kinderärztlich-medizinischer Sicht besteht angesichts der geringen Krankheitslast und des ganz überwiegend günstigen Verlaufes bei Kindern und Jugendlichen kein Zwang für überstürzte Entscheidungen“, so Reichel.
Zumindest bei den gesunden 12- bis 15-Jährigen will der Diplom-Mediziner auf jeden Fall die Empfehlung der Stiko abwarten. Man wisse noch zu wenig über Risiken der Impfung bei Jüngeren und wie sich die Mutationen bei Kindern auswirkten. Bei den Älteren komme es auf das Risiko eines schlimmen Corona-Verlaufs an. Bei Kindern mit Trisomie beispielsweise sei das Risiko für einen schlimmen Verlauf um ein zehnfaches höher. „In erster Linie muss die Frage nach dem gesundheitlichen Nutzen für Kinder stehen“, so der Arzt.
Kinder ab zwölf Jahren können sich ab kommendem Montag mit dem Biontech-Vakzin impfen lassen. Das Präparat wurde europaweit zugelassen. Doch die Empfehlung der Stiko steht noch aus. Ein Beschluss und eine offizielle Bekanntgabe der Empfehlung mit wissenschaftlicher Begründung soll nach Stiko-Angaben voraussichtlich kommende Woche kommen. Erwartet wird aber eine eingeschränkte Empfehlung – etwa erstmal für Kinder mit Vorerkrankungen. (dpa)

„Stark trotz Corona“-Aufholprogramm startet für Berliner Schülerinnen und Schüler

Ein „Aufholprogramm“ soll Berliner Kindern und Jugendlichen helfen, Lernrückstände in der Schule wettzumachen und mit den Belastungen durch die Corona-Pandemie besser klarzukommen. Das teilte die Senatsverwaltung für Bildung am Freitag mit. Für das mit „Stark trotz Corona“ überschriebene Programm stehen den Angaben zufolge 64 Millionen Euro aus Bundesmitteln zur Verfügung. Der Großteil davon (44 Millionen) soll eingesetzt werden, um Schülerinnen und Schüler darin zu unterstützen, Lernrückstände aufzuholen.
Um bewerten zu können, welche Defizite es gibt, seien in Berlin zu Beginn des Schuljahrs sogenannte Lernstandserhebungen geplant, so ein Sprecher der Bildungsverwaltung. Jede Schule soll für das Programm „Lernrückstände aufholen“ ein eigenes Schulbudget erhalten. Den Angaben zufolge sind Förderangebote wie Lerncoaching oder auch Wochenendschulen möglich.
Schon während der Sommerferien soll es vor allem für Schulanfänger sowie Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 und 8 Lernangebote zum Abbau von Lernrückständen geben. Geplant sind nach Angaben der Bildungsverwaltung außerdem Intensivschwimmkurse sowie Ferienlernangebote zur Berufsorientierung ab Klasse 9.
„Die Berliner Kinder und Jugendlichen haben ein hartes Jahr hinter sich“, so Bildungssenatorin Sandra Scheeres am Freitag. „Die Corona-Pandemie hat ihr Leben komplett durcheinandergewirbelt. Zum Glück aber neigt sich diese schwere und anstrengende Zeit ihrem Ende entgegen.“ Es gebe in allen Bereichen viel aufzuholen. Dafür sei das Aktionsprogramm ins Leben gerufen worden.
Die Ferien beginnen in Berlin am 24. Juni. Das neue Schuljahr soll dann für alle Jahrgangsstufen und alle Schularten mit komplettem Präsenzunterricht starten. Die Testpflicht für Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte bleibt nach Angaben der Bildungsverwaltung bestehen.
Für Schülerinnen und Schüler sind in der ersten Schulwoche sogar drei statt wie üblich zwei Schnelltests Pflicht. Lehrkräfte müssten sich schon während der Präsenztage vor Schuljahresbeginn testen lassen, sagte der Sprecher. In allen Schulräumen bestehe weiterhin die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. (dpa)

Brandenburger Hausärzten fehlt der Impfstoff

Ab kommender Woche können sich alle Brandenburgerinnen und Brandenburger ab zwölf Jahren impfen lassen. Allerdings mangelt es in den Hausarztpraxen weiterhin an ausreichend Impfstoff. „Es gibt noch Kollegen, die haben noch nicht mal die Älteren durch“, sagte die Vorsitzende des Landeshausärzteverbandes Brandenburg, Karin Harre, am Freitag.

Für die kommende Woche erhalte ihre Praxis in Walsleben (Ostprigniz-Ruppin) keinen Impfstoff für Erstimpfungen. „Die Aufhebung der Impfpriorisierung sind letztendlich nur Worte, an der Realität hat sich bislang noch nichts geändert“, sagte die Ärztin.

„Grundsätzlich sind wir ja vorbereitet“, so Harre mit Blick auf die Aufhebung der Impfpriorisierung. „Aber es wird uns einfach noch nicht genügend Impfstoff geliefert, um alle impfen zu können.“ (dpa)

Noch genug Impfstoff heute in Marzahn

Wer heute noch geimpft werden will, kann unter Umständen sofort zur Cabuwazi-Halle in Marzahn fahren. Von 800 Dosen seien noch gut 200 übrig – bei aktuell kurzer Warteschlange. Das teilte ein Sprecher des Bezirksamts soeben dem Tagesspiegel mit.

Voraussetzung ist aber, dass man in einer der Straßen wohnt, die heute an der Reihe sind. Alle Infos dazu im folgenden Artikel aus dem Bezirksbewsletter.

Die erste Frau stand dem Sprecher zufolge heute um 5 Uhr an. Aktuell sind nur noch 20 bis 30 Leute in der Schlange.

Geringere Nachfrage bei Impf-Aktionen in Berlin : Marzahn-Hellersdorf öffnet für alle Bewohner – Tempelhof-Schöneberg weitet Angebot aus

Impfaktion in Marzahn: Wer kommen darf und wie sie abläuft | Namen & Neues | Tagesspiegel LEUTE Marzahn-Hellersdorf

Die Impfaktion des Berliner Senats für soziale Brennpunkte kommt auch nach Marzahn-Hellersdorf. Von Freitag, 4. Juni, bis Sonntag, 6. Juni, sollen 2400 Dosen in der Cabuwazi-Turnhalle in der Otto-Rosenberg-Straße 2 verimpft werden – ohne Termin, aber nicht völlig ungeordnet. Denn es soll kein offenes Angebot für alle werden, sondern auf bestimmte Straßen beschränkt werden.

Mehrere Schnelltest-Zentren in Neukölln geschlossen

Bei den 1600 Berliner Corona-Teststellen befinde man sich „in der Phase der Bereinigung“, wie Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) bereits am Donnerstag sagte. Mit Kontrollen und dem neuen Beschwerdemanagement soll geprüft werden, ob in den Teststellen die Testqualität, Hygieneregeln, Arbeitsrecht und Medizinprodukterecht eingehalten werden. 
Neukölln hatte bereits am Dienstagabend während einer Kontrolle mehrere Teststellen geschlossen. Und auch heute zwischen 9.15 und 11.45 Uhr kontrollierten Mitarbeiter des Gesundheitsamtes Teststellen in der Sonnenallee, Karl-Marx-Straße und Hermannstraße. Zwei weitere Teststellen wurden geschlossen. Inzwischen verloren sieben von rund 170 Teststellen ihre Zertifizierung, um Tests durchzuführen. 

In einem Fall beanstandeten die Fachleute aus dem Gesundheitsamt, dass die Testung in unmittelbarer Nähe zum Lebensmittelverkauf in einem Laden stattfand. Es habe zu wenig Platz gegeben, um Abstand und Hygieneregeln einzuhalten. 

„Alle Testzentren in Berlin müssen kontrolliert werden. Es wäre wünschenswert, wenn alle Bezirke wie Neukölln zügig die Teststellen kontrollieren“, sagte Neuköllns Vize-Bürgermeister und Stadtrat für Jugend und Gesundheit, Falko Liecke (CDU) dem Tagesspiegel. Liecke lief heute Vormittag bei den Kontrollen mit. 
Bei der regulären Videoschalte zwischen Gesundheitsverwaltung und den Bezirken Freitagmittag hätten alle Bezirke ihren Willen bekundet, die Teststellen zu kontrollieren, hieß es. Dabei können Mitarbeiter der Gesundheitsämter stichprobenartig kontrollieren. Oder es werden sogenannte Verbundkontrollen mit Zollbeamten, der Berliner Polizei und Mitarbeitern der Gesundheitsämter, Gesundheitsverwaltung und Wirtschaftsverwaltung organisiert. Kalayci sagte, man sei in engem Austausch mit dem Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, um dort zeitnah großangelegte Kontrollen durchzuführen. 
Arne Herz, stellvertretender Bürgermeister und Bezirksstadtrat für Bürgerdienste, Wirtschafts- und Ordnungsangelegenheiten (CDU), sagte dem Tagesspiegel, dass es im Bezirk bereits Kontrollen von Testzentren gegeben habe. „Es sollte sich niemand sicher sein, dass er keinen offiziellen Besuch erhält.“

Schwerpunktimpfungen in Marzahn und Schöneberg haben begonnen

In den Berliner Bezirken Tempelhof-Schöneberg und Marzahn-Hellersdorf hat am Freitag das sogenannte Schwerpunktimpfen begonnen. Angekündigt wurde die Aktion am Mittwoch durch die Bezirksämter. Die Schwerpunktimpfungen laufen bis Sonntag, Termine wurden im Vorfeld nicht Termine vergeben. Marzahn-Hellersdorf hat allerdings Impfwillige straßenweise aufgerufen.

In Tempelhof-Schöneberg sind alle Personen impfberechtigt, die 18 Jahre oder älter sind und in bestimmten Straßen wohnen. Die betroffenen Postleitzahlen sind auf der Internetseite des Bezirksamts aufgelistet. 

Mit den Schwerpunktimpfungen will die Stadt Berlin Menschen, in Wohngebieten mit erhöhter Inzidenz, eine schnelle Impfung ermöglichen. Auftakt der Aktion war das Impfen in Neukölln Mitte Mai, andere Stadtteile folgten. (Tsp)

Sieben-Tage-Inzidenz in Brandenburg erreicht neuen Tiefstand

Die Corona-Infektionszahlen in Brandenburg haben zum Ende der Woche einen neuen Tiefstand erreicht. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank am Freitag auf 14,7 nach 19,1 am Donnerstag, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Vor einer Woche hatte der Wert der gemeldeten Neuansteckungen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen landesweit bei 26,8 gelegen. Alle Kreise und kreisfreien Städte lagen am Freitag unter einer Inzidenz von 30. Die wenigsten Corona-Fälle meldeten die nördlich gelegenen Kreise Ostprignitz-Ruppin (5,1), Prignitz (6,6) und Uckermark (7,6).
Innerhalb eines Tages kamen 45 neue Corona-Infektionen hinzu, nach 81 am Donnerstag. 100 Patienen sind wegen einer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus, davon werden 30 intensivmedizinisch betreut, hiervon müssen 25 beatmet werden. Sechs neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-Erkrankung kamen hinzu. Die Zahl der bekannten aktuell Infizierten sank seit dem Vortag von geschätzt rund 1800 auf 1700.
Zudem haben mehr als eine halbe Million Menschen in Brandenburg nun den vollen Impfschutz
gegen das Coronavirus. Wie der Impflogistik-Stab am Freitag mitteilte, waren mit
Stand Donnerstag 517 977 Menschen vollständig geimpft, also je nach Impfstoff
auch ein zweites Mal – ein Bevölkerungsanteil von 20,5 Prozent. Insgesamt 41,1
Prozent der Brandenburger (1 037 168 Menschen) wurden bisher mindestens einmal
geimpft.
 (dpa)

Wo gilt die Testpflicht, was ist wieder offen? Neue Corona-Regeln in Berlin – Die wichtigsten Fragen und Antworten

Sieben-Tage-Inzidenz sinkt in Berlin auf unter 30

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in Berlin inzwischen bei unter 30. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Freitag einen Wert von 28,7 für die Hauptstadt. Die Zahl gibt an, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen neu mit dem Coronavirus infiziert haben. Am Vortag lag die Inzidenz noch bei 31,4.

Das RKI registrierte 183 Neuinfektionen in Berlin. Damit stieg die Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie auf 178.931. Drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 wurden gemeldet. Die Gesamtzahl der Toten lag am Freitag laut RKI bei 3502.
Laut Lagebericht der Gesundheitsverwaltung ist am Freitag keine Corona-Ampel mehr rot. Mit der Inzidenz ist nun auch der letzte Pandemie-Indikator auf Gelb umgesprungen, der die Reproduktionszahl (R-Wert) zeigt mit 0,85 auf Grün, ebenso der Anteil der für Covid-Patienten benötigten Intensiv-Plätze (11,7 Prozent) und der Wochentrend der 7-Tage-Inzidenz (minus 12 Prozent).
In Berlin haben laut Lagebericht vom Freitag 43,3 Prozent der Einwohner mindestens eine Impfung erhalten, 19 Prozent sind vollständig geimpft.
Aufgrund der zurückgehenden Neuinfektionen und der damit sinkenden Inzidenz treten in Berlin an diesem Freitag weitere Lockerungen in Kraft: Restaurants dürfen nun wieder ihre Innenräume für Gäste öffnen, allerdings nur bei negativem Testergebnis. In der Außengastronomie sowie beim Einkaufen entfällt die Testpflicht. Auch Fitnessstudios dürfen wieder öffnen. Allerdings muss auch hier ein negativer Test vorgelegt werden. (mit dpa)

tagesspiegel

Impfpriorisierung in den Corona-Impfzentren wird aufgehoben 

Ab dem 7. Juni – also ab kommenden Montag – wird die Priorisierung bundesweit nicht nur in Arztpraxen, sondern auch in den Corona-Impfzentren aufgehoben – damit auch in Berlin. Das gab die Senatsverwaltung für Gesundheit am Donnerstag bekannt. 
„Im Vorgriff auf die noch nicht erfolgten Lieferzusagen des Bundes für Impfstoffe im Juli wird die Senatsverwaltung nach und nach insgesamt 130.000 weitere Impftermine für Erstimpfungen bereitstellen“, sagte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci. Die Termine könnten wie schon zuvor über das Online-Portal des Landes Berlin oder die Impfhotline gebucht werden. Trotzdem müssen sich die Impfwilligen etwas in Geduld üben, denn die Nachfrage nach Impfterminen sei derzeit “noch größer als die Verfügbarkeit des Impfstoffes.”
Mit der Aufhebung der Priorisierung können nun auch die 12 bis 15-Jährigen einen Impftermin in einem der Berliner Impfzentren buchen. Dazu brauchen sie die schriftliche Einwilligung der Eltern bzw. des gesetzlichen Vertreters. Zudem müssen sie zum Impftermin begleitet werden, 15 bis 17-Jährige können sich ebenfalls von den Eltern oder den gesetzlichen Vertretern begleiten lassen – für sie ist es jedoch nicht Pflicht. (Tsp)

Ernst setzt auch im kommenden Schuljahr auf Testpflicht für Schüler

Nach dem Start des Präsenzunterrichts an allen Brandenburger Schulen am kommenden Montag will Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) auch im kommenden Schuljahr 2020/21 weitgehende Normalität in den Einrichtungen erreichen. Dafür werde die regelmäßige Corona-Testpflicht für Schüler und nicht geimpfte Lehrer nach den Sommerferien beibehalten, teilte das Bildungsministerium am Donnerstag mit. Das Ministerium verwies darauf, dass alle Lehrkräfte sowie das gesamte Personal an den Schulen bereits ein Impfangebot erhalten hätten. Grundvoraussetzung für kompletten Präsenzunterricht sei ein weiterhin niedriges Corona-Infektionsgeschehen.
An allen Schulen sollen zu Beginn des neuen Schuljahres Erhebungen zum Lernstand vorgenommen werden, um die Wissensdefizite der Schüler infolge der monatelangen Corona-Beschränkungen zu erfassen. Bereits in den am 24. Juni beginnenden Sommerferien soll es wie im vergangenen Jahr Ferienbetreuung mit Lernangeboten für Kinder und Jugendliche geben.
Nach den Grundschulen starten am Montag auch die weiterführenden Schulen noch für zweieinhalb Wochen bis zu den Ferien wieder in den kompletten Präsenzunterricht. Die Schüler hätten mit eigenverantwortlichem Lernen in den vergangenen Monaten Enormes geleistet, betonte Ernst. „Jetzt werden die verbleibenden Wochen vor den Sommerferien insbesondere für den sozialen Zusammenhalt der gesamten Klassengemeinschaft genutzt“, sagte die Ministerin. „Eintägige Ausflüge und Exkursionen sind wieder erlaubt, außerschulische Lernorte können verstärkt aufgesucht werden.“
Die Landesregierung will bis Ende 2022 insgesamt 30 Millionen Euro unter anderem für zusätzliche Lehrkräfte und anderes pädagogisches Material einsetzen. So werden etwa 400 Studenten vor allem in den Grundschulen eingesetzt. Hinzu kommen knapp 39 Millionen Euro vom Bund für außerschulische Angebote am Nachmittag, mit denen Lernrückstände aufgeholt und soziale Kompetenzen trainiert werden sollen. (dpa)

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Eine Quelle: www.tagesspiegel.de

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