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Erster Schweinepest-Ausbruch in Ställen! 200 Tiere getötet

Erster Schweinepest-Ausbruch in Ställen! 200 Tiere getötet

Erstmals brach die afrikanische Schweinepest in zwei Brandenburger Ställen aus (Symbolbild)
Foto: Getty Images .

Der Albtraum aller Bauern wurde Freitag wahr: Die Schweinepest hat Brandenburgs Ställe erreicht! 200 Tiere müssen getötet werden.

Seit einem Jahr wütet das tödliche Virus unter Wildschweinen in Ost-Brandenburg. Strenge Hygiene sollte die Hausschweine schützen. Nun trifft die Pest ausgerechnet einen Bio-Kreislaufhof in Neiße-Malxetal bei Cottbus.

Dort verendete ein Schwein mit seltsamen Symptomen. Nach tagelangem Bangen bestätigte das Bundeslabor vorletzte Nacht den Schweinepest-Verdacht. 200 Schweine im Stall werden eingeschläfert.

Auch zwei Sauen eines Hobby-Halters in Letschin (Oderbruch) waren infiziert.

Jetzt werden Schutzzonen um die Höfe gezogen. Doch der Schaden ist da: „Wir erwarten, dass die Exportchancen deutscher Schweine sinken“, sagte Potsdams Agrar-Staatssekretärin Sylvia Bender (Grüne), „und dass der Fleischpreis sinkt.“

Bauern-Präsident Henrik Wendorff (55) warf Bundes-Agrarministerin Julia Klöckner (48, CDU) Versagen bei der Schweinepest-Bekämpfung vor.

Potsdams Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (64, Grüne) habe die Bauern nicht informiert: „Ich erfuhr es aus dem Radio.“ Das Agrarministerium müsse den Tierseuchen-Kampf übernehmen.

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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