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Berliner Party-König bot sich Frauen im Internet an

Berliner Party-König bot sich Frauen im Internet an

Daniel Höferlin bei einer Restaurant-Eröffnung im Juni 2007 in Berlin. Er war bekannt für seine ausschweifenden Partys
Foto: picture-alliance/ dpa

War Eifersucht im Spiel? Seit über fünf Monaten sitzt der Berliner Party-König Daniel Höferlin (49) in Basel (Schweiz) wegen Totschlagsverdacht im Gefängnis.

Höferlin wird verdächtigt, etwas mit dem Tod einer 39-jährigen Deutschen, die Anfang Februar tot im Hinterhof eines Mehrparteien-Mietshauses in Basel gefunden wurde, zu tun zu haben. Anwohner hatten damals, an einem Montagmorgen, die Polizei verständigt.

Die Frau, bei der es sich nach B.Z.-Informationen um Höferlins Lebensgefährtin Anja K. handelt, wurde laut der Staatsanwaltschaft Opfer eines Gewaltverbrechens. Es besteht der Verdacht, dass die Frau aus einem Fenster gestoßen wurde.

Pikant: Höferlin hielt sich zum Todeszeitpunkt in dem Haus auf. Wie B.Z. jetzt erfuhr, könnte in der Beziehung des Paares Eifersucht eine Rolle gespielt haben!

Denn: Demnach bot sich der ehemalige „GZSZ“-Schauspieler und Sänger der Pop-Band „Just friends“ Frauen im Internet unter dem Namen „Manos“ als Model für Intimmassagen an.

Auf der Schweizer Website, die scheinbar von Höferlin und Anja K. betrieben wird, wirbt „Manos“ mit „Tantra-Massagen für Frauen“, dazu wird ein Foto von Höferlin ohne T-Shirt gezeigt. Er sei „offen für Fragen, Feedback und Erfahrungsaustausch“.

Berliner Party-König bot sich Frauen im Internet an

Daniel Höferlin und US-Schauspieler Ryan Philippe im Jahr 2007 (Foto: XAMAX)

Wie B.Z. bereits berichtete, soll auch seine Freundin Anja K. als „Estella“ mit Tantra-Massagen ihr Geld verdient haben. „Estella“ wird ebenfalls noch auf der Homepage mit Foto und Info-Text aufgeführt. Wie B.Z. erfuhr, wussten nicht einmal enge Freunde von diesem Unternehmen des Paares.

Die Fixkosten des Duos in der Schweiz sollen hoch gewesen sein. Allein die Luxus-Wohnung, in der sie lebten, soll mehrere tausend Euro monatlich gekostet haben.

Für ihre Tantra- und Intimmassagen rief das Paar stolze Preise auf: Eine 90-minütige „Basic Massage“ kostet zum Beispiel 320 Euro, die 150-minütige „The Garden of Eden – Deluxe“ Massage für Paare 600 Euro.

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Auf der Homepage versprach Höferlin seinen Kundinnen, zu zeigen, wie sie den „Intimbereich des Mannes“ und den „gesamten Körper über einen längeren Zeitraum auf einem hohen sexuellen Erregungszustand“ halten können.

Darüber hinaus werben Anja K. und der einstige Berliner Party-König gemeinsam, laden auch Paare „herzlich“ ein zu einer Tantra-Reise.

Wie passt das zusammen?

Freunde erzählen, dass sich das Paar sehr geliebt haben soll. Wie B.Z. erfuhr, konnten sich der Partymacher und die Eventmanagerin sogar vorstellen zu heiraten. Höferlins Leben auf der Überholspur in der Berliner Club-Szene schien Geschichte zu sein, als er Anja K. traf. Vor über zwei Jahren zog Höferlin für seine Anja von Berlin nach Basel.

Durch seine neue Freundin schien er ruhiger geworden zu sein, machte Yoga, Entgiftungs- und Fasten-Kuren.

Doch bei den intimen Massage-Jobs von Höferlin und seiner Freundin liegt es zumindest nahe, dass sie sich Sex mit anderen gestattet haben. Sie könnten also eine offene Beziehung geführt haben.

Andere Männer und andere Frauen sollen in der schicken Dachgeschosswohnung ein und ausgegangen sein.

Was passierte in der Todesnacht? Die Ermittlungen einer Sonderkommission laufen noch. Anklage gegen Daniel Höferlin, der seit Monaten in U-Haft sitzt, wurde bisher noch nicht erhoben.

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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