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Beim Elfmeter durch England : Dänischer Torwart offenbar mit Laserpointer angestrahlt

England folgt Italien ins Endspiel + Erste ARD-Finalreporterin hofft auf Ende der Geschlechter-Debatte + Uefa lädt Eriksen zum Finale ein + Der Newsblog.

Beim Elfmeter durch England : Dänischer Torwart offenbar mit Laserpointer angestrahlt

Kasper Schmeichel wurde von einem Zuschauer mit einem Laserpointer angeleuchtet.Foto: imago images

Medienberichten zufolge soll jemand dem Kasper Schmeichel unmittelbar vor dem Elfmeter ins Gesicht geleuchtet haben. Das zeigt auch eine TV-Aufnahme aus Finnland.(mehr dazu im Newsblog).

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Beim Elfmeter durch England : Dänischer Torwart offenbar mit Laserpointer angestrahlt

Laserpointer gegen dänischen Torwart

Auch am Tag nach dem Halbfinale sorgt die Elfmeter-Situation um Englands Raheem Sterling für viel Aufregung. Nicht nur aufgrund der fragwürdigen Schiedsrichter-Entscheidung, die letztlich zum entscheidenden Tor von Harry Kane im Nachschuss führte, sondern auch wegen eines Laserpointers, der offenbar auf den dänischen Torwart Kasper Schmeichel gerichtet wurde.
Medienberichten zufolge soll jemand dem Torhüter vor dem Elfmeter ins Gesicht geleuchtet haben. Das zeigt auch eine TV-Aufnahme aus Finnland. Im ZDF wurde sie nicht gezeigt. In den sozialen Medien wurde die Szene heftig kritisiert und viele User*innen forderten, den verantwortlichen Zuschauer zu bestrafen.

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Italiens Staatspräsident lässt sich Finale nicht entgehen

Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella will am Sonntag zum Finale der Europameisterschaft zwischen Italien und England nach London reisen. Der Quirinalspalast bestätigte am Donnerstag einen entsprechenden Bericht der Nachrichtenagentur Ansa. Die Squadra Azzurra spielt im Wembley-Stadion um den Titel und damit um ihren zweiten EM-Triumph nach 1968.

Der italienische Fußballverband (FIGC) teilte außerdem die Auflagen mit, unter denen 1000 Fans aus Italien zum Finale nach England reisen dürfen. Die Italien-Fans müssen demnach bestimmte Charterflüge für die Anreise nutzen, einen negativen PCR-Test vorlegen und bei ihrer Rückkehr nach Italien fünf Tage in Quarantäne. Die britischen Behörden hatten bereits zuvor erlaubt, dass jeweils 1000 Fans der Finalteilnehmer einreisen dürfen. Zuvor war dies noch untersagt gewesen. So durften aufgrund der Corona-Auflagen weder Anhänger aus Deutschland noch aus Dänemark zu den Spielen ihrer Teams nach London. (dpa)

Festnahmen nach Halbfinale

Bei Feiern zum Halbfinalsieg der englischen Nationalmannschaft in London hat die Polizei 20 Menschen festgenommen. Dabei habe es sich unter anderem um Körperverletzung, Störung der öffentlichen Ordnung sowie Angriffe auf Polizisten gehandelt, teilte die Behörde in der Nacht zum Donnerstag auf Twitter mit. England hatte das Spiel im Londoner Wembley-Stadion am Mittwoch mit 2:1 (1:1, 1:1) nach Verlängerung gegen Dänemark gewonnen und trifft am Sonntag im Finale an selber Stelle auf Italien.

Zahlreiche Menschen feierten den Erfolg auf Plätzen und Straßen der britischen Hauptstadt ohne Masken und Abstand. Am Leicester Square bestiegen einige Menschen einen Doppeldecker-Bus und schwenkten die englische Fahne. Festnahmen wegen Verstoßes gegen die Corona-Regeln gab es aber offenbar nicht. „Nach dem fantastischen Sieg Englands waren Beamte in ganz London unterwegs, um zu patrouillieren und mit den Menschen zu interagieren“, twitterte die Polizei. „Es gab große Gruppen von Menschen, die sich überwiegend im Zentrum Londons versammelten, und Beamte blieben in ihrer Nähe.“ (dpa)

Internationale Medien schreiben zum Finaleinzug von Englands Fußball-Nationalmannschaft und dem 2:1 Englands nach Verlängerung im EM-Halbfinale gegen Dänemark:

ENGLAND:
„The Times“: „England ist in einem Finale – einem Finale! – und dies sind die merkwürdigsten, seltensten und schönsten Worte, die man schreiben kann. Können 55 Jahre Schmerz wirklich zu Ende gehen? Kann England die respekteinflößenden Italiener mit all ihrer defensiven Widerstandsfähigkeit besiegen?

„Daily Mail“: „England in Ekstase, nachdem Harry Kanes Elfmeter-Abpraller-Tor die Three Lions in ihr erstes großes Finale seit 1966 bringt – gegen Italien am Sonntag – nach einem epischen 2:1 gegen Dänemark. England ist nur noch ein Spiel vom fußballerischen Ruhm entfernt, nachdem es sich einen spektakulären Sieg über Dänemark gesichert hat. Millionen von Fans sind im Traumland.“

„The Sun“: „Löwenherzen! England stürmt ins EM-Finale nach einem Thriller in der Verlängerung. Bringt es jetzt nach Hause, Jungs! England ist nur noch ein Spiel von seinem ersten großen Titel seit 1966 entfernt.“

DÄNEMARK:

„Berlingske“: „Abenteuer zu Ende – Dänemark raus bei der EM.“

„Jyllands-Posten“: „Dänemark raus bei der EM: Sie gaben alles, aber es war nichts mehr zum Geben da.“

„Erstes Bladet“: „Ihr habt alles gegeben!“

Dänischer Rundfunk DR: „Selbst der sensationelle Schmeichel musste sich am Ende beugen, als Dänemark uns das letzte Gebrüll gegeben hat.“

TV2: „Dänemarks EM-Abenteuer ist nach großem Drama zu Ende.“

SCHWEDEN:

„Expressen“: „England im Finale – Dänemark rausgeworfen nach Riesendrama in der Verlängerung.“ (dpa)

Gräfe gegen Elfmeter-Pfiff für England: „Hätte gesagt weiterspielen“

Frühere deutsche Schiedsrichter hätten die umstrittene Entscheidung vor dem Elfmeter zum 2:1 im EM-Halbfinale England gegen Dänemark anders getroffen. „Man kann ihn theoretisch geben, er ist jetzt nicht grottenschlecht“, sagte Ex-Referee Manuel Gräfe in der Nacht zu Donnerstag als Experte im ZDF über den Strafstoß. „Ich finde ihn hier persönlich nicht richtig. Ich hätte gesagt: Weiterspielen, weil es zum Turnier passt, weil es auch zur Linie des Schiedsrichters gepasst hätte.“
„Man sieht den Kontakt Knie gegen Wade. Aber Sterling geht mit der Intention schon in den Zweikampf – man sieht, dass er den Körper nach vorne verlegt, den will er ziehen, den will er cheaten, wie man so schön sagt“, sagte der 47 Jahre alte Gräfe. „Aufgrund des Fallmusters sieht man eigentlich schon, dass das nicht ausreichend ist.“
Auch der frühere Unparteiische Lutz Wagner sieht die Entscheidung des Niederländers Makkelie kritisch. „Es wäre besser gewesen, wenn er den Strafstoß nicht pfeift“, sagte der 58-Jährige als Experte der ARD-„Sportschau“. „Das hat nicht zur sonstigen Regelauslegung im Turnier und auch nicht zu der von Danny Makkelie gepasst, das ist konträr zur allgemeinen Zweikampfbewertung bisher. Es wurde eher viel laufen gelassen.“
Vor dem Elfmeter war noch zu sehen, dass ein zweiter Ball nahe des dänischen Strafraums auf dem Feld lag. Aus Sicht von Wagner war dies aber kein zwingender Grund, das Spiel zu stoppen. „Offenbar hat Makkelie keine Beeinflussung des Spielgeschehens und der beteiligten Spieler festgestellt, dann muss er auch nicht unterbrechen“, sagte er. (dpa)

Hjulmand kritisiert Elfmeter-Pfiff: Hätte es nicht geben sollen

Dänemarks Trainer Kasper Hjulmand hat die Elfmeter-Entscheidung beim EM-Aus am Mittwoch in London deutlich kritisiert. „Wir sind sehr enttäuscht, es ist hart für mich, darüber zu sprechen. Vielleicht kann ich das in einigen Tagen besser sagen“, sagte der 49-Jährige nach dem 1:2 nach Verlängerung gegen England im Halbfinale der Fußball-Europameisterschaft. „Dass es so entschieden wird – ich habe die internationale Presse gelesen – es war ein Elfmeter, den es nicht hätte geben sollen, das macht mich ärgerlich. Wir sind sehr enttäuscht.“
Englands Raheem Sterling war in der ersten Hälfte der Verlängerung im Strafraum zu Fall gekommen. Schiedsrichter Danny Makkelie sah dabei ein Foul von Joakim Maehle und entschied auf Strafstoß. Videoassistent Pol van Boekel überprüfte die Szene, griff aber nicht ein. Stürmerstar Harry Kane verwandelte im Nachschuss (104.). „Ich denke nicht, dass es ein Elfmeter war“, sagte Hjulmand. „Wenn, dann hatte es nichts mit Maehle zu tun. Wir wissen nicht, wer das Foul begangen haben soll.“

Der Gefoulte war sich dagegen sicher. „Es war auf jeden Fall ein Elfmeter“, sagte Sterling. „Ich bin in den Strafraum rein, er hat sein Bein ausgestreckt, und es war ein klarer Elfmeter.“
Der deutsche Schiedsrichter Patrick Ittrich antwortete bei Magenta TV auf die Frage, ob er gepfiffen hätte: „Nein.“ Makkelie sei sich aber sicher gewesen. „Wir beurteilen anhand der Zeitlupe und müssen feststellen, dass es nicht so gut war, den Strafstoß zu geben“, sagte Ittrich. Es habe eine kleine Berührung am Knie gegeben. „Aufgrund dessen haben sie gesagt, sie greifen da nicht ein“, sagte der Unparteiische zum Verhalten der Videoassistenten. „Es ist nicht klar und offensichtlich falsch. Hier würde ich sagen, er nutzt den Kontakt aus.“ (dpa)

Erste ARD-Finalreporterin hofft auf Ende der Geschlechter-Debatte

Die erste ARD-Reporterin bei einem großen Fußball-Endspiel wünscht sich ein baldiges Ende der Geschlechter-Diskussion. „Es wäre mir lieber, wenn weniger Aufmerksamkeit aufs Geschlecht gelenkt würde“, sagte Julia Metzner der Deutschen Presse-Agentur. „Ich hoffe, dass wir solche Diskussionen beim nächsten großen Turnier nicht mehr führen müssen.“ Am Sonntag wird die 47 Jahre alte Hörfunk-Reporterin als erste Frau für die ARD das Finale einer Fußball-Europameisterschaft kommentieren. Eine Final-Kommentatorin bei WM oder EM gab es in Deutschland bisher nur im Privatradio.
Metzners Vorfreude ist groß. „Ich glaube, dass es geschlechtsunabhängig ist, dass das ein Riesen-Meilenstein in jeder Karriere von Sportjournalisten und -journalistinnen ist, ein Endspiel bei so einem großen Sportevent kommentieren zu dürfen oder reportieren, wie es ja eigentlich richtig heißt im Radio.“
Grundsätzlich unterstützt Metzner eine Quoten-Regelung im Sportjournalismus. „Es ist noch immer nötig, das ist ja das Traurige“, sagte die Hörfunk-Reporterin. „Ich habe mich lange gewehrt gegen Quoten, weil ich dachte, das ist ja nur Wasser auf die Mühlen derer, die sagen: Jetzt haben wir ja unsere Quotenfrauen.“ Ihr Wunsch für die Zeit nach der Endspiel-Premiere lautet daher: „Die Zukunft muss sein, dass wir darüber nicht mehr sprechen.“ (dpa)

Das Spiel ist vorbei

England steht verdient im Finale der Europameisterschaft und trifft am Sonntag auf Italien. 

Es gibt eine Minute Nachspielzeit

Sterling scheitert noch mal an Schmeichel und England bekommt die Ecke.

Braithwaite fordert Pickford

Erste dänische Chance in der Verlängerung. Braithwaite dreht sich um seinen Gegenspieler und zieht aber. Pickford ist da und klärt zur Ecke.

Die zweite Hälfte der Verlängerung läuft

15 Minuten stehen noch zwischen England und dem EM-Finale. Southgate nimmt den eingewechselten Grealish runter und bringt den defensiven Trippier.

Kane trifft im Nachschuss – 2:1 für England

England im Glück. Erst der zweifelhafte Elfmeterpfiff, dann pariert Schmeichel gegen Kane, der aber beim Nachschuss leichtes Spiel hat.

Elfmeter für England

Sterling fällt im Strafraum und Makkelie gibt den Strafstoß.

Das Stadion macht mit

“It’s coming home” hallt für einige Sekunden durchs Wembleystadion. Danach wird wieder gepfiffen.

Doppelwechsel bei England

Southgate bringt Foden und Henderson für Mount und Rice.

Kane mit der nächsten Chance

Der Stürmer scheitert im Fallen und aus spitzem Winkel an Kasper Scheichel. Der Abpraller landet bei den Dänen.

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Englische Fans bejubeln den Sieg gegen Dänemark und den Einzug ins Finale.Foto: dpa/ Andy Rain

Eine Quelle: www.tagesspiegel.de

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