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Autofreies Berlin? Wir müssen alle von A nach B

Autofreies Berlin? Wir müssen alle von A nach B

B.Z.-Redakteurin Katja Colmenares ist zu realistisch, um ein autofreies Berlin zu fordern
Foto: Christophe Gateau/dpa/Christian Lohse (B.Z. Collage)

Mehr als 200 Menschen haben am Samstagnachmittag für eine Verkehrswende und weniger Autos auf Berlins Straßen demonstriert. Dazu ein Kommentar von B.Z.-Redakteurin Katja Colmenares.

Autos nehmen in dieser Stadt zu viel Platz ein, beschweren sich die Demonstranten. Oft denke ich das auch. Doch ich bin zu sehr Realist, um ein autofreies Berlin zu fordern.

Solange es nicht mehr alternative Angebote gibt, die für jeden bezahlbar sind, macht es keinen Sinn, sich über den Pkw-Verkehr aufzuregen.

Es ist jedoch schade, dass selbst die einfachsten Dinge auf dem Weg, dieses Ziel zu erreichen, nicht konsequent umgesetzt werden. Ich rede nicht von Paket-Drohnen oder Flugtaxis mit Wasserstoffantrieb.

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Einfach nur den vorhandenen ÖPNV so unschlagbar attraktiv ausbauen, dass die Leute freiwillig erst aufs Auto verzichten, um im nächsten Schritt dann den privaten Pkw ganz abzuschaffen.

Wir sind nun mal ein paar Millionen Menschen, die auch innerhalb der Stadt von A nach B müssen. Wenn die Politik nicht will, dass wir dafür das eigene Auto nehmen, muss sie mehr tun

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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