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Das große Aufräumen am Tag danachHier wütete ein Mini-Tornado

Das große Aufräumen am Tag danachHier wütete ein Mini-Tornado

Im ganzen Ort wurden Bäume samt Wurzeln umgerissen, Zäune knickten ein​

Foto: spreepicture Teilen Twittern SendenVon: Jörg Bergmann und Ole Kröning
30.06.2021 – 21:05 Uhr

Oranienburg – Das Donnerwetter kam in der Halbzeitpause: Ein lokaler Tornado hat am Dienstag eine Schneise der Verwüstung durch die brandenburgische Gemeinde Wensickendorf (Oberhavel) geschlagen!

Kurz vor der zweiten Hälfte des Spiels Deutschland gegen England knickten Bäume wie Streichhölzer um, Wellblechdächer wirbelten durch die Luft, Strommasten fielen um.​

Am Tag nach dem Sturm, der mit etwa 120 bis 150 km/h durch die 1000-Seelen-Gemeinde raste, kreischen die Kettensägen. Umgefallene Bäume werden zerlegt, abgerissene Äste weggeräumt.​

Das große Aufräumen am Tag danachHier wütete ein Mini-Tornado

Die Stadtreinigung räumt auf, was der Sturm auf den Straßen zerlegte​

Foto: Jörg Bergmann

Das große Aufräumen am Tag danachHier wütete ein Mini-Tornado

Ein umgestürzter​ Baum stürzte auf einen Zaun

Foto: spreepicture

Ortsvorsteher Heinz Ließke (67) geht von Haus zu Haus, um sich einen Überblick zu verschaffen: „Gott sei Dank sind keine Menschen zu Schaden gekommen. Ich gucke, wo ich noch helfen kann.“​

Vor dem Sturm war es still in Wensickendorf. Es nieselte ein wenig, leichter Wind wehte. Adelheid Stosiek (68) wohnt an der Gartenstraße, die der Mini-Tornado innerhalb weniger Minuten in ein Katastrophengebiet verwandelte: „Plötzlich stürmte es los. Ich dachte, unsere Fenster halten das nicht durch und wir müssen hier weg. Wir konnten das Haus nicht verlassen. Überall waren Äste, Ziegel sind vom Dach geflogen.“​

Eine Quelle: www.bild.de

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