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Gefährliches Versagen der Berliner Behörden

Gefährliches Versagen der Berliner Behörden

B.Z.-Redakteur Andreas Vollbrechtshausen, versteht nicht, warum Monika von Ramin keinen Impftermin bekommt, obwohl sie ihren kranken Mann zu Hause pflegt
Foto: Ralf Lutter/Ralph Günther

Eine Berlinerin wird nicht geimpft, obwohl sie ihren kranken Mann pflegt und Anspruch auf eine Impfung hat. Dazu ein Kommentar von B.Z.-Redakteur Andreas Vollbrechtshausen.

Schon wieder müssen wir über Behördenversagen berichten, diesmal mit Gefahr für Leib und Seele. Reinhard von Ramin (78) ist schwerkrank. Eine Infektion mit Corona könnte ihn das Leben kosten. Nun hat er endlich einen Impftermin, aber seiner Frau, die ihn pflegt, wird der Piks verwehrt.

Die 67-Jährige telefonierte sich von Pontius zu Pilatus. Nur um abgewimmelt zu werden. Sie fällt durchs Raster! Leider keine Ausnahme. In meinem Umfeld höre ich oft von ähnlichen Fällen. Da wird sich auf Vorschriften berufen, selbst wenn der teure Impfstoff vernichtet werden muss.

Hier zeigt sich auch, was passiert, wenn die Bürokratie zum Selbstzweck des Staates wird. So zerstören Behörden massiv unser Vertrauen. Nun können nur Taten helfen, um der Entfremdung zwischen Verwaltung und Bürgern entgegenzuwirken.

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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