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B.Z. erklärt, wie Sie Ihr Sperma wieder auf Trab bringen

B.Z. erklärt, wie Sie Ihr Sperma wieder auf Trab bringen

Foto: picture alliance / Zoonar

Fast jeder Mann macht täglich mindestens eine Sache, die seinem Sperma schadet – und er weiß es nicht einmal. Was soll an einem Spiegelei zum Frühstück oder dem Coffee-to-go schon falsch sein?

Die B.Z. und Prof. Dr. med. Joachim Steffens, Urologe am Sankt-Antonius-Hospital Eschweiler, erklären, was die Spermienqualität negativ beeinflusst – und was Sie jetzt dagegen tun können.

Die WHO hat wiederholt die Richtwerte für die Spermienqualität gesenkt. Während vor ein paar Jahren 40 Millionen Samenzellen pro Milliliter als Norm galten, ist es jetzt nur noch ein Viertel. Warum? Weil die Qualität Jahr für Jahr sinkt.

Und das ist kein Zufall, sondern Folge eines Lebensstils, der sich schlecht auf Mensch und Umwelt auswirkt. Forscher der Universität Genf bringen den unerfüllten Kinderwunsch von jedem fünften Paar mit der immer schlechter werdenden Spermienqualität in Verbindung.

Doch schon mit nur ein paar kleinen Tricks (siehe unten), können die Männer ihre Spermienqualität wieder verbessern.

Vorsicht vor PFC!

Eine Chemikalie, von der man mittlerweile weiß, dass sie sich besonders negativ auswirkt, ist PFC. Der perfluorierte Kohlenwasserstoff wird für antihaftbeschichtete Küchenprodukte eingesetzt.

Er sorgt nicht nur dafür, dass Ihr Essen nicht anbrennt, er sorgt leider auch dafür, dass Sperma nicht mehr so schnell und wendig ist, wie es sein sollte. Wir nehmen PFC automatisch über unsere Nahrung auf, da sich die Beschichtungen häufig mit der Zeit abnutzen oder ins Essen gelangen, wenn die Küchenprodukte defekt sind.

Auch in Arbeits- und Outdoor-Kleidung kann PFC enthalten sein. Wer sich dessen bewusst ist, der kann gezielt auf PFC freie Kleidung achten!

Plastik verbannen!

Morgens schnell einen Coffee-to-go, später in Plastik verpacktes Essen vom Lieferservice und dazu Cola aus der Plastikflasche. Was schlecht für die Umwelt ist, ist auch schlecht für Sie. Grund: Der Körper nimmt die im Plastik enthaltenen Stoffe auf.

Daher rät Prof. Steffens dazu, Plastik so gut wie möglich aus dem Alltag zu verbannen. Er empfiehlt, Wasser nur aus Glasflaschen zu trinken und auch beim Einkauf auf mitgebrachte Boxen zu setzen, anstatt Lebensmittel unnötig in Plastik zu verpacken.

Weitere Tipps für bessere Spermien

► Auf Fleisch verzichten: Niemand setzt sich bewusst Chemikalien und Östrogene auf den Speiseplan, aber leider nehmen wir diese dennoch über unsere Nahrung auf. Professor Steffens betont, dass es wichtig ist, auf Fleisch zu verzichten und frisches Obst und Gemüse auf dem Speiseplan zu haben. Das sollte am besten ungespritzt und ohne Pestizide sein!

► Bye, bye Zigarette danach: Rauchen ist ungesund – das ist keine Neuigkeit. Krebs, vorzeitige Hautalterung, Herz-Kreislauf-Erkrankungen – all diese Dinge haben Sie noch nicht überzeugt, mit dem Rauchen aufzuhören? Vielleicht überzeugt es Sie, dass sich Nikotin auch auf Ihr Sperma auswirkt. Es wird dadurch nicht nur schlechter, sondern auch ungenießbarer.

► Bewegung: Was uns munter macht, bringt auch die Spermien wieder in Schwung! Schon 20 Minuten Spazierengehen pro Tag reichen aus, um eine nachhaltige Verbesserung feststellen zu können.

► „Nuts for nuts“: Einen besonders positiven Effekt auf die Spermienqualität haben Nüsse. Dazu zählen vor allem Haselnüsse, Walnüsse und Mandeln. Eine Studie von amerikanischen Forschern zeigte, dass der regelmäßige Verzehr von Nüssen sich nach 3,5 Monaten positiv auf die Spermienqualität auswirkt.

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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