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Comeback von Dardai misslungen: Hertha verliert in Frankfurt

Das Comeback von Pal Dardai als Cheftrainer von Hertha BSC ist mit einem 1:3 (0:0) bei Eintracht Frankfurt misslungen. Unter der Regie des Nachfolgers von Bruno Labbadia traten die Berliner im Fußball-Bundesligaspiel am Samstag vielversprechend auf, mussten sich am Ende aber den spielstarken Platzherren beugen.

Comeback von Dardai misslungen: Hertha verliert in Frankfurt

© dpa

Herthas Maximilian Mittelstädt (l) und der Frankfurter Tuta kämpfen um den Ball.

Die nun seit fünf Spielen sieglosen Gäste gingen durch Krzysztof Piatek (66. Minute) in Führung. André Silva (67.) schoss nicht nur den Ausgleich, sondern auch das 3:1 (90.+5) per Foulelfmeter. Kurz zuvor hatte Martin Hinteregger (85.) das 2:1 geköpft. Für die Frankfurter, die zumindest vorerst auf einen Champions-League-Rang sprangen, war es das achte Spiel in Serie ohne Niederlage.

Der Ungar Dardai setzte bei seiner Rückkehr auf die Hertha-Bank nach rund 19 Monaten schon vor dem Anpfiff ein kräftiges Zeichen, in dem er die Startelf umfassend umbaute. Fünf neue Profis beorderte er in die Anfangsformation. Dabei erwies sich Dardais Entscheidung, Rune Jarstein für Alexander Schwolow ins Tor zu stellen, als guter Griff.

Der Norweger sorgte mit starken Paraden dafür, dass die Gäste ohne Gegentreffer in die Pause gehen konnten. Glänzend wehrte er in der 28. Minute er einen Schuss von Daichi Kamada aus Nahdistanz ab, nachdem er zuvor schon gegen Evan N'Dicka (21.) souverän geklärt hatte. Kurz vor der Pause lenkte Jarstein zudem noch einen Schuss von André Silva (43.) gekonnt an seinem Gehäuse vorbei.

Allerdings brauchte der Hertha-Keeper auch die Hilfe seiner Teamkollegen, um die Null gegen die erneut spielfreudigen und kombinationsstarken Frankfurter in der ersten Hälfte zu halten. In der 11. und 58. Minute rettete Lucas Tousart jeweils gegen Silva. Glück hatten die Berliner bei einem Schuss des quirligen Filip Kostic (60.), als der Ball nur an den Außenpfosten prallte.

Nach den vielen vergebenen Chancen der dominierenden Hessen waren es die Berliner, die in Führung gehen konnten. Gegen einen Flachschuss aus 18 Metern von Piatek war Nationaltorwart Kevin Trapp machtlos. Doch die Freude des an der Seitenlinie jubelnden Dardai währte nur kurz. Nach dem Anstoß köpfte Silva nach einer Kostic-Hereingabe zum Ausgleich ein. Der nach gut einer Stunde eingewechselte Luka Jovic war als Joker dieses Mal nicht erfolgreich. Dafür waren es Abwehrchef Hinteregger und erneut Silva, die den Sieg perfekt machten. Silva traf per Foulelfmeter zum 16. Mai in dieser Saison. Für die Hessen war es zudem der erste Heimsieg gegen Hertha BSC seit sechs Jahren.

Eine Quelle: www.berlin.de

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