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Entscheidung in Kabinettssitzung : Brandenburgs Grundschulen ab Montag wieder im Regelbetrieb

Europa-Universität Viadrina will Studierende impfen + Corona-Inzidenz sinkt in Berlin und Brandenburg unter 50 + Der Corona-Blog.

Entscheidung in Kabinettssitzung : Brandenburgs Grundschulen ab Montag wieder im Regelbetrieb

In Brandenburg bald wieder möglich: Schüler einer 4. Klasse an der Grundschule “Am Mühlenfließ” in Booßen, einem Ortsteil der…Foto: Patrick Pleul/picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Brandenburgs Ministerpräsident teilte die Entscheidung des Kabinetts am Dienstag mit: Grundschulen sollen in Kreisen und kreisfreien Städten mit einer Inzidenz unter 50 ab Montag wieder Präsenzunterricht anbieten. Weiterführende Schulen sollen ab Anfang Juni folgen. (Mehr dazu unten im Newsblog.)

Weitere Corona-Nachrichten:

  • Europa-Universität Viadrina: Studierende sollen ab Juni geimpft werden.
  • Erstmals seit Oktober: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Berlin ist unter 50 gefallen.
  • Mehr Service: Die aktuellen Corona-Regeln. Hier gibt es kostenlose Schnelltests. Positiv – was nun? Ein Leitfaden. Corona im Kiez: Newsletter kostenlos bestellen.
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Entscheidung in Kabinettssitzung : Brandenburgs Grundschulen ab Montag wieder im Regelbetrieb

Grundschulen in Brandenburg ab Montag im Regelbetrieb – weiterführende Schulen sollen im Juni folgenDie meisten Grundschulen in Brandenburg nehmen am kommenden Montag (31. Mai) wieder vollständig den Präsenzunterricht auf. Das teilte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung mit. Voraussetzung sei, dass der Wert der Corona-Infektionen binnen einer Woche im betreffenden Landkreis an drei Tagen in Folge unter 50 liegt. Dies war nach Woidkes Angaben am Dienstag in zwei Drittel der Kreise und kreisfreien Städte der Fall. Die weiterführenden Schulen kehren demnach unter derselben Maßgabe eine Woche später am 7. Juni in den Normalbetrieb zurück. Hintergrund ist, dass sich immer weniger Brandenburger mit dem Corona-Virus infizieren. (dpa)

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Frankfurter Viadrina bereitet Impfungen von Studierenden vor

In Berlin warten die Hochschulen noch darauf, wann und ob sie ihre Studierenden impfen können. In Brandenburg ist zumindest die Viadrina-Universität in Frankfurt (Oder) einen Schritt weiter. Die Viadrina ruft ihre Studierenden jetzt auf, sich bei der Hochschule einzutragen, wenn sie an einer Impfung Interesse haben. 
Mit der Aufhebung der Impfpriorisierung am 7. Juni „wird voraussichtlich die Möglichkeit bestehen, dass eingeschriebene Studierende der Viadrina von der Betriebsärztin geimpft werden“, heißt es auf der Webseite der Viadrina und ebenso in einer Mail, die an die Studierenden versandt wurde. Man bitte schon jetzt um Rückmeldung, „um den Bedarf an Impfdosen realistisch berechnen zu können“.
Die Viadrina macht ihre Studierenden allerdings auch darauf aufmerksam, dass vieles daran hängen wird, ob dann genügend Impfstoff vorhanden sein wird. „Möglicherweise“ würden „mindestens anfangs sehr wenige Impfstoffe an die Betriebsärztin geliefert werden“, heißt es weiter. 
Aussagen über „konkrete Impftermine und den verwendeten Impfstoff (voraussichtlich einer der mRNA-Impfstoffe)“ würden erst kurzfristig möglich sein. Je nach Zahl der Interessierten und nach Liefermengen könnten sich die Impftermine möglicherweise über einen längeren Zeitraum erstrecken. Interessierte werden vorsorglich darauf hingewiesen, dass sie auch zum zweiten Impftermin in Frankfurt vor Ort sein müssen.

Gerade auch für den anstehenden Impfgipfel sei das Thema von Bedeutung, sagte Viadrina-Präsidentin Julia von Blumenthal auf Anfrage. Mit Blick auf das Wintersemester sei das Impfen von Studierenden sehr wichtig: „Wir hoffen, dann wieder mehr Präsenzlehre anbieten zu können. Das ist für die Studierenden extrem wichtig.“
Für Berlin hat der Regierende Bürgermeister und Wissenschaftssenator Michael Müller (SPD) schon vor längerem das schnelle Impfen von Studierenden ins Gespräch gebracht. Passiert ist allerdings noch nichts. (Tilmann Warnecke) 

„Nachspiel“ für Berlin Union: Müller kritisiert Fan-Party

Die Fan-Party nach dem Einzug in die Conference League hat Konsequenzen für den 1. FC Union Berlin. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) kündigte am Dienstag beim Sender radioeins des RBB „mit Sicherheit ein Nachspiel“ an. Der Verein habe nicht dafür gesorgt, dass es keine Party gebe und sei daher „mitverantwortlich“.
Müller stellte auch das Modellprojekt infrage, demzufolge 2000 Zuschauer die Partie im Stadion hatten verfolgen dürfen. Man müsse sehen, ob so etwas auch in Zukunft möglich sei, „wenn sie so aus dem Ruder laufen“. (dpa)

Brandenburger Linke: Mehr außerhalb der Schule lernen

Nach der angestrebten vollständigen Öffnung der Brandenburger Schulen sollte aus Sicht der Linken im Landtag viel Unterricht außerhalb der Schulen laufen. „Es geht jetzt nicht darum, welche Mathe- oder Deutsch-Note als erstes verteilt wird“, sagte Fraktionschef Sebastian Walter am Dienstag.

„Es geht darum, dass junge Menschen wieder zusammen kommen können.“ Klassen könnten mit dem Förster in den Wald gehen oder ins Museum oder im Schwimmbad den Schwimmunterricht nachholen. Es dürfe nicht weiter der Druck erhöht werden. Die Landesregierung wollte am Dienstag darüber beraten, ob die Schulen wieder vollständig in den Präsenzunterricht zurückkehren können.
Die Linke-Fraktion sprach sich für weitere Öffnungsschritte im Land aus. Im Laufe des Juni sollten auch Hotels und die Innenbereiche von Gaststätten wieder freigegeben werden, sagte Walter. Im Sommer müsse es auch möglich sein, Theater mit halber Besucherzahl zu öffnen. (dpa)

Corona-Infektionszahlen in Brandenburg sinken weiter – Inzidenz bei 44 am Dienstag

In Brandenburg ist die Zahl der Corona-Infektionen weiter gesunken. 21 neue Fälle seien registriert worden, teilte das Brandenburger Gesundheitsministerium am Dienstag mit. Am Montag wurden 61 neue Fälle innerhalb eines Tages erfasst. Am Dienstag vor einer Woche waren es 92. Allerdings melden die Gesundheitsämter am Wochenende Daten häufig verzögert, und es wird weniger getestet.
Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Dienstag bei 44, am Pfingstmontag bei 46,9. Vor einer Woche wurden 60,4 Fälle auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gemeldet.
Die Landesregierung berät angesichts der Werte am Dienstag über mögliche weitere Lockerungen. Dabei geht es auch um die Wiederaufnahme des vollständigen Präsenzunterrichts an Grundschulen.
Aufgrund gesunkener Werte konnten zu Pfingsten Lockerungen in Kraft treten. So ist wieder die Außengastronomie offen: mit negativem Test und Termin. Genesene und vollständig Geimpfte brauchen gegen Vorlage eines Nachweises keinen Test. Auch das Übernachten unter anderem in Ferienwohnungen und auf Campingplätzen ist wieder möglich.
Alle Landkreise und kreisfreien Städte lagen den Angaben zufolge unter der Sieben-Tage-Inzidenz von 100. Der höchste Wert wurde mit 90,6 im Landkreis Spree-Neiße berechnet, der niedrigste mit 16,2 im Landkreis Ostprignitz-Ruppin. (dpa)

Corona-Inzidenz sinkt in Berlin erstmals wieder unter 50

Erstmals seit Oktober vergangenen Jahres ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Berlin wieder unter 50 gefallen. Am Montag lag der Wert nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 46,5. Noch am Vortag hatte er bei 55,9 gelegen. Der Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen gemeldet wurden. Von Montag auf Dienstag wurden demnach 71 neue Fälle in der Hauptstadt registriert. Ein weiterer Mensch starb im Zusammenhang mit Covid-19. Damit stieg die Zahl der Corona-Toten am Montag auf 3440 in Berlin.

Allerdings weist das RKI darauf hin, dass an Wochenenden und Feiertagen wie dem Pfingstmontag weniger Menschen den Arzt aufsuchen und daher weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden. Die aktuellen Zahlen könnten also vom eigentlichen Infektionsgeschehen abweichen. (dpa)

Die Zahl der Coronapatienten in Berliner Kliniken

So viele Menschen waren zum jeweiligen Zeitpunkt wegen Corona in der Hauptstadt im Krankenhaus. Die rote Kurve zeigt, wie viele davon auf der Intensivstation waren.
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Brandenburger Kabinett berät über mögliche weitere Öffnungsschritte

In Anbetracht der positiven Entwicklung der Corona-Lage in Brandenburg will die Landesregierung am Dienstag über mögliche weitere Lockerungen beraten. Dabei geht es auch die Wiederaufnahme des vollständigen Präsenzunterrichts an Grundschulen, wie Regierungssprecher Florian Engels angekündigt hatte. Nach den Beratungen des Kabinetts soll anschließend auf einer Pressekonferenz über Ergebnisse berichtet werden.
Nach einem Bericht der „Märkischen Allgemeinen“ von Samstag sieht ein Entwurf der neuen Eindämmungsverordnung vor, dass Grund- und Förderschüler bis zur 6. Klasse und alle weiteren Schulen ab dem 7. Juni wieder zurück in den Normalbetrieb kehren könnten. Voraussetzung sei eine Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 an drei Werktagen in Folge. Ob es tatsächlich dazu kommt, war zunächst offen. „Die Abstimmung zu den konkreten Inhalten erfolgt regierungsintern laufend“, sagte Engels.
Die Zahl der neu gemeldeten Corona-Fälle in Brandenburg sank über Pfingsten weiter. Landesweit lag die Sieben-Tage-Inzidenz laut Gesundheitsministerium am Montag bei 46,9. Alle Landkreise und kreisfreien Städte lagen den Angaben zufolge unter der Sieben-Tage-Inzidenz von 100. Somit bestand auch keine unmittelbare Gefahr, dass die sogenannte Bundes-Notbremse mit schärferen Auflagen bald wieder greifen müsste. Allerdings melden die Gesundheitsämter am Wochenende Daten häufig verzögert und es wird weniger getestet. (dpa)
Mehr Aktuelles zur Corona-Pandemie in Potsdam und Brandenburg lesen Sie im Newsblog der Potsdamer Neuesten Nachrichten:

tagesspiegel

Polizei-Großeinsatz wegen Corona-Demos am Wochenende 

Hunderte Menschen sind am Wochenende sowie am Pfingstmontag erneut zu Veranstaltungen und Kundgebungen gegen die Corona-Politik nach Berlin gekommen. Am Montag hielt sich die Zahl der Teilnehmer aber in Grenzen. Zunächst sprach ein Polizeisprecher von 5 bis 50 Teilnehmern pro Versammlung. Im Mauerpark im Stadtteil Prenzlauer Berg sowie auf dem Mehringdamm in Kreuzberg hätten sich am späteren Nachmittag hingegen jeweils zwischen 200 und 250 Menschen versammelt. Durch Pankow und Prenzlauer Berg fuhr ein längerer Demo-Autokorso.

Im Mauerpark würden die meisten Teilnehmer die Maskenpflicht ignorieren, sagte ein Polizeisprecher. Es gebe entsprechende Aufforderungen der Polizei, Mund-Nase-Bedeckungen zu tragen. An einigen Kundgebungsorten waren Gegendemonstranten versammelt.
Mit einem Großeinsatz hat die Berliner Polizei bereits am Wochenende zunächst ein Verbot von Demonstrationen gegen die Corona-Politik durchgesetzt. Rund 3000 Polizeibeamte waren im Einsatz, um zwei ursprünglich für Samstag und Sonntag angekündigte Proteste zu unterbinden. Am Samstag kamen trotzdem einige Hundert Menschen in Berlin zusammen. Dabei kam es auch zu Festnahmen. Ursprünglich waren an beiden Tagen 16.000 Menschen für die Demonstrationen mit dem Titel „Für Frieden, Freiheit und Grundrechte“ angemeldet gewesen.
Bis Sonntagmittag waren rund 300 Festnahmen bekannt, die genaue Bilanz soll nach dem Pfingstwochenende gezogen werden. „Aber es wird noch immens steigen“, sagte Polizeisprecher Thilo Cablitz am Sonntag. Es ging demnach um Verstöße gegen das Demo-Verbot, um Hygiene-Auflagen und auch um Auseinandersetzungen mit den Beamten. Vereinzelt seien Polizisten verletzt worden.
Am Samstag waren nach Einschätzung von dpa-Reportern Hunderte Menschen nahe dem Brandenburger Tor und im Tiergarten unterwegs. Nahe dem Potsdamer Platz versammelten sich hartnäckig größere Gruppen. Sie wurden mit Lautsprecherdurchsagen der Polizei immer wieder aufgefordert, zu gehen und sich an die Corona-Regeln zu halten.
Auf Transparenten machten Demonstranten gegen die Bundespolitik Stimmung, Politiker wurden mit einer Puppen-Installation verhöhnt. Beamte nahmen Personalien von Demonstranten auf, einzelne Menschen wurden weggetragen. Auch am Montag wurde dies vereinzelt im Mauerpark beobachtet. Die Polizei war den ganzen Tag mit einem Hubschrauber im Einsatz, Wasserwerfer standen bereit. Die Beamten stoppten Reisebusse und erteilten Platzverweise.
Am Freitagabend hatte das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg das Verbot von zwei Demonstrationen bestätigt. Die negativen Erfahrungen aus der jüngsten Vergangenheit mit dem zu erwartenden Teilnehmerkreis aus der „Querdenker-Szene“ rechtfertige die Annahme, dass gerade an den prominenten Orten der Stadt die notwendigen Hygienemaßnahmen nicht eingehalten würden, so das OVG. (dpa)
Alle Ereignisse des Demo-Wochenendes können Sie auch noch mal in unserem Newsblog nachlesen: 

Mehrere „Querdenken“-Kundgebungen am Montag ohne viel Zulauf

Am Sonntag sind Tausende Berliner gegen „Mietenwahnsinn“ auf die Straße gegangen. Auch „Querdenker“ setzten ihre Proteste fort. Der Demo-Blog.
tagesspiegel

Gesundheitssenatorin rechnet mit baldigem Impfstart bei Kindern und Jugendlichen

Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) rechnet für Mitte Juni mit dem Impfbeginn bei Kindern und Jugendlichen in der Hauptstadt. Derzeit prüfe der Bundesgesundheitsminister, ob zusätzliche Impfdosen ab diesem Zeitraum geliefert werden können, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur am Montag. „Wir können starten, sobald der Impfstoff da ist.“ Dieser solle reichen, um zunächst rund 65 Prozent der 12- bis 18-Jährigen in Berlin ein Impfangebot machen zu können. Demnach lebten in Berlin insgesamt rund 182.000 junge Menschen in diesem Alter.

„Wir wollen diese Impfungen über unser bewährtes System abwickeln“, betonte Kalayci. Dazu gehörten die Impfzentren und die Arztpraxen. Zudem könnten mobile Teams losgeschickt werden, um Schüler und Schülerinnen in den Förderschulen zu impfen. „Wir wollen einfach auf alle Karten setzen.“
Berlin arbeitet bereits an einem eigenen Konzept, um Schüler rasch zu impfen. Nach Informationen des Tagesspiegels ist dazu neben Terminen bei Hausärzten und Gynäkologen angedacht, regionale Impfzentren in Bezirken und Stadtteilen einzurichten. Dazu sollen Turnhallen vorgehalten werden, in denen Schüler die Spritze verabreicht bekommen können. „Es ist unser erklärtes politisches Ziel, allen Schülern, für die es möglich ist, ein Impfangebot zu machen“, sagte ein Sprecher der Senatsbildungsverwaltung auf Anfrage des Tagesspiegels. Für eine geregelte Rückkehr zum regulären Schulbetrieb wäre es sehr gut, wenn bis dahin die Erstimpfungen erfolgt seien. „Die Senatorin führt dazu intensive Gespräche mit der Gesundheitsverwaltung, der Charité und den Ärzteverbänden“, erklärte der Sprecher.

Noch muss die europäische Arzneimittelbehörde EMA über die Empfehlung zur Zulassung des Impfstoffs von Biontech/Pfizer ab 12 Jahren entscheiden. Gesundheitssenatorin Kalayci rechnet damit, dass dies noch im Mai passieren könnte. Bislang gibt es in der EU für das Mittel eine Zulassung erst ab 16 Jahren.
Zuletzt hatte sich in Berlin Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) für einen baldigen Impfstart bei Kindern und Jugendlichen ausgesprochen und dafür auch Mobile Impfteams an Regelschulen ins Spiel gebracht.
Über das Pfingstwochenende gab es indes weitere Schwerpunktimpfungen in verschiedenen Berliner Stadtteilen. Laut Senatsverwaltung für Gesundheit wurden in Lichtenberg über Pfingsten rund 2400 Dosen geimpft. In Steglitz waren es demnach mehr als 1800 Dosen. Für das kommende Wochenende seien Schwerpunkt-Impfungen in Spandau sowie Friedrichshain-Kreuzberg geplant. (Tsp, dpa)

Schönes Wetter lockt Brandenburger in Lokale

Nach durchwachsenem Wetter an den vergangenen beiden Tagen haben mehr Ausflügler am Pfingstmontag das wärmere Wetter genutzt. Die Außenterrasse der Theaterklause in Potsdam war am Nachmittag bei Sonne gut besucht, wie Chefin Lena Frenkel berichtete. Die Gäste seien gut gelaunt und freuten sich über die langsam wieder einkehrende Normalität. Auch im Fabrikgarten in der Schiffbauergasse tummelten sich zahlreiche Ausflugsgäste. Am Scharmützelsee in Bad Saarow (Oder-Spree) war das Restaurant „Park-Café“ & Theater am See fast ausgebucht, wie ein Mitarbeiter berichtete. Viele hätten angerufen und wegen des Wetter auf Pfingstmontag umgebucht. Vor Ort am Restaurant könnten Gäste einen Selbsttest machen, um einen Tisch zu bekommen. Zudem seien in Bad Saarow drei Teststationen eingerichtet.
Im Restaurant und Café des Strandhotels in Buckow (Märkisch-Oderland) am Schermützelsee in der Märkischen Schweiz war etwa ein Drittel der Tische auf der Terrasse besetzt. Es seien zwar mehr Gäste gekommen, als in den vergangenen beiden Tagen, aber man habe schon mehr Besucher erwartet, sagte eine Mitarbeiterin. Die Außenterrassen der Gaststätten an der Oder – etwa im „Anglerheim“ und im „Oderblick“ in Lebus – waren über Pfingsten nach eigenen Angaben gut besucht.
Für den Verleiher von Kahnfahrten in Burg im Spreewald, Sebastian Sporn, lief es nach eigener Aussage noch nicht optimal. Paddelboote seien gut verliehen worden, bei den beliebten Kahnfahrten dagegen seien die Gäste überschaubar, berichtete er. Für Kahnfahrten muss ein negativer Corona-Test vorgelegt werden. (dpa)

Inzidenzwert in Berlin bleibt fast auf dem gleichen Stand

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Berlin ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) fast auf dem gleichen Stand geblieben. Am Montag zeigten Daten des RKI-Dashboards, dass die Inzidenz bei 55,9 liegt (am Vortag: 55,5). Der Bezirk mit der höchsten Infektionszahl pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen ist Mitte mit einem Wert von 87,6. Der Bezirk mit der niedrigsten Inzidenz ist Treptow-Köpenick mit einem Wert von 34,7.
Dem RKI wurden seit Pfingstsonntag 50 Fälle von Neuinfektionen (am Vortag: 146) und ein Todesfall (am Vortag: neun) im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gemeldet. An Wochenenden und Feiertagen werden Daten häufig verzögert gemeldet und es wird weniger getestet.
37,05 Prozent der Berliner:innen haben inzwischen ihre Erstimpfung gegen das Coronavirus erhalten, 14,78 Prozent wurden vollständig immunisiert.

Zahl der Corona-Fälle in Brandenburg geht weiter zurück

Die Zahl der neu gemeldeten Corona-Fälle in Brandenburg ist über Pfingsten weiter gesunken. Landesweit lag die Sieben-Tage-Inzidenz nach Angaben des Gesundheitsministeriums am Montag bei 46,9 nach 47,9 am Sonntag und 49,4 am Samstag. 61 Corona-Neuinfektionen kamen bis Montag innerhalb eines Tages hinzu. Allerdings melden die Gesundheitsämter am Wochenende Daten häufig verzögert und es wird weniger getestet.

Alle Landkreise und kreisfreien Städte lagen den Angaben zufolge unter der Sieben-Tage-Inzidenz von 100. Somit bestand auch keine unmittelbare Gefahr, dass die sogenannte Bundesnotbremse mit schärferen Auflagen bald wieder greifen müsste. Die niedrigste Ansteckung je 100.000 Einwohner binnen einer Woche verzeichnete mit 16,2 der Kreis Ostprignitz-Ruppin.

Ab Sonntag galten für ganz Brandenburg gelockerte Corona-Maßnahmen. Zuletzt war am Samstag in Cottbus und am Sonntag im Landkreis Elbe-Elster die Notbremse weggefallen. Damit konnte zu Pfingsten die Außengastronomie wieder öffnen – mit negativem Test und Termin. Genesene und vollständig Geimpfte brauchten gegen Vorlage eines Nachweises keinen Test. Auch Veranstaltungen wie Konzerte oder Theatervorstellungen draußen mit Negativtest und bis zu 100 Leuten sowie das Übernachten in Ferienwohnungen, auf Campingplätzen und Charterbooten waren möglich. (dpa)

Zurück zum Regelunterricht? Berlins Elternschaft ist gespalten

Durch die Berliner Elternschaft geht beim Thema Schulunterricht in der Corona-Pandemie ein tiefer Riss. „Wir haben auf der einen Seite die, die gerade laut unterwegs sind und die sich für ihre Kinder die Rückkehr zur ,Normalität’ wünschen, vor allem mit mehr Unterricht und mehr sozialen Kontakten“, sagte der Vorsitzende des Landeselternausschusses, Norman Heise, der Deutschen Presse-Agentur. Sie wünschen sich, mit dem Wechselunterricht noch vor den Ferien Schluss zu machen. „Auf der anderen Seite haben wir die Eltern, die sich die schulbezogenen Altersgruppen anschauen, wo die Inzidenzen noch deutlich höher sind als im Durchschnitt.“ Bei ihnen dominiert die Sorge, ihre Kinder könnten sich in der Schule mit dem Virus infizieren.

„Wir haben deshalb keine Positionierung zu der Frage Wechselunterricht oder Regelbetrieb“, so der Elternvertreter. Bildungssenatorin Scheeres hat sich dafür ausgesprochen, bis zum neuen Schuljahr weiter zu machen wie bisher und dabei unter anderem Unterstützung von der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) bekommen.

Elternvertreter Heise sagte, eine offene Frage sei, woran man eine Rückkehr zum Regelunterricht festmachen solle. „An einer Inzidenz von 50? Also wie bei der Bundes-Notbremse: Fünf Tage unter 50 bedeutet Regelbetrieb? Und was machen wir, wenn die Zahl dann wieder steigt? Bleibt man im Regelbetriebe, oder geht man wieder raus?“ Beim Wechselunterricht bis zu den Ferien gebe es zumindest eine gewisse Planbarkeit. „Wobei viele Eltern, die sich an uns gewandt haben, auch an ihrer Belastungsgrenze sind, was die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und Schule betrifft.“

Die „Initiative Familien“ fordert entsprechend eine sofortige Rückkehr zum Regelbetrieb an Schulen und kündigte für kommende Woche gleich drei Demonstrationen vor dem Roten Rathaus an: Am Pfingstmontag, Dienstag (25. Mai) und Samstag (29. Mai). (dpa)

Senatorin Pop für baldige Zulassung von Impfstoff für Kinder

Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop drückt bei der Impfkampagne aufs Tempo – auch mit Blick auf Kinder und Jugendliche. „Die Impfquote steigt und das ist gut“, erklärte die Grünen-Politikerin am Sonntag. „Bislang sind aber gerade diejenigen nicht dabei, die in ihrem Alltag besonders von dem Corona-Einschränkungen betroffen sind: Kinder und Jugendliche.“

Sie verzichteten seit mehr als einem Jahr auf soziale Kontakte und ihr gewohntes Bildungsumfeld. „Deshalb muss jetzt mit der baldigen Zulassung eines Impfstoffes für Kinder und Jugendliche eine breite Impfkampagne aufgesetzt werden. Mobile Impfteams an Schulen wären beispielsweise ein geeignetes niedrigschwelliges Angebot.

Die junge Generation habe sich in der Pandemie zum Schutz der Älteren stark eingeschränkt, so Pop. „Jetzt müssen wir alles dafür tun, um ihnen wieder so viel Freiheit wie möglich zurückzugeben.“

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder wollen am 27. Mai über das weitere Vorgehen bei den Corona-Impfungen beraten. Dabei könnte es unter anderem um das Impfen von Schülern und Studenten, den geplanten digitalen Impfnachweis sowie die Impflogistik im Sommer gehen.

Die europäische Arzneimittelbehörde EMA will über die Empfehlung zur Zulassung des Impfstoffs von Biontech/Pfizer ab 12 Jahren entscheiden. Bislang gibt es in der EU für das Mittel eine Zulassung erst ab 16, für jüngere Minderjährige gibt es noch keinen Covid-19-Impfstoff. (dpa)

Inzidenz-Wert sinkt in Berlin leicht auf 55,5

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Berlin ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) leicht gesunken. Am Sonntagmorgen zeigten Daten des RKI-Dashboards, dass die Inzidenz bei 55,5 liegt. Dem RKI wurden seit Sonnabend 146 Fälle von Neuinfektionen und neun Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gemeldet.

Chaos bei Impfaktion in Lichterfelde

Bei den Schwerpunktimpfungen der Senatsverwaltung in Lichterfelde ist es am Sonnabend zu einem Polizeieinsatz gekommen. Ursprünglich war das “niedrigschwellige Angebot” am Sonnabend und Sonntag nur für die Bewohner der Thermometersiedlung gedacht. Doch, wie ein Tagesspiegel-Leser berichtete, sei die Aktion am frühen Nachmittag für alle Bewohner des Bezirks Steglitz-Zehlendorf geöffnet worden – “weil es zu viel Impfstoff gab“. Dann allerdings seien nach stundenlangem Anstehen Impfwillige doch abgewiesen worden. Dem Leser zufolge soll die Polizei gerufen worden sein.
Diese bestätigte den Einsatz. Man sei in den Nachmittagsstunden vor Ort gewesen, weil die “Lage unübersichtlich” wurde, sagte ein Sprecher dem Tagesspiegel. Es sei Unmut geäußert worden, Menschen hätten wohl wegen des langen Wartens die “Nerven verloren”. “Strafbares” sei aber nicht aufgenommen worden, so dass der Einsatz am späten Nachmittag beendet werden konnte. Wie die Gesundheitsstadträtin des Bezirks, Carolina Böhm (SPD) der “Berliner Morgenpost” sagte, sei es am Mittag zu “unschönen Momenten” gekommen: Menschen, die nicht in einer der sechs vereinbarten Straßen gemeldet sind, hätten sich am Morgen angestellt und mussten zunächst weggeschickt werden. Deshalb und auch, weil man nach dem ersten morgendlichen Ansturm sonst auf einigen der 800 für den Tag eingeplanten Impfdosen sitzengeblieben wäre,  habe man am Mittag das Impfangebot für alle Bewohner des Bezirks geöffnet.
Der Andrang sei dann wieder so hoch gewesen wie am Morgen, sodass Sicherheitspersonal am Ende der Schlange Menschen vom Sich-Anstellen abhielt. Am Sonntag ab 9:30 Uhr geht die Impfaktion weiter – für alle Bewohner des Bezirks.

Europa-Party bei Union: Spieler auf dem Balkon, 1000 Fans davor

Nach der Qualifikation für den Europapokal haben deutlich mehr als 1000 Fans die Spieler von Union Berlin und Trainer Urs Fischer vor dem Stadion mit einem Feuerwerk gefeiert. Auf dem Gelände vor der Haupttribüne versammelten sich nach dem Schlusspfiff der Partie gegen RB Leipzig zahlreiche Anhänger der Eisernen und jubelten den Profis zu, die sich auf einem Balkon über dem VIP-Eingang des Stadions an der Alten Försterei zeigten. Erstmals seit Oktober durften im Rahmen eines Modellprojekts wieder 2000 Fans die Partie im Stadion verfolgen. Die Party danach war aber womöglich nicht ganz im Sinne des Infektionsschutzes. (mit dpa)

Und wie haben Sie die Öffnung der Außengastronomie in Berlin bisher erlebt?

Brandenburgs Regierung berät über Rückkehr zum Präsenzunterricht

Die Brandenburger Landesregierung will sich am Dienstag mit der aktuellen Corona-Lage befassen und dabei auch über die Wiederaufnahme des vollständigen Präsenzunterrichts an Grundschulen beraten. Das sagte Regierungssprecher Florian Engels am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Die Corona-Lage entwickle sich erfreulicherweise gut. „Sicherlich werden auch mögliche weitere Öffnungsschritte in verschiedenen Bereichen beraten.“
Einen Bericht der „Märkischen Allgemeinen“ zu konkreten Schritten zum Unterricht in den Schulen in einem Entwurf der neuen Eindämmungsverordnung wollte der Sprecher nicht kommentieren. „Die Abstimmung zu den konkreten Inhalten erfolgt regierungsintern laufend“, sagte Engels. In dem Zeitungsbericht hieß es, ein Entwurf der neuen Eindämmungsverordnung sehe vor, dass Grund- und Förderschüler bis zur 6. Klasse ab dem 31. Mai und alle weiteren Schulen ab dem 7. Juni – vorbehaltlich einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 an drei Werktagen in Folge – wieder zurück in den Normalbetrieb kehren könnten.
In Brandenburg wiesen am Samstag alle Landkreise und kreisfreien Städte eine Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 auf. Landesweit stieg die Zahl der neuen Corona-Infektionen binnen einer Woche je 100.000 Einwohner jedoch leicht von 49,1 am Freitag auf 49,4, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. (dpa)

Inzidenz-Wert sinkt in Berlin leicht auf 56,1

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Berlin ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) leicht gesunken. Am Samstagmorgen zeigten Daten des RKI-Dashboards, dass die Inzidenz bei 56,1 liegt. Dem RKI wurden seit Freitag 280 Fälle von Neuinfektionen und sieben Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gemeldet.

Mehr als eine halbe Million Menschen in Berliner Praxen geimpft

Das Impftempo in Berlin nimmt Fahrt auf. Seit Ostern sind nun mehr als eine halbe Million Menschen in Berliner Vertragsarztpraxen geimpft worden, rund 63.000 haben außerdem bereits die zweite Impfung erhalten. Das teilte die Kassenärztliche Vereinigung (KV) am Freitag mit. Die Impfzahlen hätten sich in den vergangenen sieben Wochen stetig erhöht – wenn auch immer in Abhängigkeit zu der verfügbaren Impfstoffmenge. 

„Insgesamt können wir mit dem Impfstart in den Berliner Vertragsarztpraxen sehr zufrieden sein”, äußerte sich der Vorstand der KV. Dank gebühre den Haus- und Fachärzten, die sich an den Impfungen beteiligten “und damit einen enorm wichtigen Beitrag bei der Bekämpfung der Pandemie leisten.” Es sei toll zu sehen, dass sich Ärzte und Praxispersonal für ihre Patienten engagieren und auch für die Menschen da seien, die nicht zu ihren Bestandspatienten gehören. Viele Praxen hätten inzwischen Wartelisten für Impftermine angelegt.

Die Vereinigung mahnt jedoch auch: Die aktuelle Situation stelle für die Praxen eine große Belastung dar. Daher sei wichtig, dass in Aussicht gestellte Impfstoffmengen auch geliefert würden – insbesondere, da ab dem 7. Juni die Priorisierung bundesweit fallen soll. Man wolle nicht das nächste Durcheinander erleben. Bereits in der vergangenen Woche habe es Verwirrung gegeben, nachdem der Berliner Senat die Priorisierung aufgehoben hatte.

In Zukunft müssen Praxen nur die Daten ihrer eigenen Impf-Patienten in einen digitalen Impfausweis eintragen – das freut die Vereinigung. Zuvor hatte es Kritik an der geplanten Änderung gegeben, laut der Praxen für alle Interessierten – auch Nicht-Patienten – die Daten hätten eintragen sollen. Die Praxen sahen sich in ihren Kapazitäten überlastet.

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Eine Quelle: www.tagesspiegel.de

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