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Berlins Bürgermeister hält Debatte um Corona-Lockerungen für verfrüht

Berlins Bürgermeister hält Debatte um Corona-Lockerungen für verfrüht

„Ich bin da im Moment sehr zurückhaltend“, sagte der SPD-Politiker am Dienstag nach einer Senatssitzung (Archivfoto)
Foto: picture alliance/dpa

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hält eine Debatte um mögliche Lockerungen in der Corona-Krise für verfrüht.

„Ich bin da im Moment sehr zurückhaltend“, sagte der SPD-Politiker am Dienstag nach einer Senatssitzung. Zwar freue er sich über sinkende Infektionszahlen und eine leichte Entlastung der Intensivstationen. „Aber das ist immer noch auf zu hohem Niveau.“

Der amtierende Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) erinnerte daran, dass eine Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche Richtlinie für die bundesweiten Maßnahmen im Lockdown sei.

„Wir haben in Berlin eine 30er Inzidenz beschlossen als Warnlinie. Und sind jetzt bei gut 80“, sagte er weiter. „Das heißt, ich kann im Moment noch nicht guten Gewissens von Öffnungsszenarien reden und von Lockerungen, weil wir noch einen Weg vor uns haben.“

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Der Lockdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist bislang bis zum 14. Februar befristet. Am 10. Februar wollen Bund und Länder in einer weiteren Schalte mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) beraten, wie es dann weitergeht.

Sobald Öffnungsschritte möglich seien, müssten Schulen und Kitas besondere Priorität haben, so Müller. „Das A und O ist der Bildungsbereich.“ Danach spielten sicher Einzelhandel, Gastronomie und Hotellerie eine Rolle.

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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