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Bushido und Anna-Maria sprechen über ihr Baby-Drama

Bushido und Anna-Maria sprechen über ihr Baby-Drama

Anna-Maria und Bushido erwarten Drillinge, hatten sich so darauf gefreut. Doch jetzt bangen um das Leben eines ihrer Babys
Foto: picture alliance / Eventpress He

Es ist kaum vorstellbar, was Rapper Bushido (42) und seine Frau Anna-Maria (39) gerade durchmachen. Sie bangen um das Leben eines ihrer drei noch ungeborenen Babys – und die Ärzte machen ihnen kaum noch Hoffnung.

„Die Ärzte sagen, das Herz unserer Tochter wird in den nächsten Tagen einfach aufhören zu schlagen“, erklärt Bushidos Frau im Magazin „Bunte“ das Baby-Drama. „Dieser Gedanke zerreißt mich innerlich. Mein Herz ist gebrochen.

Anna-Maria und Bushido hatten sich so auf ihre Drillingsmädchen gefreut, jetzt fühlen sie nur noch Angst und Sorgen.

„Ich bin ein Wrack, körperlich wie seelisch, habe zwölf Kilo abgenommen“, erzählt Bushido. „Als das Drama mit den Drillingen anfing, bekam ich extreme Panikattacken. Die Ärzte diagnostizierten Depressionen und Burn-out. Ich gehe drei Tage in der Woche zu zwei Therapeuten.“

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Der Tag als Anna-Maria nach dem Einkaufen plötzlich starke Schmerzen bekam, wird für immer ihr Gedächtnis eingebrannt sein. „Der Bauch wurde plötzlich überdimensional dick und ganz hart. Ich dachte, ich hätte mich überanstrengt. Abends hatten wir Freunde zum Essen bei uns. Ich stand vom Tisch auf …“, beginnt die Schwangere zu erzählen.

Und ihr Mann führt fort: „ … Anna-Maria fing an zu schreien. Ich blickte runter auf den weißen Marmorboden – und diesen Anblick werde ich mein Leben lang nie mehr vergessen: Alles war voller Blut, mittendrin ein Klumpen.“

Beide dachten, sie hätten ihre Drillinge verloren, Anna-Maria kam sofort in eine Klinik. „Sie wussten nicht, woher das viele Blut kam“, erzählt Bushidos Frau. „Im Ultraschall sah man den Herzschlag der drei Mädchen. Allerdings sagten sie uns auch, dass die Plazenta von einem nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt würde. Wir waren trotzdem erst mal erleichtert.“

Dann der nächste Schock. Bei einer Feindiagnose in der 18. Schwangerschaftswoche sagte man dem Paar, dass ein Mädchen womöglich behindert sein könnte, legte nahe, das Kind „bewusst zu töten“, um die anderen Babys nicht zu gefährden. Bushido und Anna-Maria entschieden sich dagegen.

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Im 5. Monat bekam Anna-Maria nach einer Fruchtwasseruntersuchung auch noch einen Blasensprung, hatte wieder Angst, sie würde alle drei Babys verlieren. Mit dem Rettungswagen kam sie erneut in eine Klinik, musste eine ganze Woche komplett im Bett liegen.

Anna-Maria: „Nun bange ich, dass sie bis zur 29. Woche, also Anfang siebter Monat, im Mutterleib bleiben, dann würden wir die Geburt riskieren. Auf dem Ultraschall sieht das Mädchen mit der viel zu kleinen Plazenta inzwischen genauso groß und munter aus wie ihre Schwestern. Sie wirkt ganz normal, hat 40 Gramm zugenommen in dieser Woche. Trotzdem wird sie sterben, sagen die Ärzte.“

Das Paar hoffe trotz allem noch auf ein Wunder, erklärt Bushido. „Aber sollte die Kleine es tatsächlich nicht schaffen, werden wir sie beerdigen lassen. Sie bekommt ein Grab bei meinen Eltern auf dem muslimischen Teil eines Berliner Friedhofs und sie bekommt einen Namen. Sie ist unsere Tochter.“

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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