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Coronavirus in der Region : Inzidenz in Berlin fällt weiter – nun bei 32,6

Brandenburger Grundschulen kehren zurück in den Regelbetrieb + Berliner Kliniken müssen keine Betten mehr wegen Corona reservieren + Der Corona-Blog.

Coronavirus in der Region : Inzidenz in Berlin fällt weiter – nun bei 32,6

Eine Mitarbeiterin vom Gesundheitsamt in Mitte hält ein Abstrichstäbchen für einen Corona-Test in der Hand.Foto: Britta Pedersen/dpa

In Berlin sind die Infektionszahlen erneut leicht gesunken. Am Montag meldete das Robert-Koch-Institut einen Wert von 32,6 Neuinfektionen pro 100.000 EinwohnerInnen innerhalb einer Woche. Am Sonntag lag der Wert bei 32,8. (Mehr dazu unten im Newsblog.)

Weitere Corona-Nachrichten:

  • Nach vielen Monaten Distanz- und Wechselunterricht: Ab heute gehen Brandenburger Grundschüler wieder täglich zur Schule.
  • Sinkende Infektionszahlen: Berlins Krankenhäuser müssen ab 1. Juni für Covid-Patienten keine Betten mehr reservieren.
  • Mehr Service: Die aktuellen Corona-Regeln. Hier gibt es kostenlose Schnelltests. Positiv – was nun? Ein Leitfaden. Corona im Kiez: Newsletter kostenlos bestellen.
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Coronavirus in der Region : Inzidenz in Berlin fällt weiter – nun bei 32,6

Inzidenz in Berlin fällt weiter – nun bei 32,6

Die Infektionszahlen in der Hauptstadt sind erneut leicht gesunken. Am Montag meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) einen Wert von 32,6 Neuinfektionen pro 100.000 EinwohnerInnen innerhalb einer Woche. Am Sonntag lag der Wert bei 32,8.

Zwei Bezirke liegen noch über der Marke von 50: Neukölln bleibt Hotspot und weist eine Inzidenz von 61,0 auf. In Spandau beträgt sie 55,6. Die besten Werte weisen Steglitz-Zehlendorf mit 15,2 und Pankow mit 18,8 auf.

In Berlin ist der Trend ist insgesamt rückläufig. Am vergangenen Sonntag betrug der Inzidenzwert noch 55,5.

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Regelbetrieb an Brandenburger Grundschulen beginnt

Nach vielen Monaten mit Distanz- oder Wechselunterricht gehen die Brandenburger Grundschüler von diesem Montag an wieder täglich zur Schule. Gesunkene Corona-Zahlen haben wie in den meisten Bundesländern dazu geführt, dass die Landesregierung die Beschränkungen für Schüler gelockert hat. In einer Woche sollen die weiterführenden Schulen nachziehen.
Nur in Brandenburg/Havel ist das Virus noch nicht genug eingedämmt, die Grundschulen der Stadt kehren frühestens am 7. Juni in den Normalbetrieb zurück. Berlin hingegen hält bis zu den Sommerferien in dreieinhalb Wochen am Wechselunterricht fest.
Die Test- und Maskenpflicht bleibt in den Brandenburger Schulen bestehen. Klassenfahrten sind untersagt, Wandertage und Exkursionen jedoch möglich. Auch Horte und Kitas öffnen in dieser Woche.
Am Dienstag will die Landesregierung weitere Öffnungsschritte beschließen. Sie strebt etwa an, Kino-, Konzert- und Theaterbesuche wieder zu ermöglichen. Freibäder könnten am Mittwoch öffnen und Sport mit mehr Teilnehmern als jetzt erlaubt werden. Für die Zeit ab 11. Juni werden Lockerungen erwogen für Hotels und Gaststätten, Thermen, Solarien, Schwimmhallen und Spaßbäder sowie Messen und Jahrmärkte. (dpa)
Mehr zur aktuellen Corona-Lage in Potsdam und Brandenburg lesen Sie im Newsblog der Potsdamer Neuesten Nachrichten:

Gefangene erhalten Impfangebote

Alle Berliner Gefangenen, die Anspruch auf eine Impfung haben, haben mittlerweile ein Impfangebot erhalten. 308 Insassen der Berliner Justizvollzugsanstalten wurden laut der Justizverwaltung bereits geimpft. Die meisten Immunisierungen wurden in eigens eingerichteten Impfstraßen in den Gefängnissen mit dem Vakzin von Johnson & Johnson durchgeführt. 
Die Gruppe der über 80-Jährigen wurde bereits im Januar und Februar in Impfzentren immunisiert. Im Laufe des Mai wurde dann allen über 60 Jahre alten Gefangenen und Sicherungsverwahrten und solchen mit Vorerkrankungen ein Impfangebot gemacht. Die Impfungen wurden durch das medizinische Personal der Justiz durchgeführt. Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) teilte mit: „Wir lassen uns von Dostojewski leiten, dass man den Grad der Zivilisation einer Gesellschaft am Zustand ihrer Gefangenen ablesen kann.“
Dank der guten Zusammenarbeit mit der Gesundheitsverwaltung sei es gelungen, dass Menschen in Haft genauso ein Impfangebot erhalten wie Menschen in Freiheit. Insgesamt gab es bislang 114 Corona-Fälle im Justizvollzug. Derzeit sind laut Justizverwaltung vier Gefangene infiziert. (Julius Betschka)

Einigung zu Schulen wird erst am Dienstag im Senat erwartet

Der Senat arbeitet noch immer an einem Kompromiss zu weiteren Lockerungen in der Schule. Nach Tagesspiegel-Informationen wird nun in der Senatskanzlei an einer Lösung gearbeitet, die den Schülern ermöglichen könnte, in den letzten zwei Wochen vor den Ferien häufiger im Klassenverband beisammen zu sein, besonders im Freien, aber wohl keine Rückkehr zu einem echten Präsenzunterricht bedeutet.

Besonders die Linkspartei sträubt sich energisch dagegen. Aber auch Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) hatte zuletzt immer wieder betont, bei ihrer Haltung bleiben zu wollen: Kein Präsenzunterricht mehr vor den Ferien. Eine Einigung wird wohl erst bei der Senatssitzung am Dienstag erwartet. Allerdings sieht sich der Senat wegen der stark sinkenden Inzidenzen und weitgehenden Lockerungen anderer Bundesländer unter Druck: Am Dienstag könnten deshalb auch andere Lockerungsschritte vorgezogen werden – etwa für die Hotellerie und Gastronomie

Das forderte am Sonntag auch FDP-Fraktionschef Sebastian Czaja. Er sagte der Deutschen Presseagentur: Es könne nicht sein, dass der rot-rot-grüne Senat den „Exit aus dem Lockdown“ verschleppe. „Wir fordern den Senat auf, bei einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 35 umfassende Öffnungsschritte vorzunehmen.“ Konkret verlangt die FDP unter anderem, die Testpflicht bei der Außengastronomie abzuschaffen und auch die Innengastronomie zu öffnen. Am Sonntag lag die Inzidenz bei 32,8. (Julius Betschka, mit dpa)

So sind die Impfungen in Spandauer Brennpunkten an diesem Wochenende gelaufen

Lange Schlangen in der Großsiedlung Heerstraße Nord auch am Sonntag: “Wir haben beim Senat noch mal 300 Impfdosen nachbestellt, hat geklappt”, sagte Spandaus Gesundheitsstadtrat Frank Bewig (CDU) eben dem Tagesspiegel. Damit werden hier im tiefsten Berliner Westen 2700 Impfdosen verspritzt sein. Sein Gesundheitsamt hatte in die Morgenstern-Grundschule in Staaken geladen.

Und? “Lief alles ruhig ab, war learning by doing für uns. Ich bin zufrieden, das Konzept der kurzen, einfachen Wege hat funktioniert. Und meinen Kolleginnen und Kollegen hat’s auch richtig Spaß gemacht – es lief am Sonntag wie am Schnürchen”, erzählt Bewig. Freitag ging’s los, dann kam der Regen dazwischen, die Schlangen wurden kürzer. Also wurde die Impfregion um die benachbarten Spandauer Postleitzahlengebiete fix erweitert: noch eine Großsiedlung, dann noch eine, bis hoch ins Falkenhagener Feld. Verimpft wurden Moderna und Johnson&Johnson.

Gibt es eine Zugabe? “Mal sehen”, sagt Bewig vorsichtig, “erst mal müssen wir das auswerten mit dem Senat: Wen haben wir erreicht? Vielleicht macht es nächstes Mal Sinn, eher dezentrale, kleine Kiez-Zentren einzurichten.” (André Görke)

Berliner
Kliniken müssen keine Betten mehr wegen Corona reservieren

Wegen sinkender Corona-Infektionszahlen müssen Berlins Krankenhäuser ab 1. Juni für die stationäre Versorgung von Covid-19-Patienten keine Betten mehr reservieren. Eine entsprechende Verordnung laufe zum 31. Mai aus und werde nicht verlängert, kündigte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci am Sonntag an. „Unser Save-Covid-19-Konzept hat sich bewährt“, sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. „Berlin ist nie in die absolute Überlastung der Intensivbetten geraten.

Bislang mussten die Kliniken 20 Prozent der Kapazitäten auf den Intensivstationen für die Versorgung von Covid-19-Fällen reservieren. Weitere fünf Prozent der Betten dort mussten sie freihalten: Dort konnten zwar auch andere Notfälle beispielsweise nach Unfällen behandelt werden. Im Falle einer Ausschöpfung der reservierten Betten für Covid-19-Fälle hätten freigehaltene Betten aber auch für diese Gruppe zur Verfügung stehen müssen.

Kalayci dankte den Ärztinnen und Ärzten, Pflegerinnen und Pflegern für ihren „aufopferungsvollen Einsatz“. „Ich weiß, dass auch die laufende Versorgung der Covid-19-Patienten sehr anstrengend ist“, sagte sie.

„Für die Angehörigen können die Kliniken jetzt die Besuchszeiten wieder anpassen“, so die Senatorin. „Und schließlich werden für die notwendige intensivmedizinische Versorgung anderer Krankenheitsbilder durch das Auslaufen der Verordnung Kapazitäten geschaffen.“

In Brandenburg gilt ab 1. Juni eine ähnliche Regelung, wie das Gesundheitsministerium in Potsdam am Sonntag mitteilte. (dpa)

Bei gutem Wetter und sinkenden Inzidenzen scheinen jene Corona-Regeln, die trotz Lockerungen noch gelten, im Freien nicht mehr so viel Beachtung zu finden.

tagesspiegel

Jetzt 20,0: Sieben-Tage-Inzidenz in Brandenburg fällt weiter

In Brandenburg sind binnen 24 Stunden 43 neue Corona-Infektionen registriert worden. Das teilte das Landesgesundheitsministerium am Sonntag mit. Am Samstag waren es 74, am Freitag 173 gemeldete Neuinfektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank den Angaben zufolge auf 20,0 nach 23,2 am Samstag. Am Freitag waren 26,8 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche gemeldet worden.
Laut den Daten liegen damit nun alle Landkreise und auch alle kreisfreien Städte unter einer Sieben-Tage-Inzidenz von 50. Brandenburg an der Havel, wo die Inzidenz am Samstag noch 51,3 betrug, steht jetzt bei 42,9. Unter den Landkreisen wurde für Spree-Neiße mit 32,5 der höchste, für Ostprignitz-Ruppin mit 6,1 der niedrigste Wert ermittelt, wie es weiter hieß.
Insgesamt infizierten sich in Brandenburg bislang 108.201 Menschen mit dem Coronavirus. Die Zahl der Todesfälle beträgt 3727 (+1). Aktuell erkrankt sind geschätzt 2500 Menschen. Als genesen gelten rund 102.000 Personen. (dpa)

Inzidenz in Berlin fällt wieder – nun bei 32,8

Nachdem sie zuletzt mehrere Tage leicht angestiegen war, ist die Inzidenz in Berlin wieder etwas gesunken. Am Sonntag meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) einen Wert von 32,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Am Sonnabend hatte er bei 36,0 gelegen. Der Trend ist insgesamt rückläufig. Am vergangenen Sonntag betrug der Inzidenzwert noch 55,5.
Zwei Bezirke liegen noch über der Marke von 50: Neukölln bleibt Hotspot und weist eine Inzidenz von 61,0 auf; am Sonnabend waren es sogar noch 93,4 gewesen. In Spandau beträgt sie 55,6 – nach 53,8 am Sonnabend. Die besten Werte weisen Steglitz-Zehlendorf mit 15,2 und Pankow mit 18,8 auf.
In zwei Bereichen korrigierte das RKI seine Zahlen: 21 Fälle wurden aus der Zahl der Neuinfektionen herausgerechnet und auch ein Todesfall aus der Statistik gestrichen. Die Gründe waren zunächst nicht bekannt.

Datawrapper

Spandau weitet Impfangebot in Brennpunkten am Wochenende aus

In Spandau können sich an diesem Wochenende noch mehr Menschen gegen das Coronavirus impfen lassen. Helmut Kleebank (SPD), Bezirksbürgermeister von Spandau, gab das am Samstag auf Twitter bekannt. Man erweitere im Rahmen der Impfaktion des Berliner Senats für soziale Brennpunkte das Angebot, sodass an diesem Samstag und Sonntag Einwohner der Postleitzahlen 13591, 13593, 13583 und 13589 die Impfung erhalten können. 
Anfang Mai hatte der Berliner Senat zusätzliche Corona-Impfungen in sozialen Brennpunkten der Hauptstadt angekündigt und kurze Zeit später in die Tat umgesetzt. 

Spitzenkandidatin gegen Senatorin: In der SPD gab es bisher keine Lösung für den Konflikt um Schulöffnungen. Noch liegen die Inzidenzen bei Kindern und Jugendlichen über 50, aber das muss nicht mehr lange so sein – und dann fordert Franziska Giffey einen vollständigen Präsenzbetrieb.

tagesspiegel

Nur noch 23,2: Sieben-Tage-Inzidenz in Brandenburg fällt weiter

In Brandenburg sind binnen 24 Stunden 74 neue Corona-Infektionen registriert worden. Das teilte das Landesgesundheitsministerium am Samstag mit. Am Freitag waren es 173, am Donnerstag 88 gemeldete Neuinfektionen gewesen. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank den Angaben zufolge auf 23,2. Am Freitag waren 26,8 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche gemeldet worden.
Den Zahlen des Ministeriums zufolge liegen damit alle Landkreise und fast alle kreisfreien Städte unter einer Sieben-Tage-Inzidenz von 50. Lediglich Brandenburg an der Havel lag mit 51,3 noch über der Marke. Unter den Landkreisen wurde für Oberspreewald-Lausitz mit 37,5 der höchste, für Ostprignitz-Ruppin mit 8,1 der niedrigste Wert ermittelt, wie es weiter hieß.
Erkrankt sind in Brandenburg derzeit geschätzt 2600 Menschen. Als genesen gelten rund 101.900 Personen. (dpa)

Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 36,0 – 17 weitere Todesfälle

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Berlin ist wieder leicht gestiegen. Am Sonnabend wiesen Robert-Koch-Institut und Senatsgesundheitsverwaltung den Wert mit 36,0 aus. Tags zuvor waren es 35,0 und am Donnerstag sogar nur 34,1.

285 Neuinfektionen wurden registriert und die hohe Zahl von 17 Todesfällen. Demgegen lag der R-Wert mit 0,54 weiterhin ausgesprochen niedrig, während die Zahl der Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen erneut deutlich sank: Von 160 auf 152. Der Anteil der Corona-Fälle in diesem Bereich liegt nun nur noch bei 13,2 Prozent, am Vortag waren es 14,9 Prozent. Allein die Ampel für die Inzidenz steht somit noch auf Rot, die für die Reproduktionszahl und die für die Intensivbetten zeigt Grün.

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Pilotprojekt in Mitte – Acht Restaurants dürfen ab Samstag ihre Innenbereiche öffnen

Ab Samstag sollen acht Restaurants in Berlin-Mitte wieder ihre Innengastronomie öffnen dürfen – dies passiere im Rahmen eines Pilotprojekts des Bezirksamtes in Kooperation mit dem Diagnostiknetzwerk, der Wirtschaftverwaltung, IHK und Dehoga. Zuerst berichteten B.Z. und Berliner Morgenpost. 

Gäste müssten sich vorher zwar in einem videobasierten Selbsttestverfahren zu Hause auf Covid-19 testen lassen. Doch dann stehe dem Restaurantbesuch nichts mehr im Weg. 

Teil des Pilotprojekts sollen unter anderem das Restaurant Borchardt in der Französischen Straße, das StäV am Schiffbauerdamm und die Austernbank in der Behrenstraße sein. Weiterhin sollen die bestehenden Corona-Regeln gelten – das heißt 1,5 Meter Abstand zwischen Tischen und maximal zwei Haushalte pro Tisch. (Tsp)

Polen ab Sonntag kein Risikogebiet mehr 

Polen ist von der Liste der Corona-Risikoländer gestrichen worden. Hintergrund sind gesunkene Inzidenzwerte im Nachbarland. Ab Sonntag fällt damit für Reisen per Bahn, Auto oder Bus aus Polen nach Deutschland die Testpflicht. Das teilte das Robert-Koch-Institut am Freitag mit. Wer allerdings per Flugzeug einreist, muss nach wie vor einen negativen Coronatest nachweisen.

Bei Einreise aus Deutschland nach Polen wird weiterhin ein negativer PCR- oder Antigenschnelltest verlangt, der nicht älter als 48 Stunden ist. Befreit von der Testpflicht sind vollständig gegen Corona geimpfte. 

Landesschulbeirat will an Wechselunterricht festhalten

Vertreter von Eltern, Lehrern und Schüler stehen klar zur Haltung von Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD), vorerst nicht zum vollen Präsenzunterricht zurückzukehren. „Die aktuelle Fortführung des Wechselunterrichts stellt für uns einen schmerzhaften, aber richtigen Mittelweg dar“, erklärte der Landesschulbeirat Berlin, das wichtigste Gremium zur Vertretung von Schülern, Schulleitungen und Eltern in der Stadt, in einer Stellungnahme, die dem Tagesspiegel vorliegt.
Die Entscheidung sei Ergebnis einer Abwägung zwischen den aktuellen Inzidenzwerten in den jüngeren Altersgruppen, der weiterhin hohen Belastung der Eltern, sowie der bisher erreichten Impfquote des Schulpersonals und der kurzen noch verbleibenden Schulzeit.
„Die Pandemie ist noch nicht vorbei, die Entwicklung des Infektionsgeschehens bleibt die wichtigste Größe für die von uns allen gewünschte Normalisierung des Schulbetriebs in Verbindung mit bestmöglicher Gesundheit“, heißt es in dem Schreiben weiter.
Das schulische Personal benötige zudem die verbleibende Zeit bis zu den Ferien, um das neue Schuljahr verlässlich und gut vorzubereiten. Erst nach den Sommerferien sollen die Schulen zum Regelbetrieb zurückkehren, so der Landesschulbeirat. “Die kommenden Wochen müssen genutzt werden, dieses Ziel in einem sicheren und verlässlichen Rahmen vorzubereiten”. 
Berlin werde mit seinem frühen Schulstart zu den Bundesländern gehören, in denen eventuelle Urlaubsauswirkungen auf die Infektionsentwicklung an den Schulen zuerst zu spüren sein würden, schreibt der Landesschulbeirat. “Wir fordern deshalb für die ersten Schulwochen eine besonders intensive Testung und die
Beibehaltung aller notwendigen Hygieneregeln.” Auch die Impfung des Schulpersonals müsse bis zum Schulbeginn am 9. August so weit wie möglich abgeschlossen sein. 

Berlins Bildungssenatorin hält an Wechselunterricht in Schulen fest

Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) bleibt dabei, nicht zum Regelunterricht zurückzukehren zu wollen. Sie verwies am Freitag auf die kurze Restdauer zu den Ferien von drei Wochen, die man nicht gefährden möchte. „Wir wollen den Unterricht absichern bis zu den Ferien“, sagte sie auf einer Pressekonferenz im Rahmen des Berliner  Begabtenförderungsprogrammes “Begabtes Berlin” im Albert-Schweitzer-Gymnasium in Neukölln. Sie berief sich dabei auch auf die Sorgen von Lehrkräften und Schulleitungen.
Diese würden befürchten, dass für ganze Klassen der Unterricht ausfallen könnte, sollte ein Kind positiv getestet werden. Dennoch betonte Scheeres, sie wolle nicht verbieten, dass beispielsweise Projekte und Exkursionen in ganzen Klassen stattfinden könnten. Dies sei durchaus möglich. Auch Feiern, beispielsweise für die MSA-Jahrgänge, ermögliche man. „Ich finde es wichtig, dass die Klassen nochmal zusammenkommen und dann gut ins nächste Jahr starten“, sagte Scheeres.
Auch die Schulleiterin des Albert-Schweitzer-Gymnasiums, Karin Kullick, fand die jetzige Lösung, dass Exkursionen und Projekte im Freien stattfinden können, „sehr gut“. Auch sie befürwortete den Verbleib beim Wechselunterricht. Das sei auch bei ihren Kolleg:innen der Fall. „Da bin ich nicht alleine, das sehen viele so“, sagte Kullick. (Nicolas Lepartz)

Feldtest zum digitalen Impfnachweis beginnt am Samstag

In Berlin soll am Samstag dem 29. Mai der Feldtest für den digitalen Impfnachweis des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) beginnen. Das teilte die Senatsverwaltung für Gesundheit am Freitag mit. Der Feldtest soll im Impfzentrum auf dem Tempelhofer Feld starten. 
Zufällig ausgewählte Personen, die an diesem Tag im Impfzentrum ihre Erstimpfung erhalten haben, werden gebeten, am Test teilzunehmen. Sie bekommen dann sowohl einen digitalen Impfnachweis und als auch einen entsprechenden Ausdruck. Im Rahmen des Feldtests des BMG können maximal 30 Personen, die ihre Erstimpfung bekommen haben, mitmachen. 
Läuft der Versuch erfolgreich, soll ab Anfang Juni den ab dann Geimpften ein digitaler Impfnachweis in allen Berliner Impfzentren ausgestellt werden. Der gelbe Impfausweis bleibt aber weiterhin gültig
Bereits geimpfte Personen sollen nach Angaben des BMG ein Impfzertifikat dort nachträglich ausgestellt bekommen, wo sie geimpft worden sind. Die Impfzentren sollen bei Vorlage der Kontaktdaten dann nach Möglichkeit die entsprechenden QR-Codes automatisch per Post zusenden. Zudem sollen nach Angaben des BMG Ärzte wie Apotheken nachträglich Impfnachweise ausstellen können.
Am Feldversuch beteiligt sind nach Angaben der Gesundheitsverwaltung die Firmen IBM, ubirch und Doctolib.

Keine Einigung zur Schulöffnung im Senat – Schülerin kündigt Verfassungsbeschwerde gegen Wechselmodell an

Elternvertreter sehen keine Notwendigkeit für Regelbetrieb in Schulen

Der Landeselternausschuss (LEA) sieht keine Notwendigkeit für eine schnelle Rückkehr zum Regelunterricht noch vor den Sommerferien. „Wir sehen das nicht als Forderung aus der verfassten Elternschaft“, sagte der Vorsitzende Norman Heise. Zwar nehme der LEA „überdurchschnittlich viel Protest“ wahr, doch das seien „Einzelmeinungen von Eltern und Elternvertretern“, so Heise.

Aus Sicht des Elternvertreters habe sich die Situation dadurch entspannt, dass ab kommendem Montag weitere Lockerungen in Kraft treten. So wird die Notbetreuung in den Schulen auf alle Erst- bis Sechstklässler ausgeweitet. Bislang haben nur Kinder Anspruch auf die pädagogische Betreuung, wenn ihre Eltern bestimmte Voraussetzungen erfüllen, zum Beispiel weil sie in systemrelevanten Berufen arbeiten.
Auch Exkursionen der gesamten Klassen im Freien sind ab Montag wieder möglich. „Viele wollten, dass sich die Kinder nochmal sehen, das ist damit gegeben“, sagte Elternvertreter Heise.

Berlin erwägt, einige Öffnungsschritte vorzuziehen

Im Berliner Senat gibt es Überlegungen, einige Öffnungsschritte wegen niedriger Corona-Inzidenzen vorziehen. Nach Tagesspiegel-Informationen könnten Innengastronomie und Hotels schon früher öffnen und nicht erst am 18. Juni, wie im bisherigen Stufenplan vorgesehen.
Im Gespräch sind nach Informationen des Tagesspiegel und der Deutschen Presseagentur unterschiedliche Termine: So könnten bereits am 4., 11. oder 14. Juni zusätzliche Öffnungsschritte erfolgen. Neben den niedrigen Inzidenzen sieht sich der Berliner Senat auch durch das rasche Zurücknehmen vieler Corona-Regeln im Nachbarland Brandenburg unter Zugzwang.
Darauf gab es am Freitagvormittag eine grobe Verständigung, wie es aus Senatskreisen hieß. In den kommenden Tagen sollen die Staatssekretäre ausarbeiten, was genau möglich ist.
Die möglichen vorgezogenen Öffnungen könnten bei der Senatssitzung am kommenden Dienstag beschlossen werden. Die Gesundheitsverwaltung würde nach Tagesspiegel-Informationen aber lieber am bisherigen Stufenplan festhalten. Grund für das höhere Tempo sind die stark sinkenden Inzidenzen. Der Wert liegt in Berlin gerade bei etwa 35. (Julius Betschka)

Weitere Beiträge

Eine Quelle: www.tagesspiegel.de

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