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26 Jahre Mauerfall : Die unglaubliche Geschichte eines Fluchttunnels in den Westen

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26 Jahre Mauerfall : Die unglaubliche Geschichte eines Fluchttunnels in den Westen

Bild 1/7 – Boris Franzke vor dem Schild des verratenen Fluchttunnels

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Bild 2/7 – Boris Franzke vor dem Schild des verratenen Fluchttunnels

26 Jahre Mauerfall : Die unglaubliche Geschichte eines Fluchttunnels in den Westen

Bild 3/7 – Die Gedenktafel zum verratenen Tunnelbau in Zehlendorf

26 Jahre Mauerfall : Die unglaubliche Geschichte eines Fluchttunnels in den Westen

Bild 4/7 – Boris Franzke schaut sich den Plan der Stasi zur Fluchttunnelexplosion in den DDR-Archiven an

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Bild 5/7 – Der Stasi-Plan zur Sprengung des illegalen Fluchttunnels

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Bild 6/7 – Boris Franzke würde seinem Stasi-Helden gerne persönlich danken

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Bild 7/7 – Der Fluchttunnelbauer Boris Franzke heute

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  • FOCUS-Online-Autorin Lea Wieser

Aktualisiert am Montag, 09.11.2015, 16:49

Die Stasi hätte ihn 1962 fast umgebracht. Doch wütend oder gar rachsüchtig ist Boris Franzke nicht. Er kann es kaum fassen, dass ein unbekannter „Stasi-Held“ für ihn sein eigenes Leben aufs Spiel setzte. Nun will er ihm danken.

FOCUS Online Berlin hat interessante, unglaubliche und besondere Geschichten zur deutsch-deutschen Teilung und der wiedergefundenen Einheit des Landes gesammelt. 

Der Tag war gekommen, an dem Boris Franzke, sein Bruder Eduard und zwei Gleichgesinnte im brandenburgischen Kleinmachnow nach Ost-Berlin durchbrechen sollten. Seit fünf Wochen waren sie damit beschäftigt von Zehlendorf aus einen Tunnel zu graben, der in den Keller eines Einfamilienhauses an der Straße Wolfswerder 29 führen sollte. In jenem Haus warteten bereits Freunde und Familie auf die lang ersehnte Flucht in den Westen: am 14. November 1962 war es soweit.

Unmenschliche Bedingungen

Mit einer Länge von rund achtzig Metern war jener der aufwändigste und am besten organisierte Tunnel, den die Franzke-Brüder bisher gegraben hatten. Schon dutzende Male zuvor waren sie an Fluchttunnelbauten beteiligt, einige waren erfolgreich, andere scheiterten wegen Verrat. „Widerstand gegen die SED-Diktatur“ wollten sie leisten, erklärt Boris Franzke heute. Und Familie und Freunde „rüber“ holen.

Eine Quelle: www.focus.de

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