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Gedenken an Hitler-Widerstand vom 20. Juli

Gedenken an Hitler-Widerstand vom 20. Juli

Kränze liegen an der Gedenkstätte Plötzensee anlässlich des Gedenkens an die Ermordeten des Widerstands gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft
Foto: dpa

Gedenken an Widerstand gegen Hitler. 101 Rekruten der Bundeswehr legten bei einem Appell im Bendlerblock ihr Gelöbnis ab.

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (58, CDU) zu den jungen Soldaten: „Ihre Treue geloben Sie heute nicht einer Person, sondern unserem demokratischen, freiheitlichen Gemeinwesen und seiner Rechtsordnung.“

Das sei das Erbe des 20. Juli, „das Ihnen nun anvertraut wird. Bewahren Sie es fest und gut in Ihren Köpfen und in Ihren Herzen“, so die Ministerin.

Am 20. Juli 1944 hatten Wehrmachtsoffiziere um Claus Schenk Graf von Stauffenberg († 36) vergeblich versucht, Hitler mit einer Bombe zu töten und den Krieg zu beenden. Stauffenberg und drei Mitverschwörer wurden noch am Abend des Attentats im Innenhof des Bendlerblocks erschossen. In den folgenden Wochen und Monaten richteten die Nazis rund 90 weitere Beteiligte und Unterstützer hin.

Gedenken an Hitler-Widerstand vom 20. Juli

Michael Müller (SPD), Berlins Regierender Bürgermeister, spricht beim Gedenken an die Ermordeten des Widerstands gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft (Foto: dpa)

Während einer Feierstunde in der Gedenkstätte Plötzensee verwies Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (56, SPD) darauf, dass der Aufstand zwar gescheitert sei. „Dennoch ist der Versuch von Attentat und Aufstand ein Vorgang von allergrößtem moralischen Gewicht und ein wichtiger Schritt auf dem Weg zurück zu Freiheit und Selbstachtung.“

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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