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Bei aller Freude über Lockerungen ist Solidarität weiter wichtig

Bei aller Freude über Lockerungen ist Solidarität weiter wichtig

B.Z.-Chefredakteurin Miriam Krekel über den großen Schritt Richtung Normalität in Berlin nach dem Lockdown
Foto: Michael Hübner / nurfotos.de

Schritt für Schritt nähern wir uns einem Leben, das zumindest so ähnlich ist wie das, was wir kannten, meint B.Z.-Chefredakteurin Miriam Krekel.

Ab Mittwoch dürfen alle Kinder Berlins noch ein paar Wochen gemeinsam in die Schule. Das ist wichtig, auch, damit sie nicht mit einem einsamen Gefühl oder der Erinnerung des Starrens auf einen Monitor in die Ferien gehen.

Die Testpflicht beim Einkaufen in allen Läden, in der Außen-Gastronomie und an vielen anderen Orten entfällt. Das ist besonders für die Wirtschaft eine gute Nachricht, denn trotz kostenloser Tests und vieler Testzentren war es vielen Berlinern zu kompliziert. Spontan zu sein, war fast unmöglich und manch einer war auch misstrauisch. Am Dienstag gab es übrigens eine Razzia in vielen Testzentren.

Was jetzt umso wichtiger ist, ist dass die Berliner die Bereiche nicht vergessen oder gar meiden, für die man sich noch testen muss. Wie zum Beispiel große Kultur-Veranstaltungen oder drinnen in der Gastronomie.

Es ist für die Vielfalt unserer wunderbaren Stadt nun umso wichtiger, dass die, die wieder zur Normalität zurückkehren, nicht die vergessen, die das nicht können. Solidarität, damit Berlin irgendwann wieder so bunt, ereignisreich und vielfältig wird, wie es mal war.

Es wäre ja nicht das erste Mal, dass die Berliner das hinbekommen.

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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