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Betrüger verschicken E-Mails : In Brandenburg kursieren gefälschte Absagen von Impfterminen

Offenbar geht es den Absendern der Nachrichten nur darum, Verunsicherung auszulösen. Das Brandenburger Innenministerium warnt nun vor der Masche. 

Betrüger verschicken E-Mails : In Brandenburg kursieren gefälschte Absagen von Impfterminen

Hinweisschild zum Impfzentrum in Rathenow in Brandenburg.Foto: imago images/Jochen Eckel

Das Innenministerium (MIK) des Landes Brandenburg warnt vor gefälschten Absagen für Corona-Impfungen. Betrüger würden über die E-Mail-Absenderadresse noreply@impfterminservice.com derzeit Menschen drüber informieren, dass ihr Impftermin abgesagt wurde. 

Die E-Mailadresse sehe vertrauenserweckend aus und ähnele bis auf die Endung „.com“  der echten Mailadresse des Bundes noreply@impfterminservice.de. Die Nachrichten mit dem Absender noreply@impfterminservice.com seien falsch, heißt es der Mitteilung des Innenministeriums vom Dienstag dieser Woche. „Sollten Sie eine solche E-Mail zukünftig erhalten oder bereits erhalten haben, löschen Sie die Nachricht unbeachtet.“ 

Die Warnung vor den falschen Absagen habe man auf Bitte der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) herausgegeben, sagte ein MIK-Sprecher. Ob die falschen Nachrichten nur in Brandenburg im Umlauf sind, ist unklar. 

In Berlin dürften sie wenig Sinn ergeben, da es dort keine Online-Terminvergabe wie in Brandenburg gibt. Eine Sprecherin der Kassenärztlichen Bundesvereinigung sagte, ihr seien keine entsprechenden Meldungen aus anderen Bundesländern bekannt. 

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Derzeit gibt es keine Hinweise darauf, wer die falschen Mails in Umlauf bringt. Offenbar geht es dem- oder denjenigen nur darum, Verunsicherung auszulösen. 

Das könnte derzeit auch gelingen, vor allem nachdem Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) am Mittwoch angekündigt hatte, dass das Land die Terminvergabe für Erstimpfungen wegen Engpässen bei der Lieferung von Impfstoffen vorübergehend stoppt. Ein Ministeriumssprecher betonte deshalb noch einmal: „Alle bereits vergebenen Impftermine finden statt.“ 

Eine Quelle: www.tagesspiegel.de

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