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Auto bei Baum-Crash in zwei Teile zerrissen – Freunde trauern um Lukas P. (18)

Auto bei Baum-Crash in zwei Teile zerrissen – Freunde trauern um Lukas P. (18)

Mechatroniker-Azubi Lukas P. (18) starb bei einem tragischen Unfall. Sein Golf wurde dabei in zwei Teile zerrissen, hier die vordere Hälfte
Foto: privat/spreepicture/BZ-Montage

Es war ein Unfall, der die Retter fassungslos zurück ließ: Ein VW-Golf wurde auf der B179 in Brandenburg nach einem Baumcrash in zwei Teile gerissen! Für den Fahrer kam jede Hilfe zu spät.

Schock in dem kleinen Ort Hohenbrück, einem Ortsteil der Gemeinde Märkische Heide (Dahme-Spreewald): In dem Wagen starb Mechatroniker-Azubi Lukas P.!

Noch ist unklar, warum der 18-Jährige am Dienstagabend kurz vor Mitternacht mit dem Wagen von der Fahrbahn abkam. Dann zuerst mit dem Heck gegen einen Baum schleuderte und gegen einen weiteren Baum krachte. An dem wurde sein VW-Golf in zwei Teile gerissen. Schrecklicher Anblick für die Retter!

Eine Fahrzeughälfte klebte zum Blechklumpen verformt noch am Baum. Das andere lag 50 Meter weit davon entfernt im Unterholz. Lukas war sofort tot.

Seine Freunde fuhren jetzt zur Unfallstelle, um Abschied zu nehmen: Schwere Momente für Charlotte (21), Lara (14) und Mirco (16) aus Zossen.

Fassungslos schauten sie sich die abgeschrammten Bäume an, an denen es zum Unfall kam. Mirco zeigte auf den Stamm: „Hier an diesem Baum ist Lukas gestorben.“ Er schüttelte traurig den Kopf. Lara legte einen Strauß Bartnelken ab, Mirco zündete eine Kerze an.

Auto bei Baum-Crash in zwei Teile zerrissen – Freunde trauern um Lukas P. (18)

Die Freunde des 18-Jährigen trauern an der Unfallstelle (Foto: Jörg Bergmann)

Ein Stück Spiegel lag noch im Gras. Mirco hob es auf und legte es an den Baum.

„Lukas war auf dem Heimweg“, so die Freunde. Von Zossen nach Hohenbrück – eine Strecke von zehn Kilometern. Lukas absolvierte dort seine Ausbildung. Am Abend hatte der 18-Jährige dort noch mit Freunden zusammengesessen.

„Den VW haben wir zusammen im April bei Ebay rausgesucht, ich habe ihn zugeredet“, sagt Lara. „Lukas hat ihn dann für 1700 Euro gekauft. 138.000 Kilometer hatte er runter. Mein Vater ist Hobbyschrauber und hat den Schlitten dann auch in Ordnung gebracht.“

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Lukas liebte seinen VW und sei viel in der Gegend mit Freunden herumgefahren. Er hatte auch eine Yamaha R 125. „Das war sein Ding“, so Lara.

Sie hätten sich oft zu viert getroffen und Zeit zusammen verbracht. Auch am Abend vor dem Unfall.

„Lukas war ganz normal drauf“, sagt Mirco. „Gegen 23 Uhr hat er sich von allen verabschiedet, hat jeden noch mal umarmt. So wie immer. Dass es das letzte Mal war, kann ich gar nicht fassen.“

Eine Quelle: www.bz-berlin.de

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