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Den Friseuren stehen die Haare zu Berge

Den Friseuren stehen die Haare zu Berge

Trauer um die Umsätze: Janine Becker (2.v.r.) und Erika Becker (3.v.r.) mit ihren Mitarbeitern vor ihrem Salon in Neukölln
Foto: Siegfried Purschke

Vier Särge stehen vor dem Friseursalon von Janine Becker (33). Ein makaberes, aber eindringliches Symbol für ihre Situation und die der vielen Mitbewerber. Die Botschaft: Der Senat tötet die Friseure!

Seit die Politik auch in Salons für Kunden eine Testpflicht vorschreibt, stehen Berlins Friseuren die Haare zu Berge. Beckers Umsatz ist um 60 bis 70 Prozent eingebrochen. „In der Theorie kann sich jeder testen lassen“, sagt sie. „Aber gerade ältere Kunden mit Rollator oder Rollstuhl stellen sich nicht in die langen Schlangen.“

Ihre Forderung: Der Senat soll die vorgeschriebenen Tests abschaffen oder die Friseurläden wieder schließen. Becker: „Dann bekämen wir finanzielle Unterstützung.“

Sie hat den Salon, dessen Wurzeln 100 Jahre alt sind, 2016 von Erika Deinhard (63) übernommen. Die sagt: „Gegen die Pandemie kann man ankämpfen. Aber gegen die Dummheit der Menschen ist kein Kraut gewachsen.“

Das Unternehmen musste seit Beginn der Pandemie sechs Mitarbeiter entlassen und auch Lehrlinge wurden nicht übernommen.

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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