Dnachrichten.de

Eine Frage der Ehre – Im Impfzentrum geht es um Empathie und Teamgeist

Eine Frage der Ehre – Im Impfzentrum geht es um Empathie und Teamgeist

Ute Spangenberg (64) ist Geschäftsführerin und engagiert sich in der Corona-Krise als ehrenamtliche Helferin des Malteser Hilfsdienstes
Foto: Quelle: Trautwein

Seit etwas mehr als vier Wochen bin ich ehrenamtliche Helferin im Impfzentrum Messe, hier in Berlin.

Von Ute Spangenberg

Zu den Aufgaben der Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler gehört es, die ankommenden Personen zu unterstützen. Wir helfen ihnen aus dem Taxi, stellen – bei Bedarf – einen Rollstuhl zur Verfügung, schauen, ob auch eine FFP2-Maske getragen wird. Und natürlich wirken wir beruhigend auf die Berlinerinnen und Berliner ein und haben immer ein liebes Wort und vor allen Dingen ein Lächeln parat.

Wir begleiten die Impfgäste bis zum Eingang des Impfzentrums und dort warten schon weitere Helferinnen und Helfer, die sich ihrer annehmen. Neben dieser sehr praktischen Tätigkeit bin ich als Mitglied des Führungsteams der Ehrenamtler für die bürokratischen Abläufe, die es leider auch benötigt, zuständig. Es ist ein tolles Team, in dem ich mithelfen darf. Anderen zu helfen bringt sehr viel Freude und man bekommt auch viel zurück.

Als Geschäftsführerin der „ProLogo Veranstaltungs GmbH“, habe ich, coronabedingt, im Moment mehr Zeit, die ich gerne im Ehrenamt ausfüllen wollte, und so bewarb ich mich als ehrenamtliche Helferin bei den Maltesern. Sehr berührt bin ich von der Empathie und dem Teamgeist aller dort tätigen. „Weil Nähe zählt“ ist das Motto der Malteser und im Impfzentrum wird es gelebt. Dieses Motto gefällt mir außerordentlich gut und deshalb bin ich vor zehn Tagen Mitglied bei den Maltesern geworden und damit Teil dieser großartigen Familie der Helfenden.

Helfen zu wollen, habe ich schon bei meinen Eltern erfahren. Mein Vater war Rettungssanitäter und Mitglied beim Deutschen Roten Kreuz. Mein Bruder hat sich beim Technischen Hilfswerk engagiert. Beide waren bei der großen Flutkatastrophe 1962 in Hamburg im Einsatz.

Ich selber habe mit 14 Jahren bei der „Aktion Gemeinsinn“ als Krankenschwesternhelferin in meiner Heimatstadt Rendsburg in Schleswig-Holstein im dortigen Krankenhaus in den Ferien gearbeitet.

Und nun, 50 Jahre später, dachte ich: Helfen ist keine Frage des Alters, sondern, wenn überhaupt, der Ehre.

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.

This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish. Accept Read More

Privacy & Cookies Policy