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Deutsche Handballer mit Corona-Sorgen nach Bosnien-Herzegowina

Deutsche Handballer mit Corona-Sorgen nach Bosnien-Herzegowina

Handball-Bundestrainer Alfred Gislason hofft, dass ich kein Spieler bei der Reise ansteckt (Archivfoto)
Foto: picture alliance / augenklick/J

Sportlich stehen die deutschen Handballer zum Abschluss der EM-Qualifikation vor keiner großen Herausforderung. Der Fokus liegt mehr auf dem Schutz der Gesundheit und dem Einspielen für Olympia.

Bei ihrem Tagestrip zum EM-Qualifikationsspiel in Bosnien-Herzegowina zittern die deutschen Handballer mehr vor Corona als dem Gegner. „Nur kein Risiko“, lautet das Motto der DHB-Auswahl, die bereits für die Endrunde 2022 in Ungarn und der Slowakei qualifiziert ist.

Deutsche Handballer mit Corona-Sorgen nach Bosnien-Herzegowina

Füchse-Nationalspieler Marian Michalczik hatte es im letzten November erwischt (Archivfoto: picture alliance / Marco Wolf)

„Hoffentlich haben wir dieses Mal Glück, dass es keine positiven Fälle gibt und sich keiner ansteckt“, sagte Bundestrainer Alfred Gislason vor dem vorletzten Gruppenspiel an diesem Donnerstag (16.10 Uhr/ARD) in Bugojno. „Wir haben alles unternommen, um möglichst wenige Kontakte zu haben. Aber das letzte Risiko auf dem Parkett bleibt.“

Deutsche Handballer mit Corona-Sorgen nach Bosnien-Herzegowina

DHB-Vorstand Sport Axel Kromer hofft, dass sich keiner ansteckt (Foto: picture alliance / Marco Wolf)

Vom Charterflieger geht es direkt in die Halle und nach dem Abpfiff sofort nach Deutschland zurück. Sogar das eigene Essen wird mitgenommen.

„Wir haben zuletzt sehr erfolgreich für die Sicherheit gesorgt und werden das auch dieses Mal tun“, versprach DHB-Sportvorstand Axel Kromer.

Deutsche Handballer mit Corona-Sorgen nach Bosnien-Herzegowina

Fabian Wiede ist der einzige Berliner, der beim Spiel in Bosnien-Herzegowina dabei ist (Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentral)

Die Erinnerungen an den November 2020 sind noch frisch. Nach dem mühevollen Hinspielsieg gegen Bosnien-Herzegowina und dem Gastspiel in Estland – am Sonntag in Stuttgart letzter DHB-Gegner in der EM-Ausscheidung – waren gleich vier Nationalspieler an Covid-19 erkrankt.

Das soll sich im Saison-Endspurt, wo die Entscheidungen in der Bundesliga, der Champions League und der European League anstehen, auf keinen Fall wiederholen.

Mulmiges Gefühl bei den Spielern 

Daher werden die Nationalspieler am Donnerstagmorgen mit einem leicht mulmigen Gefühl an Bord gehen. „Natürlich würde ich mir wünschen, dass dieses Spiel nicht in so einer entscheidenden Phase kommt, wo bei uns ein Champions-League-Viertelfinale ansteht“, sagte Kreisläufer Johannes Golla vom Liga-Spitzenreiter SG Flensburg-Handewitt. „Das dürfen wir auf keinen Fall durch eine Quarantäne verpassen.“

Für die Partie gegen Bosnien-Herzegowina strich Gislason am Mittwoch Torwart Silvio Heinevetter, Rechtsaußen Tobias Reichmann, Rückraumspieler Fabian Böhm sowie die Kreisläufer Sebastian Firnhaber und Jannik Kohlbacher aus dem Kader. Das Quintett erhielt dafür eine Einsatzgarantie im Estland-Spiel.

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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