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Basketballern reicht gegen Russland schon eine knappe Niederlage

Basketballern reicht gegen Russland schon eine knappe Niederlage

Eine Niederlage gegen Russland mit maximal sechs Punkten müsste doch machbar sein, oder? Coach Henrik Rödl (r.) scheint da so seine Zweifel zu haben
Foto: picture alliance/dpa

Die deutschen Basketballer wollen in Split beim olympischen Qualifikationsturnier ins Halbfinale. Dafür dürften sie gegen Russland sogar knapp verlieren, doch solche Konstellationen sind stets gefährlich.

Nach einem Tag mit viel Erholung steht für die deutschen Basketballer beim olympischen Qualifikationsturnier an diesem Donnerstag das zweite und letzte Gruppenspiel an.

Gegen Russland darf sich das Team von Bundestrainer Henrik Rödl ab 16.30 Uhr sogar eine knappe Niederlage mit bis zu sechs Punkten leisten, um in Split das Halbfinale zu erreichen.

Basketballern reicht gegen Russland schon eine knappe Niederlage

Jubel bei Bundestrainer Henrik Rödl nach dem Krampf-Sieg gegen Mexiko. Hat er nach dem Russland-Spiel auch wieder Grund zur Freude? (Foto: picture alliance/dpa)

Weil Mexiko am Mittwoch völlig überraschend gegen Russland mit 72:64 gewann, hat sich die Ausgangslage deutlich verändert.

Mexiko ist durch den Erfolg gegen schwache Russen sogar schon fest für das Halbfinale am Samstag qualifiziert, was vor dem Turnier kaum ein Experte für möglich gehalten hätte. „Sie sind schwer zu spielen“, hatte Rödl aber schon nach dem deutschen Zittersieg zum Auftakt gesagt.

Der Nationalcoach wollte den Fokus vor dem Russland-Spiel vor allem auf seine eigene Mannschaft richten. „Ich denke, wir werden zunächst wieder an unsere Defense rangehen, da hatten wir gegen Mexiko vor allem vor der Pause ein paar Schwierigkeiten“, sagte Rödl.

Basketballern reicht gegen Russland schon eine knappe Niederlage

Der Berliner Johannes Thiemann ist Leistungsträger im deutschen Team (Archivfoto) (Foto: picture alliance / SvenSimon)

Ansonsten hoffen sie, dass der nicht schöne, aber wichtige Sieg gegen Mexiko Selbstvertrauen gegeben hat und die Bremsen nun ein wenig gelöst sind. „Man muss in einem Turnier auch immer erst einmal ein bisschen warm werden“, hatte NBA-Profi Moritz Wagner nach dem Sieg gegen Mexiko gesagt.

„Man muss schauen, was schlecht lief. Aber man muss auch sehen, was gut war. Und darauf dann aufbauen“, sagte Johannes Thiemann von Alba Berlin.

Bei einem Sieg gegen Russland würde Deutschland die Gruppe auf Platz eins abschließen und im Halbfinale sehr wahrscheinlich auf Favorit Kroatien treffen.

Der hoch gehandelte Gastgeber kassierte am Mittwoch eine herbe 67:94-Klatsche gegen starke Brasilianer. Dabei zeigte das Team um NBA-Star Bojan Bogdanovic von den Utah Jazz eine schwache Leistung.

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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