Dnachrichten.de

Durch Corona Stelle verloren – Hilfsaktion für Hotel-Lehrlinge!

Durch Corona Stelle verloren – Hilfsaktion für Hotel-Lehrlinge!

Thierno Koné (29) aus Senegal und Dario Sefan (21) arbeiteten in Betrieben, die wegen Corona schlossen. Yagnur Cengel (29, r.) jobbte in Küchen, macht jetzt eine richtige Ausbildung zur Köchin – immerhin hat sie ihrer türkischen Oma schon immer in der Küche zugesehen. Die junge Frau hat in der Berufsschule Bestnoten
Foto: christian lohse

So jung und schon in der Lockdown-Sackgasse! Aber für diese Azubis gibt es eine zweite Chance. Im Ausbildungshotel Abacus vis-à-vis vom Tierpark.

Ihre ersten Arbeitgeber kamen durch die Pandemie wirtschaftlich in die Bredouille: Sie mussten schließen, einige gingen insolvent oder steckten ihre Azubis in Kurzarbeit.

Durch Corona Stelle verloren – Hilfsaktion für Hotel-Lehrlinge!

Bianca Greve (23) war zwei Jahre in einem anderen Hotel. Jetzt steht sie an der Rezeption, sucht Namen im Computer-System, gibt Kontaktformulare aus. „Hier geht man auf die Azubis ein, lernt man mehr“ (Foto: christian lohse)

Für solche Fälle organisierten Senat, der Gastroverband Dehoga und die Gewerkschaft NGG einen bundesweit einmaligen Ausweg: den Wechsel in zwei Ausbildungshotels (neben dem Abacus noch den Albrechtshof in Mitte). Hier können Azubis bis zu sechs Monate lang Lernlücken schließen oder ihre Ausbildung beenden.

Durch Corona Stelle verloren – Hilfsaktion für Hotel-Lehrlinge!

Angelika Klante (19) war im Hotel Mondial in Kurzarbeit, musste das Haus instand halten: Wasser laufen lassen, Korridore saugen, Restaurant wischen. Jetzt holt sie nach: Flambieren, Tranchieren, Filettieren (Foto: christian lohse)

Das Projekt läuft insgesamt 33 Monate lang, das Land Berlin schießt 2,7 Millionen Euro zu. „Wir wollen Unternehmen noch stärker motivieren, dieses Angebot zu nutzen. Wir brauchen diese Jugendlichen als Fachkräfte von morgen“, sagt Sozialsenatorin Elke Breitenbach (60, Linke).

Durch Corona Stelle verloren – Hilfsaktion für Hotel-Lehrlinge!

Laban Gosh (17) aus Pankow war zuvor im Hotel Seehof. Jetzt setzt er seine Ausbildung zum Hotelfachmann fort, ist derzeit im Housekeeping. „Betten machen, Bad putzen – da lernt man auch was für zu Hause“ (Foto: christian lohse)

Von 100 Plätzen sind derzeit 37 besetzt. Karen Friedel, Chefin des Abacus-Hotels: „Das Projekt ist ein Glücksfall. Unsere Ausbilder hatten dadurch auch selber eine Arbeitsplatzsicherheit und sie konnten sich viel intensiver um die Azubis kümmern.“

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.

This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish. Accept Read More

Privacy & Cookies Policy