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Das steckt hinter den Schüssen vor dem Spandauer Kosmetik-Studio

Das steckt hinter den Schüssen vor dem Spandauer Kosmetik-Studio

Das Kosmetikstudio an der Pichelsdorfer Straße: Dort gerieten die beiden Männer in Streit
Foto: Privat/Olaf Selchow/B.Z.-Montage

Ein Mann liegt auf dem Boden eines Geschäftes, windet sich vor Schmerzen. Mehrere Kugeln haben ihn ins Bein getroffen. Ein Bekannter hat auf ihn geschossen!

Von Axel Lier und Maren Wittge

Die Pichelsdorfer Straße, Pfingstsonntag gegen 14.45 Uhr: Vor einem Kosmetikstudio geraten zwei Männer (beide 45) in Streit. Bei dem einen soll es sich um den Inhaber, bei dem anderen um seinen Bekannten handeln.

Die Auseinandersetzung eskaliert. Der Bekannte zieht eine Waffe und gibt mehrere Schüsse auf das Bein seines Opfers ab. Dann flüchtet er.

Der Schwerverletzte schleppt sich in seinen Laden, bleibt hinter der zerstörten Eingangstür liegen. Überall liegen Glasscherben. Auf einem Video (liegt B.Z. vor) ist zu sehen, wie sich eine Frau um den Verletzten kümmert.

Sie alarmiert die Feuerwehr und bittet Schaulustige, die ins Geschäft gaffen, die Scherben zur Seite zu räumen. Eine andere Frau ruft: „Guckt mal bitte, ob der Typ mit der Waffe noch da ist.“

Die Polizei sucht die Umgebung nach dem Schützen ab und hat Erfolg. Ein paar Straßen weiter wird der Verdächtige gefasst! Bei seiner Durchsuchung entdecken die Beamten eine Schusswaffe. „Die Waffe wurde beschlagnahmt“, so ein Polizeisprecher.

Nach der Wohnungsdurchsuchung wird der Schütze wieder entlassen. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Der Verletzte wird in einem Krankenhaus behandelt. 

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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