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Corona-Pandemie in Berlin : Bezirk Mitte gibt Impfungen für alle frei

Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 7,4 – Gesundheitssenatorin warnt vor Delta-Variante + Jeder zweite Berliner mindestens einmal geimpft + Der Corona-Blog.

Corona-Pandemie in Berlin : Bezirk Mitte gibt Impfungen für alle frei

In Bezirk Mitte können sich am Sonnabend alle Berliner eine Corona-Impfung holen. (Symbolbild)Foto: Kitty Kleist-Heinrich

Bei der Impfaktion im Bezirk Mitte am Sonnabend ist der Impfstoff für alle Berliner freigegeben worden – nicht nur für Menschen aus Mitte. Wer bis 17 Uhr kommt, kann sich ohne Termin mit Moderna oder Johnson & Johnson impfen lassen. (Mehr dazu unten im Newsblog)

Weitere Corona-Nachrichten:

  • Die aktuellen Corona-Zahlen: In Berlin liegt die Inzidenz am Sonnabend bei 7,4, Brandenburg meldet einen Wert von landesweit 4,4.
  • Die aktuellen Impfzahlen: Jeder zweite Berliner ist inzwischen einmal geimpft. Zweimal geimpft sind 27,9 Prozent der Berliner.
  • Mehr Service: Die aktuellen Corona-Regeln. Hier gibt es kostenlose Schnelltests. Positiv – was nun? Ein Leitfaden. Corona im Kiez: Newsletter kostenlos bestellen.
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Corona-Pandemie in Berlin : Bezirk Mitte gibt Impfungen für alle frei

Mitte gibt Impfungen für alle frei

Das Bezirksamt Mitte und die Berliner Gesundheitsverwaltung haben vereinbart, die Impfaktion in der Wilhelm-Hauff-Schule (Gotenburger Straße 8) für alle freizugeben – nicht nur für Menschen aus Mitte. Wer bis 17 Uhr kommt, kann sich ohne Termin mit Moderna oder Johnson & Johnson impfen lassen. Laut Mitteilung des Bezirksamts ist die Impfung für Bürger ab 18 Jahren möglich. Die Aktion findet in der Turnhalle der Grundschule statt. (Thomas Loy)

Corona-Pandemie in Berlin : Bezirk Mitte gibt Impfungen für alle frei

Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 7,4 In Berlin gehen die Corona-Neuinfektionen weiterhin zurück. Alle Ampeln stehen auf Grün. Am Samstag wurden 48 neue Corona-Fälle gemeldet. Es gab vier Todesfälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 7,4. Der R-Wert ist auf 0,62 gesunken und die Auslastung der Intensivbetten liegt im unkritischen Bereich von 7,3 Prozent. 
Die Meldeschwierigkeiten aufgrund einer technischen Umstellung im Bezirk Neukölln sind behoben. Dort ist die Inzidenz auf 5,8 gesunken. Die wenigsten Neuinfektionen gibt es in Pankow (3,2) und Steglitz-Zehlendorf (3,9), die meisten in Friedrichshain-Kreuzberg (11,7). 
Auch bei den jüngeren Altersgruppen verbreitet sich das Coronavirus immer weniger. Die Inzidenz bei den 10- bis 14-Jährigen liegt bei 11,6, bei den 15- bis 19-Jährigen ist sie mit 16,8 am höchsten, dort gab es 25 positive Corona-Fälle innerhalb der letzten sieben Tage. 
27,9 Prozent der Berliner Bevölkerung sind vollständig geimpft. Mindestens eine Impfung erhalten haben 50,6 Prozent.
Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) mahnt allerdings angesichts der Risiken durch die ansteckendere Delta-Variante zu Vorsicht. Nach Angaben der Gesundheitsverwaltung gibt es in Berlin derzeit 156 nachgewiesene Fälle der zuerst in Indien entdeckten Coronavirus-Variante. Es sei aber eine Zunahme der Delta-Variante bei insgesamt abnehmenden Infektionszahlen zu beobachten. (mit dpa)

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Corona-Fälle in Brandenburg werden weniger – Inzidenz landesweit bei 4,4

 In Brandenburg stecken sich weiter immer weniger Menschen nachweislich mit dem Coronavirus an. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Samstag landesweit bei 4,4 nach 4,9 am Freitag, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Am Donnerstag hatte der Wert 5,2 betragen, vor einer Woche lag er bei 6,9.

Die wenigsten registrierten Ansteckungen innerhalb einer Woche je 100.000 Einwohner verzeichnete der südliche Landkreis Oberspreewald-Lausitz mit einem Wert von 0,9. Es folgen der nördliche Kreis Prignitz (1,3) und die kreisfreie Stadt Brandenburg an der Havel (1,4). Den höchsten Wert hat weiter Cottbus mit 13,0. Bis auf die Kreise Teltow-Fläming (11,2), Uckermark (10,1) und Cottbus lagen alle Landkreise und kreisfreien Städte unter einer Sieben-Tage-Inzidenz von 10.
Die Gesundheitsämter meldeten 8 neue Corona-Fälle innerhalb eines Tages. Die Zahl der Infizierten und Erkrankten sank auf geschätzt 400, am Freitag und Donnerstag betrug sie rund 500, am Mittwoch schätzungsweise 700. (dpa)

Mehr Durchblick: Hartmannbund fordert Internetportal für Impfwillige  

Der Ärzteverband Hartmannbund hat der Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) ein Internetportal für Impfwillige vorgeschlagen. Die ungleichmäßigen Impfstoffbelieferungen und der damit verbundene hohe organisatorische Aufwand, Patienten zu bündeln, umzubestellen oder ihnen abzusagen, stellten die niedergelassenen Ärzte vor erhebliche Probleme, kritisierte der Berliner Landesverband am Freitag. Ein geregelter Praxisablauf werde zunehmend infrage gestellt.
In einem offenen Brief an die SPD-Politikerin regte die Ärztevertretung an, ein datengeschütztes Portal aufzubauen, in dem sich Impfwillige freiwillig registrieren können. Darauf sollen die Impfpraxen zugreifen und je nach Impfstofflieferung zusätzlich Patienten einbestellen. So lasse sich die oft chaotische Anmeldelage per Telefon vermeiden, argumentierte der Hartmannbund – und die Organisation der Impfprozesse ließe sich einfacher steuern. (dpa) 

Lange Warteschlangen bei den Impfzentren am heutigen Samstag

Berliner Gesundheitssenatorin warnt vor Ausbreitung der Delta-Variante 

Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) hat angesichts der Risiken durch die ansteckendere Delta-Variante zu Vorsicht gemahnt. „Wir haben gerade umfassend gelockert. Jetzt müssen wir abwarten beziehungsweise alle miteinander dafür sorgen, dass die Entwicklung nachhaltig ist“, sagte Kalayci am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. „Wir Berlinerinnen und Berliner müssen vorsichtig bleiben, da die Verbreitung der Delta-Variante als Risiko da ist.“

Nach Angaben der Gesundheitsverwaltung gibt es in Berlin derzeit 156 nachgewiesene Fälle der zuerst in Indien entdeckten Coronavirus-Variante. Es sei aber eine Zunahme der Delta-Variante bei insgesamt abnehmenden Infektionszahlen zu beobachten. Die Sieben-Tag-Inzidenz in Berlin war am Freitag mit 8,4 zum ersten Mal seit langem wieder einstellig.

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat davor gewarnt, Erfolge in der Pandemiebekämpfung zu verspielen. RKI-Präsident Lothar Wieler sagte am Freitag in Berlin, durch die ansteckendere Delta-Variante, die bisher auf niedrigem Niveau in Deutschland kursiere, könne sich das Virus wieder verbreiten. Vor allem durch Impfen, Masketragen in Innenräumen und Abstandhalten könnten wiedergewonnene Freiheiten aber erhalten bleiben, sagte Wieler.

Seit Freitag gelten in Berlin eine Reihe von Lockerungen der Corona-Maßnahmen. So sind beispielsweise wieder Veranstaltungen im Freien mit bis 1000 Menschen erlaubt genau wie der Verkauf von Alkohol ab Mitternacht. Bei Tanzveranstaltungen unter freiem Himmel dürfen bis zu 250 Personen teilnehmen, wenn sie einen negativen Corona-Test nachweisen können. (dpa)

Inzidenz in Brandenburg sinkt weiter 

In Brandenburg ist die Sieben-Tage-Inzidenz am Freitag auf 4,9 gesunken. Am Donnerstag lag die Zahl noch bei 5,2 und am Mittwoch bei 6, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Den niedrigsten Wert hält weiterhin der Kreis Prignitz mit 1,3. Den höchsten Wert hat Cottbus mit 13,0, am Donnerstag lag der Wert noch bei 15.

Am Freitag wurden 7 neue Corona-Fälle vom Ministerium gemeldet. Am Donnerstag hatten die Gesundheitsämter landesweit 3 neuen Fälle gemeldet, am Mittwoch 17 und am Dienstag 32. Die Zahl der Infizierten und Erkrankten lag bei schätzungsweise 500. Derzeit laufen in einigen Landkreisen  Datenbereinigungen. Dabei handelt es sich jedoch meist um Fälle, die länger zurückliegen und nicht den Wert der Datenbereinigung betreffen. (dpa)

Corona-Inzidenz in Berlin sinkt auf 8,4

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Berlin auf 8,4 (Donnerstag: 10,7) gesunken. Das geht aus dem aktuellen Corona-Lagebericht für Berlin am Freitag hervor. 
Sechs weitere Todesfälle wurden für Berlin gemeldet. 
Der Bezirk mit der höchsten Inzidenz in Berlin ist laut Lagebericht Spandau (15,1), gefolgt von Mitte (12,7) und Reinickendorf (10,9). Der Bezirk mit der niedrigsten Inzidenz ist Pankow (3,9).
Neben der Inzidenz zeigen auch die anderen Corona-Ampeln Grün: Der R-Wert, der angibt, wie viele weitere Menschen im Mittel von einem Infizierten angesteckt werden, liegt bei 0,6. Der Anteil der für Covid-Patienten benötigten Plätze auf Intensivstationen beträgt 7,6 Prozent.
Der Anteil der Berliner mit mindestens einer Impfung liegt bei 50 ProzentVollständig geimpft sind 27,1 Prozent.
179.824 Berliner haben sich seit Beginn der Pandemie nachweislich infiziert. 3541 starben an oder mit der Krankheit, die das Virus auslöst.

Jeder zweite Berliner hat laut Senat mindestens erste Corona-Impfung

Knapp ein halbes Jahr nach Beginn der Corona-Impfungen ist nach Senatsangaben jeder zweite Berliner mindestens einmal geimpft. Mit einer Impfquote von 50 Prozent liegt die Hauptstadt knapp über dem Bundesdurchschnitt (49,6 Prozent), wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Die Quote der vollständig Geimpften wird mit 27,1 Prozent angegeben. Bundesweit sind es dagegen 28,8 Prozent.
Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) sieht bei den Erstimpfungen einen “erfreulichen Meilenstein” erreicht. “Dennoch bleiben große Herausforderungen, wie Auffrischungsimpfungen und Impfung von Kindern und Jugendlichen“, sagte sie am Donnerstag.
1,835 Millionen Menschen haben in Berlin mindestens eine Impfung erhalten, knapp eine Million gelten als vollständig geimpft. Aus den Zahlen geht nicht hervor, wie viele Menschen aus dem Brandenburger Umland darunter sind, die über ihre Berliner Arbeitgeber oder von Hausärzten in Berlin geimpft wurden.
Nur mit der Erstimpfung sind die Menschen nach Angaben des RKI nicht genügend vor einer Infektion mit dem Coronavirus geschützt. Um weitgehend auf Schutzmaßnahmen verzichten zu können, brauchen mehr als 80 Prozent der Bevölkerung einen Immunschutz – entweder durch vollständige Impfung oder durchgemachte Infektion plus Impfung. (dpa)

Corona-Pandemie in Berlin : Bezirk Mitte gibt Impfungen für alle frei

Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD)
 
Bild:
Foto: Jörg Carstensen/dpa 

Ab Freitag darf in Berlin wieder getanzt werden

Ab Freitag dürfen in Berlin wieder „Tanzlustbarkeiten“ im Freien stattfinden – mit maximal 250 Personen. Das ist zwar noch keine große Party, trotzdem öffnen viele Clubs wie das About Blank, der Club der Visionäre, Birgit und Bier, Ritter Butzke oder das Sisyphos ihre Open-Air-Tanzflächen. 
Gäste müssen einen negativen Test vorzeigen und auf der Tanzfläche, wo kein Mindestabstand eingehalten werden kann, eine FFP2-Maske tragen. Zwar durften die Clubs bereits seit dem 21. Mai ihre Außenbereiche für den Verzehr von Speisen und Getränken öffnen, tanzen war aber bisher nicht erlaubt. Außerdem entfällt ab diesem Freitag das nächtliche Alkohol-Ausschank-Verbot. 
Wie die Clubs ihren Einlass organisieren, bleibt ihnen freigestellt. Für einige Veranstaltungen, zum Beispiel bei Birgit und Bier, muss man vorab Tickets kaufen, andere Läden, wie das About Blank oder Sisyphos, regeln den Einlass über das bewährte Schlangestehen-System.
Dass diese Veranstaltungen die nächtlichen illegalen Raves in den Berliner Grünanlagen und Parks ablösen werden, kann bezweifelt werden. Die Zahl von 250 Personen, die sich gleichzeitig auf einer Veranstaltung aufhalten dürfen, ist viel zu gering als dass sie die Interessen aller Tanzwütigen befriedigen könnte. Bei einer Tanzveranstaltung im Revier Südost, die am letzten Sonntag als Teil eines Pilotprojekts stattfand, wurden die dafür erlaubten 300 Tickets vorab verlost – angemeldet hatten sich innerhalb von weniger als zwei Tagen mehr als 6000 Leute, wie die Pressesprecherin des Clubs sagte.
Auch Georg Kössler, clubpolitischer Sprecher der Berliner Grünen, findet die Personenzahl zu gering. „Die Stadt ist so untertanzt, der Bedarf an solchen Veranstaltungen ist riesig“, sagte er dem Tagesspiegel. Er fordert, dass vollständig Geimpfte nicht zu der Maximal-Personenzahl zählen sollten. Und, dass Clubs – vor allem für Geimpfte – mit Hygienekonzept auch ihre Innenräume bald wieder öffnen können. Außerdem hofft Kössler, dass einige Bezirke Freiflächen für Tanzveranstaltungen zur Verfügung stellen: „Jeder große Parkplatz ist eine potenzielle Partyfläche.“ (Jana Weiss) 

Ab Freitag 1000 Personen bei Tennis-Turnier in Berlin zugelassen

Für das Rasentennis-Turnier der Damen in Berlin sind ab Freitag 1000 Menschen auf der Anlage des ausrichtenden LTTC Rot-Weiß im Grunewald zugelassen. Einen entsprechenden Senatsbeschluss setzt der Veranstalter um, wie er am Donnerstag bekanntgab.
Demnach wird die Anzahl der Personen im und am Steffi-Graf-Stadion gegenüber den ersten Tagen verdoppelt. In der Zahl inbegriffen sind alle, die sich auf dem Gelände bewegen: Spielerinnen, Ballkinder, Journalisten, Sicherheitsmitarbeiter, Servicekräfte und Zuschauer.
„Es freut uns sehr, dass wir ab Freitag noch mehr Fans anbieten können, Tennis live zu erleben. Auch den Spielerinnen tut die Atmosphäre auf den Rängen extrem gut“, sagte Turnier-Direktorin Barbara Rittner. Am Dienstag hatte der Berliner Senat beschlossen, dass ab 18. Juni bei Veranstaltungen im Freien 1000 Menschen zugelassen sind. (dpa)

16.000 Bußgeldverfahren wegen Verstößen gegen Corona-Verordnungen

Brandenburgs Kommunen haben seit Ende März vergangenen Jahres rund 16.000 Bußgelder im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verhängt. Dadurch nahmen die Landkreise und kreisfreien Städte rund 1,2 Millionen Euro ein, wie aus der Antwort des Sozialministeriums in Potsdam auf eine Anfrage aus der CDU-Landtagsfraktion hervorgeht.
Die Staatsanwaltschaften leiteten rund 800 Ermittlungs- und Ordnungswidrigkeitsverfahren nach Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz und Verwaltungsvorschriften zur Eindämmung der Pandemie ein. Auf insgesamt etwa 9100 Euro summierten sich die verhängten Geldstrafen und Bußgelder.
Die meisten Bußgelder wurden den Angaben zufolge in Potsdam ausgesprochen – bei 2125 Verfahren. An zweiter Stelle folgte mit 1653 Verfahren der Landkreis Barnim. Mit nur 35 Bußgeldverfahren rangierte der Landkreis Potsdam-Mittelmark an letzter Stelle.
Zu den geahndeten Delikten gehören neben Verstößen gegen Bestimmungen des Infektionsschutzgesetzes und gegen Hygienevorschriften der Corona-Verordnungen auch fehlende oder falsche Dokumentationen von Covid-19-Schutzimpfungen. (dpa)

Inzidenz in Brandenburg sinkt auf 5,2

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen in Brandenburg sinkt weiter. Es sei ein Wert von 5,2 ermittelt worden, teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag mit (Stand: 17. Juni, 00.00 Uhr). Am Mittwoch betrug die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen 6,0, am Dienstag 6,2 und am Montag 6,6.
Den höchsten Wert verzeichneten die kreisfreie Stadt Cottbus mit 15 und der Landkreis Teltow-Fläming mit 13,5. In der Landeshauptstadt Potsdam lag der Wert bei 1,7. Derzeit laufen in einigen Landkreisen Datenbereinigungen. Dabei handelt es sich jedoch meist um Fälle, die länger zurückliegen und nicht den Wert der Datenbereinigung betreffen. Die Gesundheitsämter meldeten landesweit 3 neuen Corona-Fälle, am Mittwoch waren es 17 und am Dienstag 32. Die Zahl der Infizierten und Erkrankten lag bei schätzungsweise 500. (dpa)
Mehr Aktuelles zur Corona-Pandemie in Potsdam und Brandenburg lesen Sie im Newsblog der Potsdamer Neuesten Nachrichten:

tagesspiegel

Inzidenz in Berlin sinkt auf 10,7 – Wert halbiert sich im Vergleich zur Vorwoche

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Berlin auf 10,7 (Mittwoch: 12,2) gesunken. Das geht aus den aktuellen Corona-Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) am Donnerstag hervor. 
Damit hat sich die Zahl der Ansteckungen binnen sieben Tagen je 100.000 Einwohner im Vergleich zur Vorwoche nahezu halbiert: Am vergangenen Donnerstag lag der Wert in Berlin bei 20,2 – die Corona-Ampel der Gesundheitsverwaltung zeigte Gelb.
Am Donnerstag wurden in Berlin 64 neue Fälle sowie sechs weitere Todesfälle gemeldet. 
Der Bezirk mit der höchsten Inzidenz in Berlin ist Spandau (21,6), gefolgt von Mitte (14,8) und Reinickendorf (14,3), wie aus dem Lagebericht der Gesundheitsverwaltung hervorgeht.
Neben der Inzidenz zeigen auch die anderen Corona-Ampeln Grün: Der R-Wert, der angibt, wie viele weitere Menschen im Mittel von einem Infizierten angesteckt werden, liegt bei 0,63. Der Anteil der für Covid-Patienten benötigten Plätze auf Intensivstationen beträgt acht Prozent.
Wie aus dem Lagebericht der Gesundheitsverwaltung hervorgeht (Quelle: RKI, Stand 16.6.) liegt der Anteil der Berliner mit mindestens einer Impfung bei 49,4 Prozent (knapp 1,8 Millionen Menschen). Vollständig geimpft sind 26,6 Prozent – insgesamt 960.877 Menschen.

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Digitale Impfnachweise sollen ab Mittwochabend ausgestellt werden

Wer bereits seine zweite Impfung in einem Berliner Impfzentrum erhalten hat und zudem bei Doctolib registriert ist, soll heute Nacht ab 21 Uhr automatisch einen digitalen Impfnachweis ausgestellt bekommen. Das europaweit gültige Zertifikat werde im Dokumentenbereich des Doctolib-Kontos zu finden sein, teilte die Senatsgesundheitsverwaltung am Mittwoch in Berlin mit.

Insgesamt soll es sich um rund 250.000 Impfzertifikate handeln. Sie auszustellen werde „einige Zeit in Anspruch nehmen“, hieß es. Sobald der Nachweis ausgestellt worden ist, werde derjenige oder diejenige per E-Mail informiert. Der im Dokument enthaltene QR-Code könne dann in die CovPass-App oder die Corona-Warn-App eingelesen werden.

Wer kein Doctolib-Konto hat, kann dann laut der Gesundheitsverwaltung auf zwei Wegen zum Impfzertifikat kommen: Eine Option ist, in eine Apotheke zu gehen, die bei der Aktion mitmacht, und sich das Zertifikat dort ausstellen zu lassen. Eine Liste der teilnehmenden Apotheken findet sich im Internet unter www.mein-apothekenmanager.de.

Alternativ sollten „in wenigen Tagen“ Ausgabestellen in Impfzentren eingerichtet werden. Dort soll es laut Gesundheitsverwaltung auch ohne schriftliche Bescheinigung möglich sein, anhand der Buchungen die vergangenen Termine den Geimpften zuzuweisen. Wer diese Möglichkeit Gebrauch nutzen will, muss sich vorher anmelden, persönlich erscheinen und sich ausweisen.

Eine erfolgte Impfung kann man allerdings auch weiterhin nichtdigital nachweisen.

In Berlin können sich Studierende jetzt an Hochschulen impfen lassen. Wir haben vorbeigeschaut.

Schwerpunkt-Impfungen in Berlin-Mitte starten am Freitag

In Berlin-Mitte beginnen am Freitag die Schwerpunkt-Impfungen im Soldiner Kiez. Wer will, kann sich bis Sonntag immer von 9.30 bis 17.30 Uhr in der Turnhalle der Wilhelm-Hauff-Grundschule in der Gotenburger Straße 8 ohne Termin impfen lassen. Geimpft wird mit Moderna und Johnson & Johnson, wie der Bezirk mitteilte. Die sogenannten Schwerpunkt-Impfungen sind Impf-Aktionen für Gegenden mit hohen Ansteckungszahlen.
Am Freitag sollen laut Bezirksamt Bürgerinnen und Bürger Vorrang haben, die in folgenden Straßen wohnen: Koloniestraße, Holzstraße, Soldiner Straße, Osloer Straße, Prinzenallee, Stockholmerstraße, Zechliner Straße, Wollankstraße, Wilhelm-Kuhr-Straße, Sternstraße, Nordbahnstraße, Kühnemannstraße, Provinzstraße, Drontheimerstraße, Kattegatstraße, Fischhauser Weg, Papierstraße, Gotenburger Straße und der Gottschalkstraße.

Sieben-Tage-Inzidenz in Brandenburg sinkt auf 6

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen ist in Brandenburg auf einen Wert von 6 gesunken. Das teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch mit. Am Dienstag betrug die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen 6,2, am Montag 6,6. Den höchsten Wert verzeichnete der Landkreis Teltow-Fläming mit 14,7, den niedrigsten der Landkreis Prignitz mit 1,3.
Die Gesundheitsämter meldeten landesweit 17 neue Corona-Fälle, am Dienstag waren 32 angegeben worden. Die Diskrepanz wurde mit umfangreichen Datenbereinigungen in einigen Landkreisen begründet. Die Zahl der Infizierten und Erkrankten lag bei schätzungsweise 700. (dpa)

Maskenpflicht, Open-Airs, private Feiern: Diese neuen Corona-Regeln gelten ab Freitag in Berlin

Weiter sinkende Corona-Zahlen in Berlin: Inzidenz bei 12,2

Die Corona-Zahlen gehen in Berlin weiter zurück. In den vergangenen sieben Tagen infizierten sich je 100.000 Einwohner 12,2 Menschen, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Mittwoch mitteilte. Am Vortag lag die Sieben-Tag-Inzidenz noch bei 13,6.
Nach Angaben des Instituts gab es innerhalb von 24 Stunden 24 Neuinfektionen sowie neun Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.
Knapp 180.000 Berlinerinnen und Berliner haben sich seit Beginn der Pandemie nachweislich infiziert. 3529 starben an oder mit der Krankheit, die das Virus auslöst. (dpa)

Brandenburg öffnet die Clubs und hebt Kontaktbeschränkungen auf – Maskenpflicht im Freien entfällt

Brandenburgs Landesregierung hat angesichts sinkender Infektionszahlen weitreichende Lockerungen der Corona-Beschränkungen beschlossen. So seien ab Mittwoch sämtliche Kontaktbeschränkungen in der Öffentlichkeit aufgehoben und Tanzclubs könnten mit beschränkter Personenzahl unter strengen Hygiene-Auflagen wieder öffnen, sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Dienstag nach der Kabinettssitzung.

Zudem soll die Maskenpflicht im Freien komplett entfallen. Auch in Grundschulen und Horten müssen Kinder keine Masken mehr tragen. Weiterhin gelten soll die Maskenpflicht dagegen in geschlossenen öffentlichen Räumen wie in Geschäften und im Nahverkehr. Auch die Hygiene- und Abstandsregeln müssten im öffentlichen Bereich weiter eingehalten werden, mahnte Woidke. „Wir freuen uns auf einen unbeschwerten Sommer, aber wir wollen auch einen schönen Herbst erleben.“
Eine Testpflicht etwa in der Innen-Gastronomie oder bei Kulturveranstaltungen entfällt, wenn die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche in einer Region fünf Tage lang unter 20 liege, erklärte der Regierungschef. Landesweit betrug die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag 6,2. „Derzeit gilt diese Erleichterung in allen Landkreisen und kreisfreien Städten in Brandenburg“, sagte Woidke.
Innenminister Michael Stübgen (CDU) rief die Brandenburger auf, sich trotz sinkender Infektionszahlen vollständig gegen das Coronavirus impfen zu lassen. „Wir müssen den Sommer nutzen, um uns vor einer Wiederholung des Pandemie-Winters zu schützen“, sagte Stübgen. Mehr Freiheiten führten bei manchen Menschen dazu, eine Impfung nicht mehr für notwendig zu halten. „Ein erneuter Lockdown lässt sich nur durch Impfschutz verhindern, und Impfschutz gibt es nur als Gemeinschaftsprojekt“, betonte der Minister.
Die weiteren Regelungen im Einzelnen:
Die Testpflicht gilt unabhängig von der Sieben-Tage-Inzidenz weiterhin in Schulen, in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, für Kontaktsport in Hallen und bei sexuellen Dienstleistungen. In der Außengastronomie gibt es keine Testpflicht mehr.
Die Maskenpflicht gilt weiter in geschlossenen öffentlichen Räumen sowie in allen weiterführenden Schulen.
In Diskotheken und Clubs gilt weiterhin grundsätzlich eine Testpflicht. Es darf nicht mehr als ein Gast pro zehn Quadratmeter eingelassen werden. Bundesweit zeigt sich bei Tanzclubs ein uneinheitliches Bild. In Berlin sind Tanzveranstaltungen im Freien mit bis zu 250 zeitgleich Anwesenden ebenfalls wieder möglich. Voraussetzung für die Teilnahme ist aber ein negativer Corona-Test. Auch Sachsen-Anhalt öffnet Clubs und Diskotheken: Die Besucherzahl ist auf 60 Prozent der sonst zugelassenen Gästezahl begrenzt, wie das Kabinett am Dienstag beschloss. In Bayern gibt es dagegen noch keine Öffnungsperspektive.
Private Feiern aus besonderem Anlass sind mit bis zu 100 Gästen draußen und 50 Teilnehmern drinnen erlaubt. Bei sonstigen Zusammentreffen in geschlossenen Räumen gilt weiterhin die Höchstzahl von zehn Personen aus zwei Haushalten.
Veranstaltungen sind grundsätzlich mit bis zu 1000 Gästen wieder zugelassen. In geschlossenen Räumen gilt eine Maskenpflicht und bei Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter zusätzlich eine Testpflicht.
Demonstrationen sind ohne Einschränkung der Personenzahl und ohne Maskenpflicht wieder erlaubt. (dpa)

Weitere Öffnungsschritte auch an Berliner Hochschulen

Angesichts der sinkenden Infektionszahlen hat der Berliner Senat heute auch weitere Öffnungsschritte für die Berliner Hochschulen beschlossen. Ab Freitag können die Hochschulen unter Beachtung von Hygienekonzepten und Einsatz ihrer Teststrategien die Präsenzanteile in Studium und Lehre erweitern. 
Neben den bereits erlaubten Praxisformaten in Kleingruppen sind nun weitere Lehrveranstaltungen vor Ort grundsätzlich erlaubt, die maximale Zahl der teilnehmenden Studierenden leitet sich dabei aus den Hygienekonzepten der Hochschulen sowie den allgemeinen Vorgaben der Dritten SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Landes ab. 
Bereits seit dem 4. Juni dürfen Bibliotheken und Arbeitsplätze an den Hochschulen öffnen und Mensen ihren Betrieb mit Speisen und Getränken zunächst zur Abholung anbieten. In geschlossenen Räumen der Hochschulen und Hochschulbibliotheken ist weiterhin eine medizinische Gesichtsmaske zu tragen.

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Eine Quelle: www.tagesspiegel.de

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