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Erst 42 Prozent der Berliner 80+ sind geimpft

Erst 42 Prozent der Berliner 80+ sind geimpft

200 Impflinge bekamen in Tegel am Mittwoch ihren Piks. Bei mehr Impfstoff wird auf 550 Mitarbeiter im 7-Tage-Rhythmus und 3800 Impfungen/Tag hochgefahren
Foto: POOL/REUTERS

Eine Woche Präsenzunterricht, eine Woche freiwillige Corona-Schnelltests bei Grundschul-Lehrern. Nach B.Z.-Informationen mussten sieben Pädagogen nach positiven Ergebnissen ein Testzentrum aufsuchen, um einen genaueren PCR-Abstrich vornehmen zu lassen. Die Auswertung läuft noch.

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Impfeinladungen: An die 79-/78-/77-Jährigen wurden zum heutigen Stichtag 106.000 Einladungen verschickt. Nächste Jahrgänge folgen. Im Brief gibt‘s einen Hinweis auf das Gratistaxi.

Impfangst: Alle Berliner im Alter von 80+ haben ihre Einladung samt Impfcode – aber nur 42 Prozent haben sich bislang impfen lassen. Weniger, als die Hälfte. Der CDU-Abgeordnete Tim-Christopfer Zeelen fordert, sie gezielt zu motivieren: „Ein Brief reicht nicht.“

Wenig Pflege-Personal: Von den stationären Mitarbeitern in Pflegeeinrichtungen sind 61 Prozent geimpft, von den ambulanten Kräften nur zehn Prozent. „Das reicht nicht“, sagt Senatorin Dilek Kalayci (SPD). „Das ist eine Riesenchance, dass sie die Möglichkeit haben. Den weiten Weg ins Impfzentrum Tegel kann man nicht vorschieben.“

Impfen in Praxen: Startet, sobald ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht. Aktuell wird von Ende März bzw. April ausgegangen. Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) bereitet eine Pilotphase mit 120 Schwerpunktpraxen (Diabetologie, Onkologie, Nephrologie) vor.

Bundeswehr: Die Test-Soldaten in Pflegeheimen werden schrittweise reduziert und durch freiwillige zivile Helfer ersetzt. Bereits 2000 Unterstützer haben sich im Berliner Krisenpersonal-Pool gemeldet. Die Soldaten waren auf Wunsch des Kanzleramtes im Einsatz, zur Zeit noch in 183 Einrichtungen. Die mobilen 60 Impfteams unterstützt die Bundeswehr weiterhin als Fahrer/Helfer.

Selbsttests: Berlin hat zwei Millionen geordert. Demnächst kann sich jeder eindecken: So will die Drogerie-Kette dm sie ab 9.März günstig anbieten („Boscon“).

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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