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Expertin zu Hertha: Quarantäne kann «Riesenchance sein»

Hertha BSC kann aus Sicht von Mentalpsychologin Julia Goessler auch gestärkt aus der Quarantänezeit in die entscheidende Phase der Fußball-Bundesliga gehen. «Die Quarantäne bringt alles durcheinander und nun müssen alle alles anders machen. Viele denken, das ist eine Katastrophe. Aber das kann eine Riesenchance sein, wenn man das nun richtig angeht», sagte Goessler in einem Interview dem «Tagesspiegel» (Freitag). Dazu gehöre aber mehr als «'Jetzt erst recht'», betonte die Expertin.

Expertin zu Hertha: Quarantäne kann «Riesenchance sein»

© dpa

Auf einer Eckfahne in einem Stadion ist das Logo der Corona Warn-App der Bundesregierung aufgedruckt.

Neben dem körperlichen Training, das die Spieler des Berliner Clubs in ihren Wohnungen absolvieren müssen, wies Goessler auf eine Gemeinschaft hin, die es zu formen gelte, «die sonst nicht entstanden wäre». Dann hätten alle viel mehr Hingabe als vorher.

Nach vier Corona-Fällen mussten sich Spieler und Trainer von Hertha BSC für 14 Tage in eine häusliche Quarantäne begeben. Am 30. April dürfen sie wieder zusammen auf dem Trainingsgelände der Herthaner arbeiten. Der Verein stattete die Profis zum Erhalt der Fitness unter anderem mit Laufbändern und Spinningrädern aus. Trainiert wird meist zweimal am Tag, einmal davon unter Anleitung und Beobachtung vor allem durch Fitness-Coach Henrik Kuchno. Nach dem Ende dieser Quarantäne müssen die Herthaner in knapp drei Wochen bis zum Saisonende sechs Spiele bestreiten.

«Es ist das Chaos, was jetzt die Chance bringt. Wir denken, Chaos ist nicht gut, aber genau dadurch ergeben sich neue Möglichkeiten, an die man bis jetzt nicht gedacht hat», sagte Goessler. In den zwei Wochen der Quarantäne könnten Spieler, «die einige Zweifel aus der Saison mit sich schleppen, diese auflösen, weil sie endlich mal Gelegenheit und Zeit dafür bekommen. Dann stehen plötzlich Spieler auf dem Platz, die mental viel stärker sind als vor der Quarantäne. Das kann locker das fehlende Training auf dem Fußballfeld wettmachen.»

Eine Quelle: www.berlin.de

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