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Bericht: Rund 10.000 Olympia-Freiwillige in Japan sagen ab

Bericht: Rund 10.000 Olympia-Freiwillige in Japan sagen ab

Im Oktober 2019 war die Euphorie in Japan noch groß, als Freiwilliger bei den Olympischen Spielen dabei zu sein. Doch das war vor Corona. Seitdem hat sich die Stimmung im Land sehr verändert (Archivfoto)
Foto: picture alliance/AP Images

In Japan sind Tausende von freiwilligen Helfern für die Olympischen Spiele einem Medienbericht zufolge abgesprungen. Wie der japanische Fernsehsender NHK am Mittwoch erfuhr, haben rund 10.000 der 80.000 für die Wettkampfstätten vorgesehenen Freiwilligen inzwischen abgesagt.

Als Gründe vermute das Organisationskomitee die Sorgen vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus und die Verschiebung der Spiele wegen der Pandemie.

Bericht: Rund 10.000 Olympia-Freiwillige in Japan sagen ab

IOC-Boss Thomas Bach (l) und Japans Premierminister Yoshihide Suga wollen die Olympischen Spiele durchziehen (Archivfoto) (Foto: picture alliance / Kyodo)

Die Spiele waren wegen der Pandemie um ein Jahr verschoben worden.

Rund 110.000 Volunteers hatten sich für die Olympischen und Paralympischen Spiele in Tokio registriert, darunter auch 30.000 für die Stadt.

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Japans Olympia-Macher erwarteten durch das Abspringen der Freiwilligen jedoch keine Probleme, hieß es.

Bericht: Rund 10.000 Olympia-Freiwillige in Japan sagen ab

Die Olympischen Ringe vor dem Olympia-Museum in Tokio. Am 23. Juli sollen die Spiele in der japanischen Hauptstadt steigen (Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Weil ausländische Fans von den Olympischen Spielen ausgeschlossen sind, ist der Aufwand geringer geworden. Japans Olympia-Macher und das Internationale Olympische Komitee versichern, dass die Spiele „sicher“ und „geschützt“ sein werden.

Doch allen Beteuerungen zum Trotz halten sich Zweifel und Sorgen. Auch unter den Freiwilligen, die die größte Gruppe der Teilnehmer stellen.

Sie wissen weniger als zwei Monate vor Beginn nicht einmal, ob sie auf Corona getestet, geschweige denn geimpft werden.

„Darüber gibt es null Informationen“, beklagte Barbara Holthus, stellvertretende Direktorin des Deutschen Instituts für Japanstudien in Tokio, im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Sie hat sich als Freiwillige für Olympia angemeldet.

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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