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Fünf Jahre nach Todes-Crash – Kudamm-Raser Marvin N. erneut verurteilt

Fünf Jahre nach Todes-Crash – Kudamm-Raser Marvin N. erneut verurteilt

Das Trümmerfeld auf dem Tauentzien nach dem Horror-Crash
Foto: spreepicture

Mehr als fünf Jahre nach einem tödlichen Autorennen auf dem Berliner Kudamm ist einer der beiden Raser zu 13 Jahren Haft verurteilt worden.

Anders als in zwei früheren Urteilen entschied das Landgericht am Dienstag nicht auf Mord. Der inzwischen 29-jährige Marvin N. wurde in dem neu aufgelegten Prozess des versuchten Mordes und der vorsätzlichen Gefährdung des Straßenverkehrs schuldig gesprochen.

Fünf Jahre nach Todes-Crash – Kudamm-Raser Marvin N. erneut verurteilt

Hamdi H. (rotes Hemd) und Marvin N. (Vordergrund, blaues Hemd) vor Gericht am 26. März 2019 (Foto: REUTERS)

Der zweite Raser, Hamdi H., ist inzwischen rechtskräftig wegen Mordes verurteilt. Die beiden Männer waren am 1. Februar 2016 Ermittlungen zufolge mit bis zu 170 Kilometer pro Stunde mit ihren Wagen über den Kurfürstendamm in der City-West gerast.

Der rechtskräftig verurteilte Fahrer rammte schließlich den Jeep eines Unbeteiligten, der bei für ihn grüner Ampel auf die Kreuzung gerollt war. Der Fahrer starb in seinem Wagen. Das Auto war 70 Meter weit durch die Luft geschleudert worden.

Die beiden Raser wurden kaum verletzt.

Der Fall beschäftigt die Justiz seit Jahren.

Den Schuldspruch gegen einen der beiden Angeklagten bestätigte der Bundesgerichtshof (BGH). Das Mordurteil für den heute 29-Jährigen hatten die Bundesrichter zuletzt aufgehoben und eine Neuverhandlung angewiesen.

Sein Wagen war nicht mit dem Jeep kollidiert. Der BGH hatte einen gemeinsamen Tatentschluss und somit eine Mittäterschaft als nicht belegt gesehen.

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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