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BILD-Vergleich zeigt die wahren Giga-VerschwenderDer irre Streit um Teslas Wasserbrauch

BILD-Vergleich zeigt die wahren Giga-VerschwenderDer irre Streit um Teslas Wasserbrauch

Das Baugelände der Tesla Gigafactory östlich von Berlin

Foto: picture-alliance Teilen Twittern SendenVon: Michael Sauerbier
16.08.2021 – 15:22 Uhr

Grünheide – Örtliche Umweltschützer und Berliner Gegner des Projekts schüren die Angst vor der Grünheider E-Autofabrik. Doch eine BILD-Recherche zeigt: Tesla wird unter Brandenburgs Großbetrieben eher ein „Kleinverbraucher“ sein.

„Stoppt Tesla – rettet unser Trinkwasser!“ mit diesen Parolen demonstrierten am Freitag Mitglieder der “Wassertafel” vorm Brandenburger Tor. Ihr einziges Ziel: Das moderne Werk für umweltfreundliche Fahrzeuge verhindern. Weil es angeblich zu viel Wasser braucht.

BILD-Vergleich zeigt die wahren Giga-VerschwenderDer irre Streit um Teslas Wasserbrauch

Der Berliner Wassertisch, die Bürgerinitiative Grünheide, der NABU Kreisverband Fürstenwalde protestieren am Brandenburger Tor gegen den Bau der Fabrik von Tesla in Grünheide

Foto: Florian Boillot

Doch der Vergleich mit anderen Brandenburger Großbetrieben zeigt ein ganz anderes Bild:

► Das Tesla-Werk mit 12 000 neuen Jobs soll laut Bauantrag bis zu 1,4 Millionen Kubikmeter Wasser im Jahr verbrauchen – weniger als halb so viel wie ursprünglich geplant.

► Das BASF-Chemiewerk Schwarzheide braucht mit nur 2000 Angestellten doppelt soviel: 3 Millionen Kubikmeter.

► 6 Millionen schluckt die Leipa-Papierfabrik in Schwedt (rund 1000 Jobs).

► 7 Millionen das Stahlwerk Eisenhüttenstadt (2500 Jobs).

Die beiden Top-Wasserverbraucher im Land nennen ihre Werte ungern öffentlich.

► 20 Millionen Kubikmeter darf die Ölraffinerie PCK Schwedt (1200 Jobs) aus Grund- und Oberflächenwasser fördern.

► 114 Millionen Kubikmeter Wasser verbraucht der Braunkohle-Konzern LEAG in der Lausitz. Der größte Teil verdampft durch Kühltürme aus der trockenen Region. Zig Millionen Tonnen Kohlendioxid aus den LEAG-Kraftwerken heizen das Klima zusätzlich auf.

Eine Quelle: www.bild.de

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