Dnachrichten.de

Coronavirus in Berlin : Noch nicht alle Bewohner in Pflegeheimen geimpft

GEW dringt auf Impfungen für Erzieher + 90 Prozent der Pflegeheimbewohner haben erste Impfung erhalten + Astrazeneca-Impfstoff angekommen + Der Virus-Blog. 

Coronavirus in Berlin : Noch nicht alle Bewohner in Pflegeheimen geimpft

Corona-Impfung in einem Altenheim.Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Die Corona-Impfungen in den Berliner Alten- und Pflegeheimen sind noch nicht abgeschlossen. Bisher haben rund 26.000 Heimbewohner eine erste Impfung bekommen, rund 20.000 auch schon ihre zweite, wie die Senatsverwaltung für Gesundheit am Montag mitteilte. 

Damit seien 90 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner einmal und rund 70 Prozent zweimal geimpft worden. (Mehr dazu unten im Newsblog)

Weitere Corona-Nachrichten:

  • Am Sonntag meldete die Senatsverwaltung für Gesundheit 156 NeuinfektionenVier Todesfälle kamen hinzu. Die Inzidenz und der Wert zur Intensivbetten-Belegung liegt leicht höher als am Vortag.
  • Kitas: Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) dringt auf rasche Corona-Impfungen für rund 33.000 Erzieherinnen und Erzieher
  • Neuer Corona-Impfstoff: 14.400 Dosen des Impfstoffs von Astrazeneca sind am Samstag in Berlin eingetroffen. Eingesetzt werden sie im Impfzentrum Tegel.
  • Mehr Service: Das sind die Regeln. Hier können Sie sich in Berlin testen lassen. Positiv – was nun? Ein Leitfaden. Corona im Kiez: Newsletter kostenlos bestellen.

Please click Activate to see the social media posts.
Learn more about our data protection policy on this page

Aktivieren

Neueste zuerst

Redaktionell

Neueste zuerst

Älteste zuerst

Highlights

See latest updates

Neuen Beitrag anzeigen

Neue Beiträge anzeigen

Coronavirus in Berlin : Noch nicht alle Bewohner in Pflegeheimen geimpft

Bewohner Berliner Pflegeheime sind noch nicht alle geimpft

Die Corona-Impfungen in den Berliner Alten- und Pflegeheimen sind noch nicht abgeschlossen. Bisher haben rund 26.000 Heimbewohner eine erste Impfung bekommen, rund 20.000 auch schon ihre zweite, wie die Senatsverwaltung für Gesundheit am Montag auf Anfrage mitteilte. Damit seien 90 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner einmal und rund 70 Prozent zweimal geimpft worden.Die Impfungen hatten am 27. Dezember begonnen. Die Pflegeheime werden von mobilen Impfteams angefahren. Nach Angaben der Senatsverwaltung sollen diese auch weiterhin eingesetzt werden, wenn ihre Arbeit in den Heimen beendet ist, etwa zur Impfung von Personen in häuslicher Pflege, Demenz-WGs oder ähnlichen Pflegeeinrichtungen. (dpa)

Coronavirus in Berlin : Noch nicht alle Bewohner in Pflegeheimen geimpft

Inzidenz bei 70,5, ITS-Belegung bei 25,6 Prozent – Zahlen nur leicht verändert

Am Sonntag meldete die Senatsverwaltung für Gesundheit 156 Neuinfektionen. Am Wochenende melden allerdings nicht alle Gesundheitsämter ihre Werte, weshalb die Zahlen nur bedingt aussagekräftig sind. Vier Todesfälle kamen hinzu. 
Die stadtweite Inzidenz liegt bei 70,5 und damit leicht höher als am Vortag (70,1). Die Ampel steht weiter auf Rot – insgesamt ist der Wert jedoch in den vergangenen Wochen stark rückläufig. Die Berliner Bezirke liegen mittlerweile wieder alle über der 50er-Marke – Steglitz-Zehlendorf, das am Samstag als erster Bezirk den Wert wieder unterschritten hatte, liegt am Sonntag bei 59,7. Am höchsten ist die Inzidenz nach wie vor in Mitte (87,1).
Ebenfalls leicht höher als am Vortag liegt mit 25,6 Prozent der Anteil der Corona-Patienten auf Intensivstationen – das sind 325 Personen. 243 von ihnen werden beatmet. Die Ampel steht hier weiter auf Rot, schlägt aber auf Gelb um, wenn der Wert 25 Prozent unterschreitet.
Grün zeigt nach wie vor die Ampel für den R-Wert, der am Sonntag bei 0,94 liegt.

Kein Beitrag vorhanden

Je prekärer und enger, desto mehr Corona – die Unterschiede zwischen den Bezirken in der Pandemie sind gravierend und haben viel mit der sozialen Situation zu tun. 

Je prekärer und enger, desto mehr Corona

Der Senat veröffentlicht Daten zur Corona-Pandemie. Die Unterschiede zwischen den Bezirken sind gravierend und wohl auch auf die soziale Situation zurückzuführen.
tagesspiegel

Nur wenige Gesundheitsämter melden Neuinfektionen

Nur gut die Hälfte der Brandenburger Gesundheitsämter haben am Montag die Zahlen der Corona-Neuinfektionen an das zuständige Landesamt gemeldet. So wurden innerhalb eines Tages nur 105 neue Corona-Fälle registriert, wie das Landesgesundheitsamt am Montag mitteilte. Acht der insgesamt 18 Landkreise und kreisfreien Städte hatten keine neuen Fälle gemeldet.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg um einen auf 2662. Die Zahl der aktuell Erkrankten sank um 184 auf 7261 Patienten. 756 von ihnen werden stationär in Krankenhäusern behandelt, davon knapp 150 auf Intensivstationen. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche sank in ganz Brandenburg auf 88,1.
Seit Ende Dezember erhielten 106.207 Personen eine Corona-Schutzimpfung. Darunter sind knapp 28.000 Bürger, die bereits die notwendige Zweitimpfung erhalten haben. (dpa) 

Gesundheitsausschuss billigt neue Quarantäneverordnung

Die neue Quarantäneverordnung des Landes Brandenburg zur Eindämmung des Coronavirus bleibt in Kraft. Der Gesundheitsausschuss des Landtags gab am Montag in einer Sondersitzung dafür grünes Licht. Damit müssen sich bis zum 4. März Einreisende aus Risikogebieten wie dem Nachbarland Polen grundsätzlich in Quarantäne begeben und auf das Coronavirus testen lassen.

Ausnahmen gelten für Grenzpendler oder den Besuch von Familienangehörigen. Einreisende aus Staaten, in denen Mutationen des Virus verbreitet sind, müssen zusätzlich einen aktuellen negativen Corona-Test vorlegen.
Die Mehrheit von zehn Abgeordneten der rot-schwarz-grünen Koalitionsfraktionen sowie der Linken stimmte im Ausschuss dafür, der neuen Verordnung nicht zu widersprechen. Von der AfD kamen vier Gegenstimmen. Der Vertreter von BVB/Freie Wähler enthielt sich. “Mit verschärften Regeln für Einreisende und Reiserückkehrer aus Hochinzidenzländern und Staaten mit Mutationen des Coronavirus soll dem weiterhin unkalkulierbaren Infektionsgeschehen entgegengewirkt werden”, heißt es in dem Beschluss. (dpa)

Zwei Millionen Schnelltests für Berlin Kitas

Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) hat am Sonntag angekündigt, zwei Millionen Schnelltests an Berliner Kitas zu verteilen. Das sagte Kalayci der “Berliner Morgenpost”. Drei Bezirke haben bereits Schnelltests bekommen, wie der Tagesspiegel zuvor berichtete. Bis Ende dieser Woche sollen alle Kitas ihre Schnelltests in den Bezirken abholen können. Danach sollen die Schulen versorgt werden.
Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) hatte zuvor gegenüber dem Tagesspiegel angekündigt, dass die Kitas Priorität haben. Der Grund dürfte sein, dass in vielen Kitas bereits 50 bis 80 Prozent der Kinder in der Notbetreuung sind, sodass die Erzieherkräfte stärker infektionsgefährdet sind als etwa Lehrkräfte, deren Schüler überwiegend zu Hause beschult werden.

Brandenburg will Impftermine für Pflegepersonal anbieten

Brandenburg hat am Sonntag 9600 Dosen des neu zugelassenen Impfstoffs des britisch-schwedischen Herstellers Astrazeneca erhalten. Dieser Impfstoff ist für unter 65-jährige Menschen vorgesehen, wie Gesundheitsstaatssekretär Michael Ranft, der auch Leiter des Krisenstabs ist, am Montag im RBB-Inforadio sagte. Voraussichtlich in dieser Woche sollen Termine für Pflegepersonal in Krankenhäusern oder ambulanten Diensten angeboten werden.

Insgesamt sollen ab dieser Woche bis Anfang März knapp 170.000 Impfdosen von Biontech/Pfizer und Astrazeneca nach Brandenburg geliefert werden, sagte Ranft. In Zukunft sollen Anmeldungen nicht wie bisher über eine Telefon-Hotline möglich sein. Man wolle zielgerichtet die Menschen im Alter von über 80 Jahren anschreiben, so wie Berlin das bereits mache. Die Verwaltung sei vom Andrang und der “Impfbereitschaft der Menschen überrascht worden”. Kitas und Schulen sollen Schnelltests für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bekommen. (dpa)

Party trotz Corona – Gäste fliehen vor Polizei trotz Kälte aufs Dach

Eisige Kälte hat nach kurzer Zeit die Flucht von Teilnehmern einer Party trotz Corona-Verordnung vor der Polizei in Potsdam beendet. Die Beamten waren in der Nacht zu Sonntag wegen lauter Musik aus einer Wohnung gerufen worden, teilte die Polizeidirektion West mit. Mehrere Menschen im Alter von 16 bis 20 Jahren wurden laut Polizei angetroffen, die nachweislich nicht einem Haushalt angehörten. Einige der Party-Gäste seien aus dem Fenster über die Feuerleiter aufs Dach geflüchtet. Zunächst hätten die Jugendlichen nicht auf die Polizei reagiert. Die Temperaturen und der eisige Wind hätten sie dann zur Rückkehr in die Wohnung bewegt. Anzeigen wegen des Verstoßes gegen die Corona-Eindämmungsverordnung wurden erstattet, wie es weiter hieß. (dpa)

Rund 90 Prozent der Berliner Pflegeheimbewohner haben erste Impfung erhalten

In Berlin haben mittlerweile 90 Prozent der Bewohner in Pflegeheimen ihre erste Impfung bekommen. 70 Prozent haben außerdem bereits die zweite Dosis erhalten. Das berichtete Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Sonntag. Sie dankte Ärzten, Pharmazeuten und der Bundeswehr für die gemeinsame Impfkampagne.

Wenige Infektionsfälle in Brandenburg – Sieben-Tage-Inzidenz gesunken

In Brandenburg sind die Werte der Sieben-Tage-Inzidenz der Ansteckungen mit dem Coronavirus und die Zahl der Neuinfektionen am Sonntag weiter gesunken. 276 neue Fälle kamen binnen 24 Stunden hinzu, teilte das Gesundheitsministerium mit (Stand: 0.00 Uhr). Vor einer Woche wurden 437 neue Ansteckungen gemeldet. Die Zahl der aktuell Erkrankten liegt derzeit im Land bei 7445 – 73 mehr als vor 24 Stunden gemeldet.
Am Wochenende kann es aufgrund des Meldeverzuges zwischen dem Bekanntwerden von Fällen vor Ort und der Übermittlung der Daten zu Abweichungen mit den aktuell veröffentlichen Zahlen kommen.
Weiter gesunken ist der Landesdurchschnitt der Sieben-Tage-Inzidenz – der neuen Ansteckungen innerhalb von einer Woche bei 100.000 Einwohnern. Er lag nach den Angaben bei 89,4, am Vortag wurden 92,3 gemeldet. Vor einer Woche lag er bei rund 140. Spitzenreiter sind die Landkreis Oberspreewald-Lausitz mit 182,9, Oberhavel mit 135,3 und Prignitz mit 130,1. Aus der Landeshauptstadt Potsdam wurde ein Wert von 47,9 gemeldet. Ziel von Bund und Ländern ist es, die Inzidenz unter 50 zu bringen.
60.847 Menschen gelten als genesen von der Krankheit. 7445 (+73) Personen sind erkrankt. 7 Menschen starben im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion, am Samstag wurden 83 Todesfälle registriert. Mit Stand Sonntag sind 2625 Tote zu beklagen.
Insgesamt 106.297 Menschen sind seit dem 27. Dezember geimpft worden. Am vergangenen Sonntag waren insgesamt 86.804 Corona-Schutzimpfungen erfasst worden. (dpa)

Krankenhaus-Hygieniker: Statt 7-Tage-Inzidenz neuer Index gefordert

Die derzeit genutzte 7-Tage-Inzidenz der gemeldeten Corona-Neuinfektionszahlen innerhalb einer Woche bei 100.000 Einwohnern ist aus Sicht der Deutschen Gesellschaften für Pädiatrische Infektiologie und für Krankenhaushygiene als Steuerungsmechanismus untauglich. „Ein neuer Index muss transparent und belastbar politische Entscheidungen begründen können“, schreiben beide Gesellschaften in einer Mitteilung. Daten der Überlastung des Gesundheitssystems mit Nennung von Zahlen zur Hospitalisierung, zur Belegung der Intensivbetten und zu Todesfällen müssten eingehen.
Der weitere Betrieb von Gemeinschaftseinrichtungen von Kindern und Jugendlichen in Corona-Zeiten sollte zudem oberste Priorität haben, fordern die beiden Gesellschaften. Er könne mit einem ausreichenden Maß an Sicherheit und Nachhaltigkeit umgesetzt werden, meinen sie. Kinder in diesen Einrichtungen seien keine Treiber der Pandemie.
In der Vergangenheit seien die weitreichenden Folgen der Schließung von Kitas und Schulen zu wenig berücksichtigt worden, kritisieren die beiden Gesellschaften. Für Kinder und Jugendliche seien diese Einrichtungen systemrelevant. „Schulschließungen können nur das letzte Mittel sein“, hieß es. Infektionshäufungen an Schulen kommen vor, allerdings fehlten meist strukturierte Ausbruchsuntersuchungen. (dpa)

Coronahilfen für Berliner Start-ups werden verlängert

Die Coronahilfen für Berliner Start-up-Unternehmen werden bis zum 30. April verlängert. Die Investitionsbank Berlin (IBB) öffne kurzfristig wieder dafür die Akkreditierung, teilte die Wirtschaftsverwaltung am Sonntag mit. Investoren könnten sich in der kommenden Woche für den sogenannten Baustein 2 der Coronahilfen für Start-ups bewerben. Dabei spiele es keine Rolle, ob sich die Geldgeber bereits beim ersten Bewerbungsverfahren beworben hätten. Sie müssten aber in der Lage sein, mindestens vier Start-ups oder Unternehmen bis zum Programmende zu unterstützen.

Bisher wurden laut Wirtschaftsverwaltung 71,95 Millionen Euro an Finanzierungshilfen für 134 Start-ups zugesagt. In Baustein 2 wird bei der Vergabe der Finanzierungsmittel auf die Einbindung privater Investoren gesetzt. Bei positivem Ergebnis ergänzen sie die öffentlichen Finanzierungsmittel mit Eigenanteil von 20 Prozent. (dpa)

Berlins Weg aus dem Corona-Lockdown

Zwischen Impfungen, sinkender Inzidenz und neuen Mutationen: Was in Berlin jetzt zu tun ist, damit wieder mehr Freiheit möglich wird. Lesen Sie den Debattenbeitrag von Klaus Lederer auf Tagesspiegel Plus:

tagesspiegel

„Keine Frage von Sonderrechten“: Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke) hält mehr Freiheiten für Geimpfte für unausweichlich

tagesspiegel

Millionenverlust bei Zoo und Tierpark in Berlin

Die Corona-Pandemie sorgt auch im Zoo und im Tierpark in Berlin für ein deutliches Minus: „Uns fehlt die Hälfte der Umsätze. Nach vorläufigen Schätzungen rechnen wir für 2020 mit einem Verlust von etwa zwölf Millionen Euro“, sagte Sprecherin Philine Hachmeister der Deutschen Presse-Agentur. Gleichzeitig sei aber die Spendenbereitschaft sehr hoch. Von Dezember 2020 bis Ende Januar 2021 nahmen Zoo und Tierpark demnach rund 900.000 Euro aus Spenden und Patenschaften ein. Im Vorjahreszeitraum waren es rund 450.000 Euro – knapp die Hälfte. „Diese Spendenbereitschaft hat uns mehr als überwältigt“, so Hachmeister.
„Anfang Dezember 2020 haben wir einen Spendenaufruf gestartet. Dadurch wurden vom 8. Dezember bis zum 8. Januar im Zoo 670 Patenschaften neu abgeschlossen, im Tierpark waren es 265“, so Hachmeister. Insgesamt bestehen demnach derzeit mehr als 2000 aktive Patenschaften für einen Teil der insgesamt rund 30.000 Tiere.
„Uns fehlten in den vergangenen Monaten täglich zwischen 20.000 und 100.000 Euro an Einnahmen“, erläutert die Sprecherin. Die laufenden Kosten für Zoo, Aquarium und Tierpark liegen ihren Angaben zufolge bei 140.000 Euro täglich.
Zum teilweisen Ausgleich des Defizits habe das Land Berlin die Förderung für den Tierpark für 2020 von rund 6,8 Millionen Euro um 664.000 Euro erhöht. Weil der Zoo sich seit 2012 selbst finanzieren kann, bekommt er keine Förderung vom Land Berlin mehr. Allerdings habe der Zoo im Rahmen der Corona-Novemberhilfe beim Bund rund 700.000 Euro beantragt. Davon seien bislang 50.000 Euro eingegangen. 
Wie sich die Besucherzahlen genau entwickelt haben, müsse noch ausgewertet werden, so die Sprecherin. Deutlich spürbar sei aber vor allem im Zoo, dass die Touristen ausbleiben, die normalerweise einen Großteil der Besucher ausmachten.
„Selbstverständlich versuchen auch wir bestmöglich zu sparen, wenn das in einem Zoo natürlich auch nicht in allen Bereichen möglich ist“, so Hachmeister. So werde versucht, alle aufschiebbaren Investitionen und Instandhaltungen zu verschieben und sämtliche Ausgaben auf das notwendigste zu beschränken.
Zoo und Tierpark gehören laut der Sprecherin zu deutschlandweit nur wenigen Einrichtungen, die während des zweiten Lockdowns geöffnet bleiben dürfen. „Die Tierhäuser sowie das Aquarium Berlin haben jedoch seit dem 2. November 2020 wieder geschlossen“, so Hachmeister. Dabei seien gerade diese in der kalten Jahreszeit gefragt. (dpa)

Gewerkschaft GEW dringt auf rasche Impfungen für Kita-Erzieher

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) dringt auf rasche Corona-Impfungen für rund 33.000 Erzieher in den Berliner Kitas. „Wir setzen uns daher dafür ein, dass Erzieherinnen und Erzieher bei der Impfung priorisiert werden“, sagte die GEW-Landesvorsitzende Doreen Siebernik der Deutschen Presse-Agentur. „Es geht hier nicht nur um den Schutz der Kolleginnen und Kollegen selbst, sondern auch darum, Infektionsketten in den Einrichtungen zu unterbinden.“
Siebernik verwies auf eine Studie der AOK, wonach Erzieher besonders in der Pandemie besonders gefährdet sind. „Der Beruf des Erziehers beziehungsweise der Erzieherin steht auf Platz 1 der Liste der in Corona-Zeiten gefährlichsten Berufe“, sagte sie. „Keine andere Berufsgruppe war zwischen März und Oktober 2020 so häufig wegen einer Covid-19-Infektion krankgeschrieben.“
Momentan bieten Berliner Kitas im Lockdown eine Notversorgung an – nicht zuletzt für Kinder, deren Eltern zu wichtigen Berufsgruppen gehören. Viele Einrichtungen sind dennoch gut gefüllt.
Über die Reihenfolge der Impfungen entscheidet der Bund auf Empfehlung der Ständigen Impfkommission. Erzieher oder Lehrer sind derzeit in einer dritten Gruppe mit „erhöhter Priorität“ aufgeführt und somit angesichts knapper Impfstoffmengen absehbar noch länger nicht dran.
Momentan werden Menschen über 80, Pflegeheimbewohner sowie Pflegekräfte und medizinisches Personal in Krankenhäusern geimpft. Sie haben „höchste Priorität“. Der nächsten Gruppe mit „hoher Priorität“ gehören unter anderem über 70-Jährige, niedergelassene Ärzte und Polizisten an.
Vor kurzem hatten 13.000 Berliner Erzieher innerhalb kurzer Zeit einen „Brandbrief“ unterzeichnet, in dem die GEW den Senat auffordert, mehr für den Arbeits- und Gesundheitsschutz der Beschäftigten zu tun. Zu den Forderungen zählen auch mindestens zwei FFP2-Masken pro Tag für jeden Beschäftigten, Schnelltests, Luftfilteranlagen für alle Einrichtungen und die Anerkennung der Folgen einer Infektion mit Covid-19 als Berufskrankheit.
GEW-Chefin Siebernik wies in dem Zusammenhang darauf hin, dass das Land Berlin im Herbst 45 Millionen Euro bewilligt habe, damit Kita-Träger besonders gefährdeten Kindern und Erziehern aus Risikogruppen besondere Betreuungsangebote machen können. „Das können kleinere Gruppen oder feste Gruppen für besonders gefährdete Kinder sein, das kann eine aufsuchende Betreuung sein“, erläuterte sie. Erziehern könne ermöglicht werden, zu Hause zu bleiben.
Eigentlich eine gute Sache, so Siebernik, aber: „Leider kann das Geld bis heute von den Trägern nicht abgerufen werden, weil die Senatsverwaltung immer noch nicht das nötige Antragsformular bereitgestellt hat.“ (dpa)

Coronavirus in Berlin : Noch nicht alle Bewohner in Pflegeheimen geimpft

Erster Berliner Bezirk laut Gesundheitsverwaltung bei Inzidenz unter 50 

In Berlin ist der Inzidenzwert am Samstag weiter leicht gesunken: Für die gesamte Stadt liegt er jetzt bei 70,1, das teilte die Gesundheitsverwaltung am frühen Abend in ihrem Lagebericht mit. Sinkt die Inzidenz unter 50, springt die Corona-Ampel für diesen Indikator zurück auf Gelb und Lockerungen der Corona-Maßnahmen sind möglich. Steglitz-Zehlendorf hat als erster Berliner Bezirk am Samstag diesen Schwellenwert knapp unterschritten. Die Inzidenz liegt hier laut Gesundheitsverwaltung bei 49,3. Den Tagesspiegel-Zahlen zufolge liegt der Wert knapp über 50. Den momentan höchsten Inzidenzwert meldet mit 88,7 der Bezirk Mitte.
Am Samstag wurden 222 bestätigte Neuinfektionen gemeldet, am Freitag waren es 352. Allerdings wurden aus Lichtenberg, Pankow und Mitte keine Infektionszahlen übermittelt, weshalb der niedrige Wert wenig aussagekräftig ist. Laut Gesundheitsverwaltung sind in den vergangenen 24 Stunden 13 weitere Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben. 
Die Berliner Corona-Ampel für den Reproduktionswert steht auf Grün: dieser liegt bei 0,88 und ist damit im Vergleich zu Freitag (0,81) leicht gestiegen. Rot leuchtet weiterhin die Ampel für die Auslastung der Intensivstationen. Dort waren am Samstag 25,7 Prozent der verfügbaren Betten durch Corona-Patient:innen belegt – das entspricht 327 Menschen. Mehr als zwei Drittel von ihnen müssen laut Gesundheitsverwaltung beatmet werden.

Datawrapper

Datawrapper

Neuer Impfstoff in Berlin angekommen – 14.400 Dosen von Astrazeneca

In Berlin ist neuer Impfstoff gegen das Coronavirus angekommen. 14.400 Dosen des britisch-schwedischen Herstellers Astrazeneca seien am Samstag geliefert und eingelagert worden, sagte ein Sprecher der Gesundheitsverwaltung auf Anfrage. Der Stoff solle ab Mitte nächster Woche voraussichtlich im Impfzentrum Tegel gespritzt werden. Die ersten Lieferungen des neuen Impfstoffs sollten am Samstag bundesweit verteilt werden.
Berlin erwartet in den kommenden vier Wochen bis Anfang März rund 267.000 Dosen Corona-Impfstoff. Bisher wurden seit Ende Dezember 187.350 Dosen geliefert, wie aus einer Übersicht des Bundesgesundheitsministeriums hervorgeht. Wie es bei den Impfungen konkret weitergeht und welche Gruppen nach den Über-80-Jährigen sowie medizinischem Personal als nächste drankommen, war noch nicht bekannt.
Insgesamt 345.600 Impfdosen des britisch-schwedischen Herstellers sollten am Samstag laut Bundesgesundheitsministerium an die Länder ausgeliefert werden. Insgesamt will Astrazeneca nach eigenen Angaben bis Anfang März rund 3,2 Millionen Impfdosen liefern.
Nach den Präparaten von Biontech/Pfizer und Moderna ist der Impfstoff der dritte, der in Deutschland verfügbar ist. Die Ständige Impfkommission hat das Vakzin nur für unter 65-Jährige empfohlen. (dpa)

424 neue Infektionsfälle in Brandenburg – Sieben-Tage-Inzidenz bei 92,3

In Brandenburg ist die Sieben-Tage-Inzidenz der Ansteckungen mit dem Coronavirus weiter gesunken. Am Samstag meldete das Gesundheitsministerium einen Wert von 92,3. Am Samstag vor einer Woche wurden noch 140 Infektionen registriert. Am Freitag hatten sich landesweit 97,3 Menschen innerhalb einer Woche je 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus angesteckt. Ziel von Bund und Ländern ist es, die Inzidenz unter 50 zu bringen.

Die Zahl der laborbestätigten Covid-19-Fälle hat sich nach den Angaben innerhalb der letzten 24 Stunden um 424 erhöht – am Freitag wurden 423 gemeldet. Insgesamt sind danach 70.641 laborbestätigte Fälle statistisch erfasst. Mehr als 60.000 Menschen gelten als genesen von der Krankheit. 7372 Personen sind erkrankt. 83 Menschen starben im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion, am Freitag wurden 32 Todesfälle gemeldet, am Samstag vergangener Woche waren es 55. Mit Stand Samstag sind 2618 Tote erfasst worden.
Insgesamt 105.878 Menschen sind seit dem 27. Dezember geimpft worden, davon 78.306 Erstimpfungen. Am vergangenen Samstag waren insgesamt 86.804 Corona-Schutzimpfungen erfasst worden. (dpa)

Müller hält Debatte um Corona-Lockerungen für verfrüht

Wenige Tage vor dem nächsten Bund-Länder-Treffen zur Coronakrise hat Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) davor gewarnt, vorschnell Termine für ein Lockdown-Ende oder erste Öffnungsschritte festzulegen. „Die Infektionszahlen sinken weiter, und ich hoffe sehr, dass sich dieser Trend fortsetzen wird. Dennoch bleibt da momentan eine große Unsicherheit“, sagte der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) der Deutschen Presse-Agentur.
„Wir wissen bis jetzt nicht, inwieweit sich die Mutanten in Deutschland schon ausgebreitet haben. Vor diesem Hintergrund ist es einfach zu früh, jetzt konkrete Daten für Öffnungen zu nennen“, so Müller. „Wir müssen sehr vorsichtig sein, damit wir unseren hart erkämpften Erfolg nicht wieder verspielen. Eine dritte Welle durch Leichtsinnigkeit und zu frühes Lockern müssen wir unbedingt vermeiden und wäre dramatisch.“
Müller fügte hinzu: „Gleichwohl erarbeiten wir natürlich Pläne für mögliche und behutsame Lockerungsschritte, die wir auch auf der kommenden MPK gemeinsam mit dem Bund und den Ländern erörtern wollen.“ Diese Schritte stünden aber unter Vorbehalt der Infektionsentwicklung in den kommenden Wochen. „Für mich ist klar, dass Schulen und Kitas bei diesen Überlegungen Vorrang haben.“
Der Lockdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist bislang bis zum 14. Februar befristet. Am Mittwoch wollen Bund und Länder bei einer Schalte mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) beraten, wie es dann weitergeht.
Wie berichtet, hatte Müller bereits am Dienstag Schulen und Kitas als erste Kandidaten für mögliche Öffnungsschritte genannt. Und danach spielten sicher Einzelhandel, Gastronomie und Hotellerie eine Rolle. Gleichzeitig hatte Müller betont, dass er eine Debatte um mögliche Lockerungen für verfrüht hält. Denn die Infektionszahlen seien trotz zuletzt rückläufiger Tendenz noch zu hoch. (dpa)

Wurden in Brandenburg größere Mengen Impfstoff entsorgt?

Die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) prüft einen Medienbericht, wonach in Impfzentren größere Mengen von Impfdosen vernichtet worden sein sollen. Man werde dem nachgehen, sagte KVBB-Sprecher Christian Wehry der Deutschen Presse-Agentur am Freitag dazu. Er sagte zudem: „Davon habe ich keine Kenntnis und kann das auch so nicht nachvollziehen“. Er habe von dem mutmaßlichen Vorgang aus der Zeitung erfahren.
Die „Märkische Oderzeitung“ berichtete zuvor in ihrer Online-Ausgabe, dass unter anderem im Impfzentrum in Oranienburg in den zurückliegenden Wochen offenbar größere Mengen von nicht verbrauchtem Impfstoff im Müll landeten. Der Zeitung liege dazu ein internes Protokoll von KVBB-Mitgliedern vor, hieß es. Grund für die Entsorgung der Impfdosen sei eine fehlerhafte Planung und mangelhafte Kommunikation der Verantwortlichen, heißt es in dem Zeitungsbericht.
Wehry sagte, die Kollegen vor Ort würden alles tun, damit die Impfdosen vollständig zum Einsatz kämen. Damit kein Impfstoff verworfen werden muss, gebe es für die Impfzentren einen strengen Impfdosenbestellprozess. Unter anderem erfolge die tägliche Bestellung des Impfstoffbedarfs auf Basis der geplanten Termine. Die Restmenge des laufenden Tages werde bei der Bestellung am nächsten Tag abgezogen. Dadurch wird Wehry zufolge verhindert, dass Impfstoff verfällt.
Auch das Gesundheitsministerium weiß nichts von derartigen Vorgängen. „Nach Rücksprache mit dem Leiter des Impfzentrums Oranienburg können wir den erhobenen Vorwurf nicht bestätigen“, teilte ein Sprecher auf Nachfrage mit. In seltenen Einzelfällen seien Verunreinigungen festzustellen, die zum Verwurf führen. Ein Verwurf von „größeren Mengen“ sei dem Ministerium nicht bekannt, weder in Oranienburg noch in anderen Impfzentren.
Für den Umgang mit Restdosen hat das Ministerium eine Anweisung an die Impfzentren, die mobilen Teams und Krankenhäuser gegeben. Diese sehe vor, dass zunächst geprüft werden muss, ob kurzfristig Personen der höchsten Priorität zum Beispiel in Pflegeheimen geimpft werden können. Nur wenn dies nicht möglich ist, könne auf Personen weiterer Prioritätsstufen ausgewichen werden. Dazu sind dem Ministerium zufolge Wartelisten in den Impfzentren zu bilden. Oberste Priorität habe, dass kein Impfstoff verfallen soll. (dpa)

Berliner Inzidenz sinkt leicht, weniger Neuinfektionen

In Berlin sind die Corona-Zahlen weiterhin rückläufig. Am Freitag meldete die Senatsverwaltung für Gesundheit 352 Neuinfektionen, am Vortag waren es 484. 35 Todesfälle wurden registriert.
Der stadtweite Inzidenwert geht weiter leicht zurück. Am Freitag liegt er bei 74,4 (Donnerstag: 76,5). Alle zwölf Berliner Bezirke liegen zur Zeit weiter unter der Marke von 100. Zwischen den Bezirken fällt die Inzidenz aber unterschiedlich hoch aus: Am höchsten ist der Wert derzeit in Mitte (95,4), am niedrigsten in Steglitz-Zehlendorf (52,6). Hier nähert sich der Wert sogar bereits der 50er-Marke an. Fällt die stadtweite Inzidenz unter 50, schlägt die dazugehörige Corona-Ampel auf Gelb um. Dann ist es den Gesundheitsämtern wieder möglich, Infektionsketten nachzuverfolgen. 
Ebenfalls weiter auf Rot steht die Ampel für die Auslastung der Intensivbetten. Derzeit werden 27,6 Prozent wegen einer Corona-Infektion behandelt. Auch dieser Wert ging in den vergangenen Tagen immer wieder leicht zurück, am Vortag waren es 28 Prozent.
Auf Grün steht weiter die Ampel für den R-Wert, der am Freitag bei 0,81 liegt. 

Weitere Beiträge

Eine Quelle: www.tagesspiegel.de

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.