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„Corona-Notbremse ab Inzidenz von 100 zu ziehen“ – Spahn zählt Müller an

„Corona-Notbremse ab Inzidenz von 100 zu ziehen“ – Spahn zählt Müller an

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) fordert die Umsetzung der sogenannten Notbremse
Foto: AFP

Seit mehr als drei Tagen liegt der Inzidenzwert in der Hauptstadt bei über 100. Doch bislang führt das zu keinen Konsequenzen – in der Berlin gibt es für diesen Fall keinen Automatismus. Deshalb gab’s jetzt eine Rüge von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (40, CDU).

Anfang März verabredeten die Ministerpräsidenten eine sogenannte Notbremse für den Fall, dass die Inzidenz 100 übersteigt. Lockerungen sollen dann zurückgenommen werden. Mehrere Landkreise und auch Berlin wollen davon nichts wissen.

„Corona-Notbremse ab Inzidenz von 100 zu ziehen“ – Spahn zählt Müller an

„Ich glaube, dass es kein gangbarer Weg ist, jetzt wieder alles zurückzudrehen, was wir uns in den letzten Tagen und Wochen an Freiheiten und Möglichkeiten erkämpft haben“, sagte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (56, SPD) am Donnerstag im Abgeordnetenhaus.

Dafür wurde Müller am Freitag von Spahn angezählt. „Aus meiner Sicht ist die Notbremse ab einer Inzidenz von 100 wie vereinbart konsequent zu ziehen“, so Spahn. „Und ich kann nur empfehlen, dass wir das, was wir gemeinsam und einstimmig vereinbart haben zwischen Bund und Ländern, auch umzusetzen im Sinne des Brechens dieser Welle.“

„Corona-Notbremse ab Inzidenz von 100 zu ziehen“ – Spahn zählt Müller an

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) (Foto: dpa)

Der Senat kommt am Samstag zu einer Sondersitzung zusammen, berät über neue Maßnahmen.

Nach B.Z.-Informationen könnte es ähnliche Regelungen wie in Potsdam geben: Einkaufen weiterhin mit Termin, aber nur mit tagesaktuellem Corona-Test. Ergebnisse sollen nach 17 Uhr auf einer Pressekonferenz verkündet werden.

„Ich rate zu einer gewissen Gelassenheit“, so FDP-Gesundheitsexperte Florian Kluckert (45) zur B.Z. „Die Risikogruppen sind durchgeimpft, und im Einzelhandel ist die Ansteckungsgefahr beim Tragen einer Maske nicht so groß. Das muss nur gut durchgesetzt und kontrolliert werden.“

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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